Stephans Blog
Privates Blog

Das hier ist das private Blog von Stephan Bösebeck.

Hier werden die Themen Multikopter / Drohnen, Computer Games, Nerdiges und Funstuff besprochen - Freizeit eben


Suchergebnis: 148

<< 1 ... 2 ... 3 ... 4 ... 5 ... >>


Kategorie: Sicherheit

Manchmal hasse ich Wordpress

Di, 04. 04. 2017 - Tags: php blog

Diese Seite wurde mal wieder gehackt...!

Nun, das ist so nicht ganz richtig, dann eigentlich geht es nur um Wordpress, nicht um die ganze Seite (naja, Apache und vor allem php schon).

Ich war in den letzten Wochen nicht wirklich aktiv hier und habe ein Wordpress-Update und Aktualisierungen für einige Plugins verpasst. Und das war schon genug für einen white hat Hacker um hier einzubrechen... naja, so richtig weiß ist er auch nicht, er hat ja eine Menge Links zu illegalen Download-Sites gepostet.

Disclaimer Also, falls ihr hier irgendwelche Links zu seltsamen Sites gefunden habt oder zu irgendeinem Schmuddelkram oder so - das war nicht von mir! Ich kann leider auch nicht sagen, wo der Angriff her kam.

Aber, ich kann zumindest ausschließen, dass er zugriff auf anderes auf dem Server hatte. aber wirklich, das ist jetzt schon so einige Male passiert!

<<<sarcasm_mode >> Apache, PHP and Wordpress are in this respect really a great team... <<</sarcasm_mode>>

Klar, einige werden mich jetzt Troll nennen, aber ich kann euch sagen, auch aus professioneller Sicht, es gibt bessere Lösungen - insbesondere wenn es um Security geht. Klar, die meisten davon sind kompliziert und komplex - aber man wird nicht ganz so leicht gehackt.

PHP ist ne nette Sprache, wenn du nen Taschenrechner bauen willst oder irgendwas, das ähnlich komplex ist. Für den professionellen Einsatz ist es ehrlich gesagt nur bedingt geeignet. Sogar FAcebook musste seine eigene Version von PHP bauen (klar, wegen "Performance"... war das der einzige Grund?)

Sorry, aber das bringt mich echt in Rage... Das passiert ja nicht nur mir hier, sondern auch einigen meiner Kunden, die PHP-Software einsetzen.

Ich sollte mich nach etwas verlässlicherem umsehen...


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: War ein toller Vortrag von @TCole1066 gestern auf...

Mi, 26. 10. 2016 - Tags: tweet

War ein toller Vortrag von <a href="http://twitter .com/TCole1066″>@TCole1066 gestern auf der Veranstaltung von simple system zum Thema #DigitalerDreisprung. Thanks a lot!


Kategorie: Allgemeines

Drohnen und so.

Sa, 08. 10. 2016 - Tags: drohne fpv

Ich habe hier noch nicht drüber geschrieben, aber ich fliege gerne und oft mal mit meinen Drohnen durch die Gegend. So haben sich im Laufe der Zeit doch einige angesammelt:

  • meine erste Drohne (so schreibt man das übrigens auf Deutsch – Drone ist englisch emoji people:smirk) war eine Parrot AR-Drone 1.0. War ganz witzig, nur die Neigung zum Fly-away war wirklich schlimm und hat einem echt den Spass verdorben. Außerdem war die Steuerung per Wlan sehr störungsanfällig…
  • gleiches gilt für die AR-Drone 2.0, die war sogar kaputt. Der Höhenmesser hat nur Unsinn geliefert, die Drohne lag auf dem Boden und in der App stand „Höhe 8m“. Und dann hat sie plötzlich „Höhe 2m“ gemessen und schoß mit Vollgas 6m nach oben, um kurz drauf wieder 25m zu messen, so dass sie runter gefallen ist… Amazon hat sie 2x anstandslos getauscht, am Schluss gab es das Geld zurück
  • Mini Drone 2.0 – witziges kleines Teilchen zum Indoor fliegen.
  • Eine DJI Phantom 3 Pro musste natürlich auch her, man möchte ja schöne Aufnahmen machen… leider fliegt sich das ding etwas… langweilig. Wie ein Bus in der Luft. Man stellt das ding da irgendwohin und da bleibt das ding dann auch stehen. ohne was zu machen. Kann jeder Depp – keine Herausforderung. Aber die Fotos und Videos sind super:
  • Hubsan X4 FPV – Einstiegsdroge für FPV-Flight:
  • danach kam der 'Nighthaw 280pro', hatte die RTF-Version mit eigener Funke…. stellte sich dann irgendwann als Fehler heraus. Mit einer richtigen Funke und entsprechendem Empfänger kann man weit mehr machen, außerdem kann man selbst reparieren. Das ding hat schon ne Menge mit gemacht: FPV-Kamera getauscht, Mainboard getauscht, Motor getauscht… Aber fliegt noch!
  • ich hab mir zum Üben indoors noch einen Micro-Copter gebastelt, der auch FPV-Fähig ist. Nur ist das Ding so flott, dass man indors nur mit viel Platz so wirklich „üben“ kann:
  • jetzt habe ich noch einen echten Racer mit 200er Frame, KISS Controller / ESCs – super klasse zu fliegen…

FPV-Flug ist was tolles, macht super Spass und ist, da man eh nicht besonders hoch fliegt (zumindest mit diesen Racern der 250er Klasse, die MicroDrones können eh kaum sinnvoll höher fliegen) ne ziemlich sichere Sache, wenn man sich der Gefahren und Risiken bewusst ist und nicht wie ein Idiot rumfliegt! Aber dazu später mehr…

Gefahr durch Drohnen

Anyway… warum schreib ich das hier?

Es gibt doch jetzt eine große Diskussion über Sicherheit und Drohnen und wie gefährlich das doch ist. Und erst heute (5.10.2016) gab es wieder eine Meldung in den Nachrichten, dass irgendwelche Drohnen-Idioten in der Nähe vom Flughafen rumgeflogen sind und dabei den Flugzeugen bis auf 30m nah gekommen sind. Die Kripo ermittelt da jetzt zurecht. Und der Aufschrei der Gesellschaft ist groß, dass doch „endlich was getan werden muss“ und die Medien greifen das gerne auf, um die Mär des „Bösen Drohnenpiloten“ zu erzählen.

Da gibt es nur eines zu beachten: Es ist schon jetzt verboten, über Menschenmengen, über öffentliche Gebäude oder in Flughafennähe zu fliegen. Sieht man auch an dem Beispiel oben: die Kripo ermittelt! Auch gibt es die Regeln des normalen Luftverkehrs schon länger, so darf man in gewissen Bereichen nicht höher fliegen als 100m oder so was (die Angaben sind meistens in Fuß). Auch darf man nicht über Fremde Grundstücke fliegen bzw. zumindest nicht tiefer als 74m (glaub ich – da gbits ne Grenze). Auch das Fliegen über stark befahrene Strassen oder Autobahnen ist schon jetzt nicht erlaubt. In urbanen Gebieten empfiehlt es sich eh eine sog. „Aufstiegserlaubnis“ zu beantragen, denn sonst dürfte man das dort im Allgemeinen auch nicht.

Lustig ist, dass der Aufschrei besonders groß war, als bei der Ski-WM im Februar 2016 (oder so) eine Drohne hinter einem Skifahrer runtergekracht ist. Klar, das war gefährlich. Aber, das war eine Profi-Drohne, vom TV-Sender. Das hat einer gesteuert, der sowieso schon viel strengeren Regeln unterliegt als der Hobbyflieger, weil er das kommerziell macht. Und dennoch ist so was passiert…. Und die neuen Regelungen würden für diesen Fall vermutlich gar nicht greifen, da kommerzielles Fliegen anders geregelt wird.

Das Problem ist nicht, dass es zu wenige Regeln gäbe – die kennt nur keiner und es wird nicht durchgesetzt. Zugegeben, ist auch schwer durchzusetzen, da es ja nicht klar ist wer hinter so einer Drohne steckt, solange das Ding nicht gekennzeichnet ist. Wäre vielleicht eine Idee, die Leute mit der Fernbedienung zu fragen und nicht den Drohnen hinterherzujagen!

Aber geht mal in einen Laden und interessiert euch für eine Drohne – wenn ihr Glück habt, werdet ihr darüber aufgeklärt, dass ihr eine Haftpflichtversicherung benötigt und den Nachweis beim Fliegen dabei haben müsst – meistens nimmt man das Ding einfach mit, ohne dass einem auch nur eine Frage gestellt wird. Und wenn man das Dröhnchen seiner Wahl online ordert, ist’s eh aus mit Beratung.

Und dann fliegen die Leute mit dem Ding los und haben zum einen keinen Plan darüber, was man darf und was nicht, geschweige denn, dass sie das Ding im Notfall beherrschen können. So eine Phantom fliegt halt super einfach – solange sie GPS Empfang hat. Und wenn damit mal was schief geht, fliegt das ding mit Vollgas Richtung China! Man muss im Notfall halt auch ohne diese technischen Hilfsmittel auskommen.

Wie ihr oben lesen könnt, hatte ich schon so einige Drohnen und beschäftige mich ein paar Jahre mit dem Thema, und dennoch würde ich nicht behaupten, dass ich der Über-Crack beim Drohnenfliegen bin. Ich traue mir zu, eine Drohne im Normalfall sicher landen zu können, komme auch ohne Technische Hilfsmittel einigermaßen klar, ich kenne die Gefahren, die von ihr ausgehen und bin mir bewusst, was ich da tue. Ich glaube, das kann man nicht von allen Personen da draußen behaupten, die Drohnen haben und damit rumfliegen. (oder auch ganz allgemein)

Jetzt wird seitens der Politik wieder blinder Aktionismus gezeigt, z.B. die maximale Flughöhe für Drohnen auf 100m festlegen und so weiter. Das ist aber eigentlich ziemlich unfair (auch wenn es mich nicht betrifft, musste bisher noch nicht höher fliegen). Es gibt eine Menge von Modellfliegern, die eben gerne auch mal in den Alpen rumfliegen und dort ist man gerne mal höher als 100m. Die könnten ihr Hobby dann nur noch illegal betreiben – oder es gibt eine Ausnahmeregelung, was die Regel dann wieder Ad-Absurdum führt.

Die Kennzeichnungspflicht für Drohnen finde ich zunächst mal gut, wenn sie nicht, wie beim Auto ein Nummernschild von der Größe eines Pizzablechs vorschreiben. Ich hab damit eher weniger ein Problem, allerdings bleiben meine Drohnen immer in Sichtweite und ich bin auch versichert und falls etwas passiert, würde ich mich sicher nicht aus dem Staub machen.

Aber es gibt ja noch die Technischen Defekte, insbesondere die „Fly-Aways“ sind böse. Hatte ich mit meinen AR-Drohnen und bei den Phantoms habe ich auch von solchen Fällen gelesen. Da kann dann keiner so wirklich was für. Obwohl es oft auch Fehlbedienungen des Users sind, bzw. wenn er genau wüsste, was er tut, könnte er die Fly-Aways schon verhindern. Z.B. bei der Phantom so schnell wie möglich GPS ausschalten und manuell zurück steuern. Wenn man damit wartet, bis das Ding außerhalb der Reichweite ist, wird’s schwer. Wenn solch ein technischer Defekt dafür Sorgt, dass die Drohne irgendwohin fliegt und dort evtl. schaden anrichtet, ist es nur legitim eine Kennzeichnung zu fordern. Denn die Haftpflichtversicherung des Drohnenpiloten sollte die entstandenen Schäden schon übernehmen. Aber wenn der Drohnenpilot nicht auffindbar ist…

Beim FPV-Flug ist natürlich der Ausfall der Videoübertragung gefährlich. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als den Not-Aus zu betätigen, bzw. das Ding landen zu lassen. Allein deswegen empfiehlt es sich schon, in Sichtweite zu bleiben, sonst findet man seine Drohne ja nie wieder. Die meisten Versicherungen schreiben auch einen sog. Spotter vor, der einen vor Gefahren warnen kann.

Wenn der Gesunde Menschenverstand doch einigermaßen gleich verteilt wäre in der Welt, benötigte es solche Regeln überhaupt nicht. Denn wie dämlich muss mann denn sein, um in der Einflugschneise des Münchner Flughafens rumzufliegen um… ja was eigentlich? Tolle Aufnahmen können das eigentlich kaum sein. Und sich mit einer Boing 747 anlegen ist sicher auch keine allzu tolle Idee… Ein Wettrennen zw. Drohne und startendem A380? Schwierig – TopSpeed so einer Drohne liegt vermutlich weit unter 120km/h, das dürfte jeder Jet schon vor dem Start toppen können.

Vermutlich ist bei einem Zusammenstoß am Ende nur die Drohne kaputt, aber wer kann das schon garantieren. Und dann hat der kleine, unwissende Drohnenpilot einen riesen Schaden angerichtet und im schlimmsten Fall auch noch Menschleben auf dem Gewissen. Also noch mal: Wie blöd kann man eigentlich sein!?!?!

Aber diese paar – sorry – Idioten und Voll-Honks sorgen dafür, dass wieder mal alle über einen Kamm geschoren werden. Jetzt werden die Regeln verschärft, und die, die sich bisher nicht drum gekümmert haben, werden es mit ziemlicher Sicherheit auch nach der Änderung der Regeln nicht tun. Und die, die aus Unwissenheit handeln, würden sich jetzt auch dran halten, wenn sie es nur wüssten (es sei denn, sie gehören dann zur ersten kategorie).

Alles in allem ist das mal wieder eine typisch dämliche politische Diskussion, blinder Aktionismus ohne das Problem wirklich verstanden zu haben oder auch nur wirklich beheben zu wollen. Klar, ich rede mich leicht, ich habe nämlich auch keine Lösung. Aber eines weiß ich, der aktuelle Vorschlag ist auch keine!

Immerhin haben sie die Regeln für FPV-Flug jetzt in dem Gesetzesvorschlag aufgenommen – dann hinkt die Legislative nicht mehr Jahrzehnte hinter der Technik her, sondern nur noch Jahre… man freut sich schon über solche Kleinigkeiten.


Kategorie: Computer --> Test of Tools

Test Of Tools: Nach Hause Telefonieren - VPN mit OSX / iPhone

Mo, 30. 05. 2016 - Tags: vpn howto test of tools osx security

Eigentlich kein echtes "test of tools", weil nicht viele Tools vorkommen, aber dennoch hab ich es mal zu dieser Rubrik gepackt.

Folgendes Scenario: man ist unterwegs oder in der Arbeit oder sonst wo und möchte kurz daheim mal auf seinen Servern eine Datei holen oder mal schnell eine TV-Aufnahme mit der Dreambox Programmieren. Eine eigentlich lösbare Aufgabe sollte man meinen. Hier eine Aufstellung der von mir getesteten Möglichkeiten (und ein paar Tipps dazu):

"Eigenes" VPN mit SSH

Naja, so richtig als VPN kann man das nicht bezeichnen. Aber man kann per SSH ne Menge machen. Das einzige, was man tun muss, ist in seinem Router einen Port frei schalten. Bei der Fritz!Box ist das unter Internet->Freigaben:

Man kann Portfreigaben deaktivieren, aus Sicherheitsgründen hab ich hier mal ein paar versteckt. Der Dynamic DNS Eintrag ist wichtig (s.u.) und mit dem Button "Neue Portfreigabe" kann man eine Neue Freigabe einrichten - das sieht dann so aus:

Dabei gibt man an, welche externe also öffentliche port-Range (von-bis) auf den Computer im eigenen Netz geleitet werden sollen. Für SSH sollte der Zielport 22 sein (das ist der Standardport für ssh), Protokoll ist TCP. Leider gibt es in der Vorauswahl von Anwendungen SSH nicht, weshalb man auf "Andere Anwendung" gehen muss. Achtung: Nutzt nicht Exposed host! Dann wird der gesamte Traffic an den Rechner weitergeleitet und das will man normalerweise nicht.

Das ganze kann natürlich nur funktionieren, wenn man auch dyndns oder so was eingerichtet hat - sonst "findet" man seinen Router ja gar nicht und kommt somit auch nicht an die freigegebenen Ports.

Wobei man da schon beim nächsten Problem ist: Wohin sollte man den Port weiter leiten. Man benötigt da also irgendwas, was nen SSH-Server laufen lässt. Man kann das schon auf der FritzBox selbst machen, oder normalerweise auch auf den meisten anderen Routern, aber das erfordert doch ein wenig Geschick: Anleitung dafür gibt’s zum Beispiel hier.

Wenn man in der Firmware des Routers nicht rumfummeln will, dann benötigt man irgend einen anderen Rechner im Netz, der als SSH-Endpunkt dient. Da funktioniert z.B. auch die Qnap (wobei man evtl. den SSHD hier auch korrigieren muss: siehe hier). Ein Mac oder Linux Rechner wäre Ideal, ein Windows-PC geht auch - allerdings muss man sich dann nen SSHD installieren (mit cygwin z.B.).

Der Standard-Port des SSH ist Port 22. Man sollte allerdings vermeiden, den Port 22 nach außen frei zu schalten, sondern man sollte da irgend einen anderen nehmen, am besten was über 1024 oder sogar noch größer. Da alle ports < 1024 gerne mal gescannt werden und es ne Menge Scripts gibt, die versuchen mit "default"-Passwörtern einzubrechen (und sich ein paar MöchtegernHacker dann tierisch freuen, wenn sie "eigebrochen" sind... dann sind die total 1337).

Da sind wir dann auch schon beim nächsten Tipp: gute Passwörter verwenden! Oder, wenn man den Zugriff nur von wenigen Rechnern aus machen möchte, dann kann man auch eine Public-Key Authentifizierung verwenden und die Password-Auth Komplett ausschalten. Die Konfiguration dafür ist ein wenig abhängig vom Betriebssystem aber im Allgemeinen muss man im Home-Verzeichnis des Users, der sich anmelden soll (auf dem SSH-Server!), ein Verzeichnis namens .ssh anlegen. Dieses sollte nur für den Nutzer les- und schreibbar sein. In dem Verzeichnis legt man ein File an, names "authorized_keys". Das ist ein einfaches Textfile in dem man die PublicKeys aufnimmt.

Die Public-Keys muss man dann auf dem Client erstellen, also auf dem Notebook mit dem man unterwegs ist. Das funktioniert auch wieder recht unterschiedlich, unter Windows nutzen viele Putty, da gibt’s dafür nen Menüpunkt. In der Shell tippt man einfach ein

ssh-keygen -t rsa -b 2048
Damit wird ein neues Keypair erzeugt. Das liegt wieder in dem .ssh-Verzeichnis des Users und besteht aus 2 Dateien: id_rsa und id_rsa.pub. Die pub-Datei ist der Public key, dessen Inhalt müsst ihr einfach in das Authorized-Keys File auf dem Server einfügen. Dann sollte der Zugriff gehen.

Und wie geht das jetzt mit dem Tunnel? Dazu muss man im Client den Aufruf entsprechen Konfigurieren. Bei Putty unter Windows gibt es da Dialoge für die Einstellung der tunnel. Aber auch in der Kommandozeile geht das recht simpel:

ssh -l user meinserver.dyndns.de -L1234:192.168.22.1:80
so wird z.B. eine Verbindung zu meinserver.dyndns.de aufgebaut. Wenn man sich erfolgreich mit dem Benutzer "user" eingeloggt hat, wird ein Tunnel geöffnet: Alle Anfragen an den lokalen Port 1234 werden über SSH weitergeleitet an den Server, welcher seinerseits die Anfragen und Daten weiterleitet an in diesem Fall den Server mit der IP 192.168.22.1, Port 80.

D.h. wenn ich jetzt in meinen Browser die URL http://localhost:12345/ eingebe, lande ich auf dem Webserver mit der IP 192.168.22.1

Man kann zwar nahezu beliebig viele solche Tunnelangaben beim Aufruf von SSH machen, das ist aber wenig spassig, und man ist auch immer auf der Suche nach den richtigen Ports. Zum Glück gibt es auch dynamische Ports

ssh -l user meinserver.dyndns.de -D 1234
Damit wird ein dynamischer SOCKS-Proxy erzeugt. Dieser funktioniert quasi identisch zu dem manuellen Tunnel mit -L, aber er baut dynamische Tunnel zu beliebigen Zielen auf. Nachteil: die Anwendungen, die man nutzen will, müssen SOCKS unterstützten. Die gängigen Browser tun das alle, aber bei anderer Software wird es schnell eng...

Außerdem kommt man so auch nur schwer an die Freigaben von z.B. seinem NAS ran oder so.

Übrigens: das funktioniert auch mit dem iPhone - die SSH-Clients für das iPhone unterstützen alle auch Tunnel...

die Flexibilität ist natürlich extrem, ich kann jeden beliebigen Port weiterleiten. Allerdings muss ich das auch, wenn ich darauf zugreifen will.

Die Nachteile liegen somit ziemlich auf der Hand: man muss alle ports mehr oder minder manuell mappen und dann funktioniert es auch nicht immer reibungslos (AFP-Sharing z.B.). Namensauflösung darüber zu machen ist auch schwer, da man kein UDP-tunnel machen kann, sondern nur TCP. Deswegen ist das eine recht gute Lösung für den Notfall, aber für den mehr oder minder täglichen Zugriff ist das nix.

TestOfTools Rating: 4/10 Punkten

 

Pseudo VPN mit ShareTool

Im Endeffekt ist das eine grafische Oberfläche für die oben beschriebenen SSH-Methoden + noch mehr. Allerdings ist die Software nicht umsonst - dafür wirklich "Narrensicher";-)

Sharetool 2 bekommt ihr hier - probiert mal die Demo aus, das ist echt ok - die $20 sind gut investiert, wenn man auf "daheim" zugreifen möchte.

Sharetool benötigt allerdings einen Mac auf dem es laufen kann - Linux oder Windows läuft leider nicht. Was sicher einer der Nachteile von Sharetool ist. Allerdings ist die Einrichtung denkbar simpel und man benötigt nicht mal so was wie Dyndns - das erledigt der Sharetool Service. Auf dem Server, also dem Rechner im Heimnetz, startet man Sharetool und konfiguriert das sharing:

Dabei könnte man seine eigene Portfreigabe verwenden, oder sich von sharetool einen eigenen Port konfigurieren lassen - sofern euer Router UPNP versteht. Falls ihr das das erste Mal macht, müsst ihr noch einen Login anlegen. Der Server meldet sich dann unter dieser Kennung mit seiner öffentlichen IP-Adresse an. Clientseitig läuft das genaue "Gegenteil" - man loggt sich ein, erhält die IP Adressen der verschiedenen Netzwerke unter eurer Kennung und man kann sich aussuchen, wo man sich einloggen will:

Nach dem Login kann man aus den bekannten Netzen wählen und sich ggf. verbinden. Dafür ist zwingend ein User auf der anderen Seite nötig, als der ihr euch einloggen könnt. Ich würde aus Sicherheitsgründen dazu raten, einen eigenen User nur für diesen Zweck einzurichten, der sonst keine Rechte am System hat - Das kann man am Mac ja relativ simpel machen. Vergebt für diesen User aber bitte ein vernünftiges Passwort oder authentifiziert euch mit dem Public-Key des SSH (s.o.).

Auf dem Mac kann man das auch in /etc/sshd_config einstellen, genauso, wie unter Unix üblich. In der Systemsteuerung gibt’s das Häckchen "Entfernte Anmeldung". Das startet, bzw. stopped den SSHD. Wenn ihr also eine Änderung an der /etc/sshd_config gemacht habt, solltet ihr den Server kurzt neu starten. Hier die wichtigsten settings:

PubkeyAuthentication yes - ist per Default an, kann man aber explizit im File setzen, wenn man möchte AllowRootLogin no - sollte zwingend aus sein PasswordAuthentication no - aus, falls man sich nur per PublicKey authentifizieren möchte, ansonsten müssen ALLE user ein gutes Passwort haben ValidUsers USER1 - so kann man den Login auf nur einen User reduzieren, alle anderen dürfen nicht
Mit diesen Settings ist auch euer Mac einigermassen sicher für angriffe von außen - allerdings würde ich immer ein gutes Passwort vergeben.

Hat man es geschafft, sich anzumelden, bekommt man von ShareTool eine sehr praktische Auswahl aller Bonjour-Services:

 

Durch einen Doppelklick kann man sich dann mit dem entsprechenden Service verbinden - so als wäre man im eigenen Netz... Und möchte man dann noch "Anonym", also über seine eigene Home-Verbindung im Internet surfen (das ist manchmal ganz praktisch für sehr strikte firmenpolitik), dann kann man unter Options den Menüpunkt "Browse Web securely" wählen. Das öffnet den Firefox und surft dann über den SSH-Tunnel und seine eigene Leitung.

Nachteile von dieser Lösung: Man bekommt eigentlich nur relativ Problemlosen Zugriff auf Bonjour Services, alles was darüber raus geht, erreicht man nicht. Man kann zwar auch eigene Services registrieren, aber das ist ein gefummel und habe ich noch nicht hin bekommen - wenn Ihr da ne Idee habt, immer her damit ;-)

Aber für die Meisten sollte das gut reichen, da der Zugriff auf Shares, Web, Printer und Screen Sharing gut funktioniert.

Ist noch erschwinglich und ist eine solide 90% Lösung, sofern man einen MacServer hat - und das können nicht viele von sich behaupten.

TestOfTools Rating: 7/10 Punkten

OpenVPN

Das ist eine "echte" VPN Lösung, die den Netzwerktraffic auf einer der unteren OSI-Layern verschlüsselt. Das ganze funktioniert auch über SSL und verlangt keine besonderen Einstellungen oder Fähigkeiten vom Router oder Provider  - es gibt auch eine Implementierung für das iPhone oder Android, allerdings nicht nativ, muss gesondert installiert werden.

OpenVpn wird immer beliebter, hat aber leider noch nicht in viele Router einzug gehalten. Deswegen benötigt man auch hier einen eigenen Server, der als OpenVPN-Server fungiert. Hierfür muss im Router eine Portfreigabe eingerichtet werden - normalerweise UDP 1194. Ist aber frei wählbar.

Für den Zugriff vom Mac aus benötigt man einen Client, da auch hier keine native VPN-Implementierung verfügbar ist. Am besten bewährt hat sich bei mir das Tool Tunnelblick, obwohl es noch immer im Beta Stadium ist. Dennoch klappt das recht gut, auch wenn der einwahlvorgang immer recht lange dauert (im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten lösungen).

Als OpenVPN-Server habe ich die Qnap gewählt, da geht das recht simpel:

hier kann man eigentlich nur den Haken bei "Server aktivieren" anschalten, dann läuft alles. Man muss nur noch die Konfigurationsdatei herunterladen und alles sollte einigemassen passen. Allerdings muss man da drin die Öffentliche IP Adresse vermutlich ändern. Da steht, wenn man nicht DynDns auch über die Qnap macht, die gerade aktuelle öffentliche IP drin. Das funktioniert dann für den Moment, aber morgen nicht mehr.

In Tunnelblick muss man nur ne neue Config anlegen, das erklärt sich mehr oder minder von selbst... auch wenn es einige Schritte sind.

Leider kann man hier das routing nicht einstellen, d.h. man surft immer komplett über die Leitung "daheim". Also ein Zugriff nur auf das Netz, ohne den ganzen Traffic darüber zu leiten ging nicht. Auch gibt es wohl einen Bug in der Qnap: Wenn man die Default-Route ausschaltet, geht gar nix mehr. War zumindest bei mir so...

Das ist allerdings auch erstaundlich simpel einzurichten und es funktioiniert recht solide, wenn man einen Brauchbaren Server hat. Dennoch gibt’s ein paar Punktabzüge, da die Konfiguration so etwas nervig ist. Im normalfall würde ich da 10/10 Punkten vergeben, aber da das ganze leider auf der Qnap ein wenig krankt bekommt das ganze weniger. auch ist schade, dass es keine Nativen Clients von Apple für OSX und/oder iOS gibt, so wie für IPSec Und leider auch keine Implementierung für die Fritz!Box.

TestOfTools rating: 8/10

 

IPSec VPN mit Fritz!Box OS6.0

Das ist eigentlich wäre das die optimale lösung. Allerdings war es bisher immer ein Graus, IPSec selbst zu konfigurieren. Vor allem, weil die Router spezielle Protokolle korrekt weitergeben mussten. Der Support für IPSec war da nicht so verbreitet. Obwohl es angeblich die sicherste VPN-Variante sein sollte.

Zum glück ist die konfiguration mittlerweile in der Fritz!Box so stark vereinfacht worden, dass man das in ein paar Mausklicks zusammengestellt hat. wichtig: Man muss für jeden VPN-Zugang einen User anlegen. Das Passwort dafür sollte entsprechend komplex sein.Die VPN-Einstellungen sind auch unter "Freigaben" zu finden, dort gibt es einen Reiter "VPN":

Dort kann man dann einen User für den Remote Zugriff einrichten, oder netz-zu-netz verbindunge (also Fritz-zu-Fritz) einrichten.  Das ist ganz sinnvoll, wenn man zwei Standorte verknüpfen will - die fungieren dann netzwerktechnisch als einer - was den Zugriff auf Fileserver etc. natürlich stark vereinfacht.

für uns hier wichtig, ist der erste Punkt: Fernzugang für einen Benutzer einrichten. Dort ist eigentich nur das Häckchen für VPN zu setzen, ein gutes Passwort zu vergeben und das war es schon. Bei Bedarf kann man dem User auch noch Zugriff auf andere Services der Fritzbox gewähren. Das ist ganz interessant: wenn man aus dem lokalen Netzwerk auf die Fritz!Box zugreifen möchte, muss man ein Passwort eingeben. Macht man das selbe über das VPN, dann kommt ein User/Passwort login - aus Sicherheitsgründen!

Die emailadresse kann übrigens auch als Login benutzt werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Bisher hatte ich das aber noch nicht nutzen müssen. Am Ende der ganzen Prozedur, kann man sich noch die Einstellungen für iOS und Android anzeigen lassen:

Mit diesen Einstellungen kann man auch recht simpel den Zugriff von OSX aus einrichten. Dazu muss man eine Neue Netzwerkverbindung einrichten. Unter Systemeinstellungen->Netzwerk kann man durck klicken auf das "+" eine Neue Verbindung einrichten.

Nach dem man auf den + geklickt hat, muss man nur noch Cisco-VPN auswählen und die Einstellungen von der Fritz!Box eintragen. DAbei auch nicht die "Authentifzierungseinstellungen" vergessen, denn dahinter verbirgt sich die Gruppe und das Shared Secret. Und auch wichtig: Unter "Weitere Optionen" muss der für das Zielnetz gültige DNS angegeben werden - also die IP-Adresse der Fritz!Box - sowas wie 192.168.178.1 oder so.

Das alles funktioniert normalerweise recht gut - auch hier ist wieder eine Dyndns-Anmeldung nötig. Allerdings hat das ganze einen kleinen Haken - man kann nicht mehr einstellen (OSX 10.9 mavericks), dass nicht der gesamte Traffic über die Leitung gehen soll. Das konnte man früher mal einstellen, ist aber jetzt weg.

D.h. wenn ich eingewählt bin, geht der gesamte IP-Traffik über das VPN.

Korrigieren kann man das allerdings recht einfach: Es gibt eine Route, über die das geregelt wird. in der Shell kann man das recht einfach korrigieren. Allerdings ist da manuelles Eingreifen nötig. Für die meisten ist das vermutlich eh kein Problem, sondern eher ein vorteil.

Der einzige Nachteil dieser Lösung ist, dass man wenig einstellen kann. Aber sonst ist das doch eine der besseren Varianten. Leider funktioniert es aber nicht über 3G oder LTE - zumindest bei meinem Anbieter wird IPSec nicht unterstützt. Evtl. ist das bei anderen Anbietern anders, im Zweifel solltet ihr euch erkundigen. Im WLAN/LAN sollte es eigentlich funktionieren, aber auch hier ist man Abhängig vom WLAN/LAN Route. Wenn der IPSEc auch nicht unterstütz ist man .... angeschmiert. Deswegen auch hier nicht volle Punktzahl:

TestOfToolsRanking: 9/10

Fazit:

Irgendwie gibt es wohl keine 100%-Lösung, an der man nicht lange rumbasteln muss. 100% - zumindest was die Flexibilität und routing etc betrifft, könnte man vermutlich nur mit einem eigenen Linux-Server und viel Zeit erreichen. Wenn man sich da reinfuchsen will, ist das sicherlich die 100% Lösung.

für die allermeisten Zwecke sind die  hier vorgestellten Wege (abgesehen vom ersten vielleicht) völlig ausreichend. Wer spezielle Anforderungen hat, muss sich auch speziell darum kümmern.

Mein Favorit momentan ist das IPSec-VPN, da ich dafür nicht noch einen eigenen SSH oder OpenVPN-Server benötige. Ich konnte aber auch eine ganze Zeit lang ohne IPSec leben und das ganze mit ShareTool bzw. Openvpn erledigen, da ich hier (noch) einen MacMini rumstehen habe, der gerne auch mal was tun soll ;-)

Entscheiden müsst ihr wohl von Fall zu Fall, welche Lösung am besten auf eure Bedürfnisse passt, da alle Lösungen eigene Nachteile haben:

  • SSH manuell ist viel zu kompliziert und erfordert eine Menge Wissen über die Dienste, die man ansprechen will. Für Notfälle aber sicherlich sinnvoll
  • Sharetool zeigt nur Bonjour-Services, der zugriff auf andere ist schwierig
  • Sharetool kostet Geld
  • OpenVPN und ShareTool benötigen beide einen Server auf dem sie laufen können
  • IpSec natürlich auch, aber die Fritzbox unterstützt es mittlerweile
  • OpenVpn hat keine Native Implementierung in OSX oder der Fritzbox.
  • OpenVPN ist beim Verbindungsaufbau recht langsam
 

 


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: My week on Twitter: 1 Mentions, 4 Retweets, 378 Re...

Di, 09. 02. 2016 - Tags: tweet

My week on Twitter: 1 Mentions, 4 Retweets, 378 Retweet Reach. How's your audience growing? via sumall.com/myweek


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: ARG... Sky mal wieder... https://t.co/VDdJm3eKPt

Di, 02. 02. 2016 - Tags: tweet

ARG... Sky mal wieder... boesebeck.name/2016/02/01/ser…


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: update for my @ErgoDoxEZ review -ego-shooter suppo...

Mo, 01. 02. 2016 - Tags: tweet

update for my @ErgoDoxEZ review -ego-shooter support and some macros for typing emoticons. 😉 boesebeck.name/2015/12/23/erg…


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: Sky mal wieder - Servicewüste Deutschland. Macht e...

Mo, 01. 02. 2016 - Tags: tweet

Sky mal wieder - Servicewüste Deutschland. Macht echt keinen Spass mehr so #paytv #sky boesebeck.name/?p=1078


Kategorie: Servicewüste Deutschland

Servicewüste Deutschland - Sky mal wieder

Mo, 01. 02. 2016 - Tags: servicewueste sky tv

Ich war ja schon mal vor einer Ewigkeit Kunde bei Sky und habe es damals bereut, weil das ein seltsames Geschäftsgebaren ist, was die an den Tag legen.

In dem Fall damals war es so, dass ich das "volle HD-Paket" gekauft hatte, und mir alle neu hinzu kommenden Kanäle nicht freigeschaltet wurden, denn dafür müsste ich "das neue HD-Paket buchen" - welches natürlich monatliche Mehrkosten verursacht. Das war ins so fern eine Kundenverarsche, weil man bei dem 1. "vollen" HD-Paket nur 3 oder 4 Kanäle hatte. Ich bin dann doch wieder Kunde geworden, dachte mir, das wäre ja jetzt geschehen und man hat ja wieder Sky...

Aber jetzt machen sie genau das gleiche wieder: in dem "Sky-on-Demand" kann man sich seine Sendungen einfach per Internet streamen lassen. Das ist total praktisch, wenn man gerne mal die ein oder andere Serie gucken will. Insbesondere, wenn man in eine Serien einsteigen will, die gerade in der 2. Staffel gesendet wird. Da wäre es doch hilfreich bzw. nötig, auch vorher mal in die 1. Staffel reinzublicken. Und selbst, wenn die aktuelle Staffel die 1. ist, kann man on Demand nur die gerade ausgestrahlten Folgen sehen, meistens nur ein oder zwei. Dann sieht man, dass in Sky On Demand sehr wohl die ganzen Staffeln enthalten sind. Aber jetzt muss man lernen, dass die meisten Serien, jetzt in die sog. Box-Pakete wandern. Und nur in diesen Box-Pakten sind dann alle Folgen einer Staffel drin. Und diese Pakete kann man - natürlich - mit dem Abo, das ich vor ein paar Monaten / Jahren abgeschlossen habe, nicht mehr abrufen. Ich solle doch ein "upgrade" kaufen, für nur 5€ pro Monat pro TV... Danke - die alte Leier... hätte es besser wissen müssen. Jetzt zahl ich dafür im Wahrsten Sinne.

Das, was mich aber seit den letzten Monaten so richtig nervt, ist deren verflucht unbrauchbare Hardware! Ich war verwöhnt, zugegeben, hatte mein Sky-Abbo per Dreambox laufen. Das war auch kein Problem, die Oberfläche ist zackig bedienbar, Sky lief wunderbar mit den von Sky gelieferten Smartcards. Klar, mit so einer Hardware kann man auch illegales tun, von CardSharing bis CardEmus gibt’s da alles. Aber man kann auch so wie ich als braver zahlender Sky Kunde einfach sein Abo genießen. Bis vor ein paar Monaten - da wurde es dunkel. Ich musste dann lernen, dass Sky so mirnichts dirnichts ein Card-Bundling eingeschaltet hat. D.h. meine Sky Empfänger Karte funktioniert nur mit dem Receiver, den Sky auch kennt. Nix anders mehr möglich! Und natürlich passierte das genau einen Tag nachdem sich mein Abo automatisch um ein Jahr verlängert hatte und ich nicht mehr kündigen konnte.

Klasse Zeitpunkt für Sky und natürlich nur "reiner Zufall"... Also musste der Sky Receiver angeschlossen werden. Ok, wird schon gehen... Das Ding ist der letzte Dreck!!!! Jedes Umschalten dauert eine gefühlte Ewigkeit, und dann fällt in 2 von 3 Fällen nach dem Umschalten der Ton aus. (der Wechsel zw. Dolby und Stereo fällt dem Ding echt schwer). Und jede noch so kleine Einstellung, die auf der Dreambox mit einem einfachen Tastendruck erledigt ist, erfordert bei dem Ding von Sky min. 4. Was kein Problem wäre, wennn die Hardware nicht hoffnungslos überfordert wäre. Fast immer muss man nach einem Tastendruck mehrere Sekunden auf eine Reaktion warten. Und wir haben 2 von den Dingern - beide verhalten sich in dem Aspekt gleich schlecht! Ich habe, damit man sich mal was angucken und auch gleichzeitig was aufnhemen kann - oder am besten auch mal zwei Dinge aufnehmen - 2 Sat-Anschlüsse im Wohnzimmer. Die Dreambox kam damit wunderbar zurecht. Teilweise konnte man auch wunderbar weiter TV gucken, obwohl zwei Dinge aufgenommen wurden. Das hängt vom Transponder ab, auf dem die aufgenommenen Sender laufen, war aber total praktisch. Diese beiden Anschlüsse hab ich jetzt auch an den Schrott-Receiver von Sky angeschlossen. Im Vorfeld, bevor ich das Ding für teure 300€ gekauft habe, habe ich gefragt, ob das denn ginge, gleichzeitig zwei Dinge aufzunehmen bzw. was aufzunehmen und gleichzeitig tv zu gucken. Es stellt sich raus: geht nicht! man kann zwar aufnehmen und anschauen, aber zwei Dinge aufnehmen weigert sich das Ding - selbst wenn die Sachen in der Nacht sind und man selbst eh nicht gucken will!

Apropos gekauft: ich musste dann erfahren, dass die 300€ eine Miete für die Lebensdauer des Vertrages sind. In meinem Fall gerade mal 12 Monate. Das hat am Telefon damals leider keiner so gesagt. Ich habe also eine nicht wirklich funktionierende Hardware für knapp 25€ pro monat gemietet! Und dann muss ich das Teil auch noch zurück senden! Ich hatte sogar meine Frau mithören lassen bei dem Telefonat, aber dennoch werde ich wohl meine 300€ nicht wieder sehen. Dieses schrottige Ding dürfen sie echt gerne zurück haben - ich kauf mir dann was, das funktioniert und mit dem ich auch Aufnehmen kann.

Denn das mit dem Aufnehmen ist eh so eine Sache. Um eine Aufnahme zu starten, muss man quasi durch alle Menüs mal durch. Beispiel: ich scrolle in dem TV-Programm auf etwas, was heute Nacht startet, eine Wiederholung einer Sendung, die gerade läuft. Ok, das scrollen an sich dauert schon ewig, da man für jedes Weiterblättern gut 1s einplanen muss. Wenn ich dann die Sendung gefunden habe, kann ich dort auf Aufnahme drücken. Dann noch ok und gut ist... theoretisch.

Wenn ich nämlich z.B. die Dauer etwas verändern will, weil manche sachen sich gerade in der Nacht gerne nach hinten verschieben, dann kann ich das dort nicht machen, es sei denn, ich programmiere alles manuell. D.h. ich muss das Datum manuell eingeben, die Uhrzeiten, den Sender(!). Man nimmt also diese einfache Programmierung, geht da raus, ins Menü, dort in Service, dort auf "Geplante Aufnahmen" und dort auf die entsprechende Aufnahme (wieder mit einer Verzögerung von ca. 1 sek pro Tastendruck) und kann dort dann Änderungen vornehmen. Wobei selbst das etwas schwierig ist, da die Oberfläche gelinde gesagt unübersichtlich ist. Aber ok... Und das wäre ja auch noch zu ertragen, wenn dieses blöde Ding dann wenigstens die Aufnahmen auch durchführen würde. Nicht selten werden die Aufnahmen einfach nicht gemacht!

Einige davon kann man sich erklären, z.B. weil sich 2 Aufnahmen überschnitten haben (ein Hoch auf den DualReciever...Grrrr), in anderen Fällen gibt’s keine Erklärung. Passiert einfach nicht.

Zugegeben, wenn man eine Serie aufnehmen will, dann funktioniert die Programmierung recht gut. Das geht relativ automatisch, er stellt dann die Wiederholung meistens richtig ein. Aber wenn man diese z.B. wöchentliche Aufnahme dann löschen will, steht man wieder vor einem Problem: die Dinger tauchen einfach wieder auf! Manche dieser "Geplanten Aufnahmen" haben wir bestimmt 4x gelöscht, bevor sie endgültig weg waren. Das wäre ja auch an sich nicht so schlimm, aber der Receiver nimmt dann einfach irgendwas auf!

Wie kann man so was grottiges rausliefern? Ich dachte, nach dem Desaster mit der alten D-Box, hätte Sky endlich gelernt... aber weit gefehlt. Das ganze ist eine Frechheit! Echt schade, dass die meisten Leute nicht wissen, wie ne gute Hardware am TV aussieht und was man damit alles machen kann. Aber ok, es gibt auch gutes: dieses Sky on Demand und Sky Anytime funktioniert sogar - wenn man es in endlicher Zeit schafft, den entsprechenden Punkt aufzurufen. Ganz ehrlich - wir zahlen schon wirklich genug für den ganzen Kram (70€) und da möchte ich mich nicht jedes Mal, wenn ich das TV anschalte über diesen grottigen Receiver ärgern müssen.

Herrgott noch mal - ich will ja niemandem schaden, bin auch bereit die Abo Gebühren zu tragen (tu ich auch schon lange), aber dann würde ich das wirklich gerne mit dem Gerät angucken, das ich mir aussuche! Oder zumindest eines, dass mich nicht mit seiner Langsamkeit quält und auf einem FullHD-TV die Overlay-Menüs in VGA Auflösung anzeigt. Warum wird die Oberfläche mit Animationen zugemüllt, wenn die Hardware auf der das dann "läuft" es nicht schafft, diese flüssig darzustellen? Dazu kommt noch die Gängelei von HD+ - da wird einem verboten, die Programme aufzunehmen oder Timeshift zu machen - was ja heutzutage Gang und Gäbe ist. Aber Dank dieser Gängelung eigentlich nur noch mit den Paid-TV-Channels oder den Öffentlichrechtlichen funktioniert - die, um die es eigentlich ginge, bei denen geht das nicht mehr! Super - fast jeder TV kann mittlerweile das Programm aufnehmen, aber das geht eben nur noch mit ARD und ZDF so wirklich problemlos... Der Grund ist klar: man könnte ja die Werbung überspringen... Das ist so dämlich, dass es echt schon weh tut... wenn ich die Sendung aufnehmen will, dann doch nicht nur deswegen, weil ich die Werbung überspringen kann!? Das ist doch echt nicht wahr, diese dämliche Politik treibt die leute zu Netflix, Amazon, Youtube und Co - denn da kann man sich seine Inhalte auch noch selbst bestimmen.

Selbst wenn ich Netflix nehme und mir in iTunes jeden Monat eine Serie kaufe (d.h. dann gehört sie mir und ich kann sie mir immer wieder angucken, wann ich will...) komm ich immer noch günstiger, als mit dem Sky Abo! Und das Sky Programm wird auch immer mieser. Die wirklich guten Sachen kommen so lange nach dem Kinostart, dass man oft schon bei einem 9€ BlueRay Angebot zugeschlagen hat, bevor Sky das ganze sendet. Zugegeben, die Kindersender sind wirklich gut. Einige der Sender würden wir nur ungerne vermissen. Zum Glück kann man diese sender aber auch noch anders bekommen (z.B. über T-Entertain). Und dann meistens auch noch billiger... Und jetzt will Sky auch noch "Unterbrecherwerbung" bringen - damit sind sie völlig ohne Nutzen und ohne Vorteil. Ist ja schon jetzt so, dass man mind. 2 Minuten Werbung "genießen" darf, wenn man sich über "Sky On Demand" etwas streamen will.

Sky war wirklich mal gut, damals hießen die noch Premiere. Aber mittlerweile kann man sich das nicht mehr guten Gewissens antun.

Fazit Eigentlich kann man Sky nicht mehr empfehlen, zu teuer, zu sehr gegängelt, die Hardware ist teurer Müll, das Programm nicht das beste. Klar, ich bin mehr an Filmen und so interessiert, viele nutzen Sky ja für die Bundesliga und Sport - dafür mag das sicher noch interessant sein. Aber wenn einen das nicht interessiert, ist Sky eindeutig nicht mehr sein Geld wert. Da gibt es genug gut funktionierende Alternativen, die in Summe sogar günstiger sind! Danke Sky - ich freu mich jetzt über Netflix!


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: My week on Twitter: 1 Retweets, 15 Retweet Reach....

Di, 26. 01. 2016 - Tags: tweet

My week on Twitter: 1 Retweets, 15 Retweet Reach. How’s your audience growing? via sumall.com/myweekMovie Rings (2017)


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: My week on Twitter: 1 Mentions, 2 Retweets, 590 Re...

Di, 19. 01. 2016 - Tags: tweet

My week on Twitter: 1 Mentions, 2 Retweets, 590 Retweet Reach, 10 Favorited. How's your audience growing? via sumall.com/myweek


Kategorie: Tweet --> Allgemeines

Tweet: ErgoDox EZ auf Deutsch | Stephans Blog - und auf d...

So, 17. 01. 2016 - Tags: tweet

ErgoDox EZ auf Deutsch | Stephans Blog - und auf deutsch @ErgoDoxEZ @GermanGeek boesebeck.name/?p=1090


Kategorie: Apple --> Computer

Mechanical Keyboard Razer Blackwidow Chroma on the Mac

Mo, 27. 07. 2015 - Tags:

Mechanical Keyboard – the Razer Blackwidow Chroma

I type a lot… at work, at home, on weekends and during the week. So I am a fan of good and high quality keyboards. I was experimenting a lot during the last decades (yes, that long ;-)) with several different keyboard types. Some of them were quite cool, but not really useful (like the „Fingerworks Touchstream LP“) or just quite ergonomic (like the Kinesis Freestyle or several of Microsofts Keyboards or the very old but good Siemens Ergonomic Keyboard). All of those were good in it’s way, but the best keyboards I ever had, were the mechanical ones. The good old IBM Keyboard Model M (at least I think it was called that way) – Clicky with Cherry switches and heavy like made of lead – but very cool to type on and everlasting.

After that, I was using a lot of „normal“ keyboards, they are quite simple, easy to use. But not as long lasting as the mechanical keyboards.

I was using the Apple-Keyboard (USB, including a number pad) for quite some time now, but I was missing some things there – and it started feeling a bit „fuzzy“ – worn out is probably the best term here. The keyboard is quite good, especially for its thickness (or should I say thinness). But it does not have the feel of the good old mechanical keyboards, we all loved…

So, I was thinking about buying a good mechanical keyboard for some time now. But if I spend money on that topic, I wanted it to be matching my needs quite good. What I was looking for, is actually not so hard to imagine:

  • as I’m a developer, I write a lot of code and text. So the keyboard should give a good typing experience
  • as I also like to play a game once in a while, I wanted to have some features like Anti-Ghosting, N-Key rollover etc.
  • as I also play and work a lot in the dark, I wanted the keyboard to be lit – preferably in a color of my choice.
  • as I do all that on a mac, the keyboard needs to at least be kind of mac OSX compatible
  • although I’m mostly not looking at the keyboard at all when typing (which makes the backlight a bit obsolete, but when playing a game in the dark, you sometimes need to find the right key to press by looking at the keyboard), I wanted it to be German layout. I was using an US-Layout keyboard for quite some time, that was working alright most of the time. But there were too many occasions, where I had to think about where the key is located, that I just wanted to press. This was annoying me a lot! A keyboard without any key labels printed on would be easier to use (like the DAS Keyboard ultimate).
  • in most cases, a fully programmable keyboard is a good choice, there you can redefine your keys to your liking. Especially if you have a windows layout on your keyboard, you’d might want to switch some keys.

Actually – there is no such keyboard having all those features! You can have a combination of two of those features, if at all. So, for some time, I was just stuck with my old Apple keyboard that came with my iMac…

Mechanical Keyboards

Why a mechanical Keyboard? And what is the difference?

First, the difference is the feeling when typing. If you ever tried a mechanical keyboard, you do not want to go back. If you work a lot on a computer, try a mechanical keyboard, just once. You will feel the difference immediately. But at first this might not only feel different, but odd. You need to get used to it. And actually you will have to learn typing on it to improve your typing a lot.

Technically speaking the difference is, that mechanical keyboards do have a dedicated switch for every key. Whereas the normal keyboards do have some kind of rubber bumper beneath every key (called rubber dome), you have to press down to close a circuit. This causes you to not feel when the key is sending its event (when it was activated), but to feel, when the key hits the bottom. Usually somewhere above that the key really fires. You don’t get proper feedback about, when a key was really pressed or not. This is something mechanical keyboards are way better in – well, at least those with the tactile switches (like Cherry MX-Blue or MX-Brown, see below).

There are different switch types, you might need to think about. Almost all keyboards are either using Cherry produced keys or at least compare their own keys with the ones from Cherry. There are more or less 3 major versions (there are a lot more, but as I see it, those are the most common ones):

  • Cherry MX-Blue: clicky switches, good feel when typed. Also a good audible feedback (you hear and feel the „click“)
  • Cherry MX-Brown: not that loud, and the click is weaker.
  • Cherry MX-Black: no click to be felt, but hard to press (special Version would be the MX-Red, which is the same as the MX-Black, but with a lower activation force)

There are mechanical keyboards en masse that work fine on a mac (DAS Keyboard ultimate for example – no printing on the keys makes it a perfect thing for typists). Most of them are considered to be „Gaming“ Keyboards why not check here. I’m not sure why, but I actually like to think those keyboards are perfect tools for professional workers on computers, too. I’m a fan of the clicky noise actually. You feel and hear the feedback from the key: „I was pressed now„. This actually makes it easier to detect typos during typing actually. Because you know, when you accidentally typed some key, or not.

The noise?

Well, this is something everybody needs to decide for him-/herself. In my experience, the „click“ on the MX-Blue switches is actually not that loud. What causes the noise is the keycap hitting the frame. This is way louder on all mechanical keyboards I tested than the actual click. Yes, the idea is, that you learn to type without hitting the bottom and creating this noise. But this is unfortunately not only very hard, but somewhat impossible. Well, when you are concentrating on it, it really works some time. But when you are writing in a rush, this definitely will make you „bottom out“ the keys which causes a lot of noise.

If you use a mechanical keyboard, you should try to get „Dampeners“ for Cherry MX-Switches. They are not really expensive (125 pieces about 10€) and usually easy to install. But it dampens the noise of „bottom out“ a lot! The people around you probably will like it way better.

Why a mechanical keyboard

There are several reasons for mechanical keyboards. Most of them are highly dependent on your own taste and way you type and work. But there are some advantages, that „normal“ rubber dome keyboards cannot provide:

  1. the Feel. Of course, highly subjective. But everybody who is typing a lot, actually likes the feel of the mechanical switches (at least, everybody I talked to about this topic). In my experience it also increases your typing speed and reduces typos – at least in my case it does (and some other people, I talked to confirmed my assumption)
  2. the durability. Where a normal rubberdome keyboard can take about 1-5 Million hits per key, the mechanical switches usually last between 20 and 60 million types (depending on manufacturer). This does not mean, that after 5 million types of the letter „A“ on a normal rubber dome keyboard will stop working. It just means, that it will feel „worn out“ – and will feel different than the key next to it, which maybe were hit a couple of thousand times less. And there will be some keys, hit more often than others (if you play games, probably WASD will be hit way more often then others)
  3. (Not only) gamer options like N-Key Rollover and Anti-Ghosting. Although this is happening mostly when playing games, it can also happen when you’re a fast typer using your 10 fingers to type. N-Key-Rollover means, that it is possible to hit N keys simultaneously (where N is a number from 1 to 105 – some keyboards state they support real NKRO, which just means, there is no limit – which limits it to 105 – maximum number of keys on the board) and the computer will recognize every single keystroke. Sometimes there is a limit to that, so usually you wont get N-Key-Rollover higher than about 10. But actually, I only have 10 fingers, this should be enough 😉 Ghosting is the effect, that when you hit several keys simultaneously, either an additional key is being „pressed“ or one of the keys you press just won’t work. This is related especially to the way the normal keyboards are built.
  4. customizability. For most of the mechanical keyboards, it is possible to get custom or just different keycaps. As most of them use the Cherry MX switches (or something compatible), you can just pull of a keycap and replace it by some other keycap of your choice. Different color, different printing, different material, different… whatever. This is actually very important for Mac users, as very often only windows layout keyboards are available. But with a couple of custom keycaps (or a whole set) you can easily change that

You need to decide for yourself, is that something you need or want to have. Especially as all this comes with a pricetag. There is also personal taste. Some people just don’t like the „clicky“ sound. Some people just love it. Some don’t need or like backlight, some love it.

If you consider buying a mechanical keyboard, just get your hands on one to play with it a bit. Maybe you can get one from a friend for some time. Be sure, you want to invest that money and that you have the right switchtype.

The right one?

As already mentioned, there is not a lot of options I could chose from…

If I only wanted a mechanical keyboard for the mac, this would be a solvable problem. There are plenty options to choose from. But as soon as Backlight comes into play, things get a lot harder. I did an extensive internet research and found many good options when it comes to mechanical keyboards only. If you have a list of features as I had, this is a bit harder. You actually find some keyboards, that are backlit, have good switches, and so on – but need software wich is not mac compatible. Darn… like the corsair keyboards – those actually looked also quite good.

One very interesting fact: all of those keyboards are labeled „gamer keyboards“. And are only available in windows layout. This is very astonishing, as the typing experience is – especially with the MX-Blue switches – very good! And I don’t really think these features are only valid for gamers. I actually like to have some makro keys on my keyboard.

This really sux… Mac Users are gamers! And there is obviously a lot of them, most game developers seem to know that as most of the games now are available for Mac and windows, very often at the same time. But hardware and „gadget“ manufacturers actually tend to ignore that fact.

Guys listen to this: There is money to make!!!!

So, when you do the internet search that I did, there actually are not many options left as stated several times above.

To be honest, the only options which kind of does match all the criteria mentioned above is the „Razer Blackwidow Chroma“ (the Ultimate would be ok, too. But the backlight color is only green and it was not so much cheaper than the chroma) and some keyboards that were only lit in blue or red and did not need any driver (like the Code2 Keyboard). But when I compare the prices of those with the blackwidow, I took the blackwidow – it was actually cheaper then some others (even without backlighting) or at least at the same price level.

I am aware that the Blackwidow actually has a windows layout printed on the keys. That is a drawback, but it has all other features.

  • I’m typing with the Blackwidow just now, and it feels great. The Razer-Green switches seem to be comparable to the Cherry MX Blue ones (loud clicky). It feels really cool, the typing experience is great.
  • Anti-Ghosting and N-Key rollover is of course a feature of the BlackWidow
  • The keyboard has backlight – you can choose from 16,8 mio colors – actually for each key individually (or change it, when typing it or change it, depending on the running application… very very cool feature! I have different profiles for Safari, XCode, IntelliJ etc. Profiles contain different Macros and keybindings. Very cool feature!)
  • Here it comes: although not really stated on the Website of Razer (http://www.razerzone.com/), it works with OSX! There is a driver software available for current MacOSX which gives Mac Users the opportunity to use all of the cool features of the Blackwidow chroma. I actually just don’t understand, why this is not stated explicitly on the website?!?!? actually, there is a statement somewhere there that you „cannot use the windows version with the mac driver“. Well – there is no „Windows“ or „Mac“ Version there… really strange.
  • The chroma is available in German Layout, all keys are there. But unfortunately only windows style. This is sub optimal, but ok. I can live with it, as long as all other keys work right.

The driver software called „Synapse 2.0“ is nice, but the registration has to be done online. You need to register there in order to have your keyboard working properly…. This is… not really good. For those of you, who are capable of doing: install a firewall rule after registration, then everything still works locally but no data is being transferred.

But the registration-process actually sucks… big time! I was waiting about 48 hours to get my registration email including the activation link. Without activation, I could not use the keyboard. Arg… This is really annoying.

But the software works like charm. You can specify a color for every key, and you can reprogram every key! This is very important for Mac users, as you need to switch ALT and Window keys. And – this cannot be done in the keyboard settings of the mac – you need to change the key for the „menu“ key to ALT – otherwise you’re screwed 😉

Light show of the keyboard

Well, I was actually thinking about just having the backlight in one color – all keys the same. Of course, this is not the use of an RGB-backlit keyboard. But as mentioned above already, I think the profiles are very useful. Each profile stores different lighting effect (for each key individually) and different Macro settings. Even the keyboard may change between profiles. Switching between profiles can either be done by hitting FN+Number (depending on what is configured in Synapse 2.0), or depending on the current active Application! This is really awesome! Different lighting effects and different macro settings per Application – this is really useful, not only for gamers! Especially not for Gamers, I’d assume. But this depends, on personal use… I definitely love it.

The other lighting effects are somewhat… juvenile, if you know what I mean. It does not make really sense to show the siluette of Mario (of Mario Bros) on your keyboard, while typing. This is just for showing of at LAN Parties or alike. Especially effects like the „Ripple“-Effect where a wave of a certain colur rippels over your keyboard, is especially un-useful. If you type more then two keystrokes a second, you will just end up with a fully lit keyboard.

But I have to admit, these lightshows are fun to look at. And even fun to program them and play with them… maybe not enough reason to buy the keyboard, but definitely a gimmick.

Verdict

When you get the keyboard, you’ll first notice, that there is quite some weight. And that is a good thing. The keyboard lies rock solid on my desk, does not move an inch when typing. Love that.

The typing is really similar to typing with MX-Blue switches. The sound is also very alike. I could not tell the difference just by hearing it. The keyboard feels quite good, feels high-class. I hear that people tend to say that Razer keyboards would have a cheep feeling, or would use cheep components. And although they don’t use the original cherry switches, it really feels alike.

I only use the keyboard about a week now, but I really like it. The typing is a lot easier and faster here than on the usual rubberdome keyboards. I love the typing experience. And the backlighting is quite cool! Just looks awesome! I configured my keyboard to have different key colors depending on which application I am just using. This is very helpful. Actually even more helpful than the backlighting alone. I’m really happy that I got an RGB-Backlit keyboard. This features is something I’d really miss on other keyboards.

Example: I am developing very often, sometimes in the dark. When I sit there, the keyboard is in front of me, not really „under“ me. So, when I need to find the right F-Key for doing the job (debugging for example), I find it very helpful to have those keys lit in different colors: Green ⇒ Run, Orange ⇒ Debug, Blue ⇒ Step over, Yellow ⇒ Step into

Although those features are „Gamers“ features, I really like them not only for gaming. Or better: especially not for gaming.

I heard, there will be an API or SDK for programming the keyboard directly. Of course again this is aimed at game developers. But maybe it is possible to write some useful things for us developers there as well (like: in your IDE, when actually debugging, change the color of some keys, change macros etc)

Of course, there are some things that are not that good, I have to mention as well. For example the indicator lights for „Gaming Mode“, Caps Lock, Macro recording and such. These are above the number pad and are so faintly lit, that you almost cannot see them, especially when the rest of the keyboard is lit bright. This really looks like they never used that switches at all.

Although the backlight itself is very cool and looks awesome, it is really strange that the keys are somewhat selectively lit – for example the very important FN-Key does not shine through. You won’t be able to read it, when it’s dark and you depend on the backlight feature. Same with the multimedia functions on the F-Keys. Does not shine through, not visible in the dark. Or even the Shift-Symols on Number line, like !“§ etc. not shown. Strangely, the additional Braces []{} are shown… this is inconsequent and not really understandable.

There are some reviews in the internet, that the keyboard would produce errors after a short amount of time. I will hope, mine won’t show these kind of errors. If so, I will post an update here. I really like the feeling of the Blackwidow and really like typing on it. It is way more fun, than I thought it would be.

So, if you are looking for a new keyboard, even Gamer keyboards might be worth a try.

Update after one month

I still like typing on the Razor Blackwidow Chroma – a lot! But there are some issues, I’d like to share:

  • it is a shame, that Synapse forces you to be online. Sometimes I have to disable the firewall rule in order to have Synapse „call home“. Otherwise it would not start up
  • When the Mac is awaking from hibernation (or sometimes even from Screensaver), the blackwidow would not come up „completely“. Meaning, some keys just don‘t work at all. They are not reakting on your reactive lighning animations and – of course – the corresponding key is not working at all. When this happens, you need to disconnect the Chroma from your Mac completely and reconnect it – usually the Keys work fine after that
  • I did not manage to geht the <|>-Key (lower row, left, besides the y) to work at all! It would not fire an event to the system! I managed to get it to work somehow with Karabiner and setting a macro at this key

All in all this lowers the good first impression a bit….

UPDATE:

I use the chroma now for about 2 months and typing on it is a pleasure, gaming with it also… I love the opportunity to change the backlight with every game. Really cool…

Today there was an update for the Synapse software. And I was hoping to get my issues with the <>-Key resolved. Well, was hoping for too much. Actually, I was hoping things would work as they used to! But here also – hoping for too much.

The update is really somewhat annoying. The Razer-Updater freezes for a couple of minutes. I was tempted to force quit it, but it came back. This could be done better @Razer!

Problem gets worse: After the update, the synapse detected my keyboard as a US-Version, there is the key <> missing at all. And this caused problems. I restarted the app and voila – had to relogin and all my settings were gone! Comletely blank configuration, all macros, all backlight configuration, everything just gone!

Here is my tip: Export your settings from time to time, than you wont lose your macros – but the lightning seetings are gone!

I am in contact with some guy from the razer support. I told him, that the key actually works in synapse, that I can assign macros to it. But that is something, he does not want to understand. So the first 3-4 mails I told him, that this is probably not a hardware related issue.

Nevertheless, there was no help from the razer support yet, although there were about 10 mails send in both directions.

After the latest update, now the right ALTGR and Application keys are not working anymore. I wanted to reassign them in the synapse software, but if i map them to left command / left alt, they are fireing both alt and command when pressed. This renders the keyboard almost useless! Hope I can get a fix soon….


Kategorie: Computer

Stephans Blog wieder online...

Fr, 12. 06. 2015 - Tags: allgemein blog

Das war stressig. Zum Umzug kam noch hinzu, dass mein Server die Grätsche gemacht hat. Ich musste neu installieren. Was ja – dank Backups – eigentlich kein allzu großer Aufwand wäre, hätte ich nicht vergessen, ein Backup von der Datenbank zu machen… Deswegen jetzt der neue Start des alten Blogs ;-)


Kategorie: Computer

ErgoDox EZ auf Deutsch am Mac

Fr, 22. 05. 2015 - Tags: ergodox ergodox-ez keyboard

Ja, ich gebe zu, ich habe die Indiegogo-kampagne von ErgoDox-EZ mitverfolgt und bin schon ziemlich früh schwach geworden. Seit gut 3 Tagen bin ich nun stolzer Besitzer einer ErgoDox-EZ-Tastatur. Details zum ErgoDox-EZ findet man z.B. hier.

Dummerweise wurde die Tastatur für den englischsprachigen Raum entwickelt und hat so ihre Probleme mit Internationalen Layouts. Und deswegen eben auch mit dem deutschen – die Umlaute waren zum Teil irgendwo über die Tastatur verteilt, dass ein flüssiges Tippen auf Deutsch eher schwierig war.

Allerdings kann man das ja einfach beheben, indem man sich sein eigenes Layout macht. Das war erstaunlicherweise dann doch nicht so einfach, da ich auch noch ein paar andere Dinge verbessern wollte:

  • die Umlaute lagen zum Teil in der untersten Tastenreihe, weit von dem normalen QWERTZ-Platz entfernt. Die sollten zu ihrem angestammten Platz zurück.
  • es war für mich insbesondere ungünstig, dass die Leertaste nur noch auf der linken Seite zu finden war, da ich immer mal wieder beide Daumen zum Tippen der Leertaste nutze.
  • die CMD-Tasten lagen etwas ungünstig unten im linken Daumenblock, bei der OSX-Variante der Firmware wurde einfach das Ä durch CMD ersetzt, was natürlich nicht wirklich hilfreich war
  • die ALT-Tasten lagen genauso ungünstig
  • die Idee der verschiedenen „Layer“ fand ich cool, nur sind bei der default eingerichteten „Symbol“ oder „Code“ genannten Layer, die Tastencodes mal wieder für das englische Layout ausgelegt, weshalb sie in ca. 70% der Fälle Unsinn geliefert haben und die restlichen 30% waren schlicht an der falschen Position

Also, das Ding ist doch so toll programmierbar, dann mal her damit. Wie geht das?

Naja… wieder ein kleiner Rückschlag, ist alles etwas schwer zu finden. Dank Erez Zukerman (der Initiator der Indiegogo Kampagne) und seinen schnellen Antworten auf meine Anfragen, hat es nicht lange gedauert, einen Einstieg zu finden. Jetzt stellt auch das kompilieren eigener Firmwares kein Problem mehr da.

Disclaimer: Ich beschreibe hier, was für mich funktioniert hat, und was ich rausgefunden habe. Das hat weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch wird es für jeden passen. Irrtümer sind natürlich auch Vorbehalten. Nutzung der hier beschriebenen Tipps nur auf eigene Gefahr und Verantwortung! Lest euch bitte auch weiter in das Thema ein!

DE-Layout für Ergodox-EZ auf dem Mac

Ich habe mal versucht, die oben beschriebenen Probleme einigermassen zu lösen und habe einen ersten Entwurf für so ein Layout hochgeladen. Man kann es hier runterladen und ausprobieren.

Und so sieht das ganze im Überblick aus:

Es gibt dabei ein paar Besonderheiten, die ich hier mal kurz ansprechen möchte:

  • Es gibt insgesamt 4 Layer, die Standardlayer (normale Tasten), die Symbollayer (mit allen möglichen Klammern und Sonderzeichen, die beim Programmieren z.B. ganz nützlich sind), die Media-Layer (über die kann man z.B. den Mauscursor steuern und Play/Pause etc), und zu guter Letzt noch einen 10er-Block! Eigentlich kommt dazu noch die „Cursor“-Layer, aber bei der sind nur „unten rechts“ einige Tasten zu Cursor-Tasten umgestellt, womit man einen mehr oder minder „normalen“ cursor-block hinbekommt – allerdings fehlen dann auch einige Sonderzeichen (-+#)
  • Es wurden alle Umlaute auf ihren Standardplatz gelegt, deswegen mussten aber z.B. einige Sonderzeichen in die letzte Tastenreihe wandern (z.B. #)
  • die CMD- und ALT-Taten liegen jetzt in der Mitte jeder Seite. Auch wurden die oberen Cursor-Tasten des Default-Layout zu CTRL-Tasten umgebaut. So sind CTRL, CMD, ALT direkt untereinander.
  • Space gibt es auf beiden Seiten
  • die Tab und ESC-Tasten sind an ihrem normalen Platz
  • einige Tasten sind mehrmals im Layout definiert. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist es manchmal eben sinnvoller, CTRL mit der linken Hand zu tippen, manchmal eben sinnvoller mit der rechten. Das gilt auch für so einige andere Tasten und ist im Kontext zu sehen. Und zum anderen hat das ErgoDox-EZ-Keyboard einfach zu viele Tasten, ich wusste einfach nicht, was ich noch belegen sollte 😉

Wie schon erwähnt, ist es das Layout welches für mich gerade ganz gut funktioniert. Vielleicht habt ihr ja noch Ideen, was man verbessern kann. Oder jemand nimmt sich dieser Version an und erzeugt eine noch bessere… Der Anfang ist gemacht…

Anfängeranleitung für ErgoDox-EZ auf dem Mac

Apropos Anfang… eine gute und kurze Anleitung, wie ich das ErgoDox-EZ keyboard auf dem Mac nutze bzw. die Firmware anpassen kann, habe ich bisher nicht gefunden. Auf englisch entsteht hier gerade ein neues Wiki zu dem Thema. Grundsätzlich sind aber nur wenige Schritte nötig, um alles für das Erstellen und Hochladen (d.h. in die Tastatur laden bzw. flashen) eines eigenen Layout bereit zu haben. Zunächst ein paar kleine Erklärungen.

ErgoDox und ErgoDox-EZ

Das ErgoDox geht auf einen User namens Dox zurück, der ein OpenSource Layout für eine optimale ergonomische Tastatur ins Leben gerufen hat. Das wurde in so einigen Foren diskutiert und raus kam eben das ErgoDox-Keyboard. Das ErgoDox keyboard gibt es schon eine ganze Weile auf Massdrop.com, allerdings war es bisher nötig, das opensource keyboard selbst zu bauen. Das bedeutet, eine Menge löten, ICs einbauen, Gehäuse bauen, Einzelteile kaufen etc. Und wenn man bei dem komplexen und aufwendigen Prozess einen Fehler macht, hat man zwar ne schöne Tastatur, die aber leider nicht wirklich funktioniert.

Da kommt Erez Zukerman ins Spiel – mit seinem Indiegogo Project „ErgoDox-EZ“ hat er sich dem „Problem“ angenommen und aus der Opensource-Beschreibung für ein selbstbau-keyboard ein Produkt gemacht, welches jeder kaufen kann. Inklusive Garantie, Support etc. Dennoch bleibt alles Opensource, auch die Dinge, die jetzt speziell für die ErgoDox-EZ erstellt wurden (wie custom firmware etc).

massdrop

Auf massdrop.com wurde die erste Version des ErgoDox keyboard realisiert. Man konnte da die Einzelteile kaufen. Dort gibt es auch den Konfigurator mit dem man direkt .hex-files erzeugen kann. Allerdings hatte der so einige Unzulänglichkeiten (bzw. ich hab nicht rausgefunden, wie man denn einen long type oder so macht), weshalb ich den „zu Fuß“-Weg gegangen bin.

Für einfache Layouts ist der Konfigurator von Massdrop sicherlich der einfachste Weg um an ein eigenes .hex-File zu kommen.

Teensy

Das ist die Hardware des ErgoDox und somit auch des ErgoDox-EZ läuft. Wirklich wichtig ist das eigentlich nur, wenn man mal was anderes als die Standard-Firmware installieren möchte.

Aber auch das einfache Ändern des Layout erfordert es, dass man eine neue Firmware einspielt. Das kann man auf dem Mac mit dem Tool Teensy Loader (gibt es hier) erledigen. Das lädt die Firmware auf die Tastatur.

QMK Firmware

Das ist die Standard-Firmware auf dem ErgoDox. Wenn ich das so sage, gibt es wohl auch noch andere. Und genau so ist es. Es gibt so einige Projekte auf GitHub zu dem Thema. Aber ich habe mich damit nicht ausführlich beschäftigt, bleibe beim „Original“.

.hex-Files

Die Firmware wird in .hex-files gespeichert, die dann mit dem Teensy Loader hochgeladen bzw. in die Tastatur gespielt werden kann. Nur diese .hex-Files sind nötig, alles andere (.obj, .sym etc) welche beim compilieren der Firmware noch so entstehen, sind nicht nötig.

Installieren einer neuen Firmware

Das ist zunächst mal recht einfach – wenn man schon eine Firmware-Datei im richtigen Format hat (.hex-File). Diese kann man vom offiziellen Repository hier herunterladen. Das ist das Firmware Projekt für die QMK-Firmware – dort gibt es auch ein Unterverzeichnis keyboard/ergodox-ez/keymaps in dem sich auch einige .hex-files befinden. Meine Variante des OSX-Layouts liegt hier

Die Installation ist dann recht einfach:

  1. Herunterladen der .hex datei (oder mit make erstellen – siehe unten)
  2. öffnen der TeensyLoader-App (siehe oben – Teensy). Dann sollte man die Tastatur in den Programmiermodus bringen, d.h. mit einer Büroklammer oben rechts den Schalter betätigen (durch ein kleines Loch im Gehäuse)
  3. Öffnen des .hex-Files (erstes Icon von links – sieht aus wie ein Document)
  4. zum laden der neuen Firmware auf die Tastatur dann den 2. Button von links drücken – der geschwungene Pfeil. Es erscheint eine Prozentanzeige, während die Firmware hochgeladen wird
  5. klicken auf den Reboot-Knopf (kleiner Pfeil nach rechts, 3. Icon von links)

Danach ist die neue Firmware installiert und man sollte Änderungen erkennen. Manchmal hat es bei mir da „Aussetzer“ gegeben, z.B. das die Tastatur gar nicht mehr reagiert hat, oder in einem Layer „hängen“ geblieben ist – usb-kabel abstecken, ein paar Sekunden warten und wieder anstopsteln. Dann klappt alles normalerweise – Also keine Panik!

Firmware selbst erstellen

um das zu tun sind einige kleine Vorbereitungen nötig. Wie gesagt, ich behandele hier nur MacOSX – auf linux oder Windows habe ich das ganze nicht probiert.

Ihr solltet euch brew.sh installieren, das macht die Installation von Unix-Software unter OSX sehr einfach und ist in diesem Fall leider nötig. Man muss einen sog. Cross-Compiler installieren. Also ein Compiler, der nicht für die Hardware compiliert, auf der er gerade läuft, sondern für eine andere – in unserem Fall eben für einen Teensy 2 Microcontroller.

Das geht mit folgenden Zeilen:

brew tap osx-cross/avr
brew install avr-libc

danach solltet ihr das projekt auschecken, steht auf github, geht aber auch recht einfach:

git clone https://github.com/jackhumbert/qmk_firmware.git

wechselt dann in das Verzeichnis qmk_firmware/keyboards/ergodox_ez. wenn ihr dort make ausführt, sollte das default layout als firmware dort im verzeichnis erstellt werden. Ihr werdet dort dann ein ergodox_ez.hex file finden.

falls das nicht geklappt hat, schaut euch die Fehlermeldung genau an, evtl. müssen noch dinge nachinstalliert werden.

Wollt ihr ein anderes layout als das Default-Layout erzeugen, schreibt den Namen von dem Layout in eine Umgebungsvariable:

export KEYMAP=osx_de

dann wird eben dieses Layout erzeugt (sofern es das C-File mit dem passenden Namen im Verzeichnis keymaps gibt).

Wollt ihr das layout verändern, könnt hr das im zugehörigen C-File erledigen. in dem obigen Fall würde das File keymap_osx_de.c heißen. Ihr könnt das file aber auch einfach umkopieren und eure eigene Version erstellen.

Falls ihr nur eine bestimmte Tastenbelegung ändern wollt, benutzt einfach ein bestehendes file und ändert die Tastaturbelegungen entsprechend ab. Dann kompilieren und hochladen. Sollte kein Problem sein.

Wenn ihr weiterführende Informationen dazu benötigt, was man da alles in den C-Files so anstellen kann, schaut euch bitte die Doku im Projekt genauer an.

Wenn man sein Layout dann fertig gebaut hat, das C-File also mal ins Keyboard hochladen will, muss man in dem Verzeichnis keyboards/ergodox-ez nur noch das Kommando make ausführen. Wenn alles gut läuft, endet man mit einem file namens ergodox_ez.hex in diesem Verzeichnis. Das ist dann eure Firmware.

Ich hoffe, das hat euch ein wenig weitergeholfen!

Features des ErgoDox-EZ – „Layout Programmierung!

Jetzt sollten wir alles wissen, um eine neue Firmware zu flashen. Werfen wir doch mal einen genaueren Blick auf die Dinge, die man mit so einer eigenen Firmware tun kann und wie man sie genau erstellt. Ich habe das mal „Layout Programmierung“ genannt, obwohl es nicht wirklich Programmieren ist, aber auch etwas mehr als nur eine einfache Layoutdefinition. Erfahrung mit C-Programmen (oder etwas ähnlichem) ist sicher hilfreich, aber nicht nötig. Um ein Layout zu erstellen, ist keine echte Programmierung nötig, man muss sich also nicht mit Schleifen, bedingten Codeblöcken oder so was rumschlagen. Allerdings sollte man einige Dinge schon wissen…

Keycodes

Zunächst mal zu den Hintergründen. Jede Taste kann so programmiert werden, dass sie jeden Keycode an das OS sendet, den so eine Tastatur haben kann. Genau genommen kann die ErgoDox-EZ auch Maus Aktionen an das OS senden, das lassen wir aber nun mal der Einfachheit halber beiseite.

Man kann also jede Taste umprogrammieren, dass sie irgendwas sendet. So könnte man sich ein Layout erstellen, das sich komplett vom standard QWERTZ-Layout unterscheidet. Beispiele dafür gibt es viele, DVORAK, NEO oder ADNW. Man könnte sich auch ein bestimmtes Layout bauen, um mit einer speziellen Software umzugehen. Das könnte eine CAD-Software sein, oder ein Spiel. Also irgendwas, wo man weniger tippt, stattdessen mehr hotkeys nutzt. Da könnte es dann schon sinnvoll sein, dass die großen Tasten für die Daumen z.B. CMD-C/V senden anstelle von Space/Backspace.

Bei der QMK-Firmware wird für jedes Layout ein dazugehöriges C-File benötigt (siehe oben). In diesem C-File wird das layout als Array von 64bit Integer Werten gespeichert. Innerhalb dieses Array bestimmt der Index quasi die Taste, der Wert bestimmt, was die Taste tut.

Stellt euch einfach vor, die Tasten wären von links oben nach rechts unten nummeriert, jede Tastaturhälfte für sich. Bei meinem Layout für DE ist also der erste Eintrag KC_ESC.

Alle „raw“ Keycodes haben den Präfix KC_, es gibt auch internationale Definitionen für Keycodes, mit entsprechenden Präfixen (z.B. DE_), aber in meinem Fall waren die nicht wirklich brauchbar, weil sie für Windows ausgelegt waren. Das ist aber nicht wirklich schlimm, da man ja weiß, was man auf einer „normalen“ Tastatur tippen würde, erfordert aber teilweise etwas „Um-Die-Ecke-Denken“. So in etwa: „welche Taste müsste ich auf einer Tastatur mit englischen Beschriftungen drücken, damit im Deutschen Layout ein ‚ erscheint?“

Die Definition eines layout muss immer vollständig sein, d.h. für alle Tasten etwas definieren.

Kann einem ganz schon das Hirn verdrehen, wenn man zu häufig drüber nachdenkt…

Layers

In dem C-File kann man aber nicht nur ein solches Layout definieren. Die Datenstruktur ist eigentlich ein Array von Arrays. Jedes der letzteren enthält eine Definition für ein layout. Wenn man also zwischen den Layouts hin und her wechselt, kann man das komplette layout der Tastatur ändern. (Einzige Ausnahme, die Taste, mit der der Wechsel zwischen den Layers angestoßen wurde, s.u.).

Es gibt einen speziellen Keycode, namens KC_TRNS. Dieser ist kein echter keycode, aber er teilt der Firmware mit „Wenn diese Taste in diesem Layer gedrückt wird, benutze den Keycode von der Layer darunter„. Das geht natürlich nicht für das erste definierte layout. Das ist das sog. Baselayer und muss für alle Tasten eine Definition bieten. Auf irgenwas muss dieses darunter sich ja beziehen können.

Wenn man die Tastatur startet, landet man immer im Baselayer, Layer 0. Wenn man eine der Tasten für einen Layerswitch betätigt und somit die Layer wechselt, dann bedeutet KC_TRNS eben, dass man für diese Taste die Layer nutzt, die davor aktiv war.

Aber um die Sache noch etwas komplexer zu machen, kann man diese Layerumschaltungen auch noch stapeln. D.h. ein Layerswitch fügt einfach eine Layer auf den Stapel hinzu. Fallback geht dann eben so weit im Stapel nach unten, bis ein brauchbarer Keycode gefunden wurde – im Zweifel halt Layer 0.

Das braucht man, wenn man ein ähnliches Verhalten realisieren will wie mit Alt und Shift. Alt stellt auch schon ein komplett neues layout dar. Genau genommen gilt das gleiche für shift. Aber wenn man beide drückt, kommt eine völlig neue Tastaturdefinition raus. Jetzt stellt euch vor, dass man die Tasten nicht gleichzeitig, sondern nacheinander drückt. Und dann quasi in einem neuen Tastaturlayout ist.

Mit diesen Informationen kann man schon recht viel anfangen, man kann damit sein eigenes einfaches Layout implementieren. Allerdings fehlen da noch einige der coolen features des ErgoDox, z.B. long type und Ähnliches.

Aber bis hier hin kann das auch der Massdrop-Konfigurator, wenn ich das richtig in Erinnerung habe…

Spezielle Tastenbehandlungen

Es gibt aber noch mehr, was man machen kann:

  • man kann nicht nur einen einfach keycode senden. Man kann auch eine kombination aus KeyCode mit einem Modifier (wie Shift, Alt, CMD, Ctrl) benutzen. Das kann man z.B. damit erreichen, indem man den keycode als Funktionsaufruf mit dem eigenltichen Keycode als Parameter nutzt. Z.B. würde LSFT(KC_7) den Keycode für Shift-7 senden, was normalerweise einem / entspricht.
  • Man kann natürlich anstelle eines Normlen Keycodes einen Layerswitch beim druck auf eine bestimmte Taste benutzen. In dem De-Layout wird das für die „Tab“-Taste verwendet. Damit wechstelt man zur cursor layer und zurück. Achtung: wenn man von der gewählten Layer auch wieder „zurück“ will, muss die Tasten mit der man in eine bestimmte Layer wechstelt dort den Keycode KC_TRNS haben! Will man einen Toggle zwischen der actuellen und einer anderen Layer definieren, nutzt man einfach die Funktion TG(). Beispielsweise würde TG(3) in die layer unter index 3 wechseln. Da die Baselayer immer index 0 hat, wäre das also die 4. Layer.
  • man kann tasten auch so definieren, dass sie sich unterschiedlich verhalten, je nachdem, ob sie lange gedrückt (also gehalten) oder nur kurz getippt werden. Das macht besonders bei Modifiern sinn. So kann man den hyper Keycode gesendet bekommen (also CMD-ALT-SIFT-CTRL gleichzeitig) wenn man die Taste lange drückt und hält, aber beim kurzen Tippen kommt nur ein #. Die realisierung funktioniert auf verscheiedene arten. Man kann z.B. die Funktion LT() nutzen. Diese bekommt 2 Parameter. Zunächst die Layer auf die gewechselt werden soll wenn man die Taste hält, als 2. den Keycode, der bei normalem Tippen gesendet werden sollte. Viele Tasten haben aber auch noch eine Funktion die genauso heißt, wie ihr keycode, jedoch mit einem Suffix _T. Beispeilsweise bedeutet CTL_T() dass die TAste CTRL gedrückt wird, wenn lange gedrückt wird, allerdings der Keycode in den Klammern, wenn man tippt. Das osx_de layout nutzt das für die Y und Minus- Taste.

Damit kann man schon recht gut ein layout definieren. Hier mal ein Auszug aus dem osx_de-Layout – die Baselayer:

KEYMAP(  // layer 0 : default
    // left hand
    KC_ESC,                  KC_1,         KC_2,   KC_3,   KC_4,   KC_5,   KC_LCTL,
    KC_TAB,                  KC_Q,         KC_W,   KC_E,   KC_R,   KC_T,   KC_LGUI,
    TG(3),                   KC_A,         KC_S,   KC_D,   KC_F,   KC_G,
    KC_LSFT,                 CTL_T(KC_Z),  KC_X,   KC_C,   KC_V,   KC_B,   KC_LALT,
    LT(SYMB,KC_GRV),         DE_LESS,      LALT(KC_LSFT),  KC_LEFT,KC_RGHT,
                                           TG(2),  MEH_T(LSFT(DE_ACUT)),
                                                          KC_HOME,
                                           KC_SPC,KC_BSPC,KC_END,
    // right hand
         KC_RCTL,     KC_6,   KC_7,   KC_8,   KC_9,   KC_0,             KC_MINS,
         KC_RGUI,     KC_Y,   KC_U,   KC_I,   KC_O,   KC_P,             DE_UE,
                      KC_H,   KC_J,   KC_K,   KC_L,   KC_SCLN,LT(MDIA,DE_AE),
         KC_RALT,KC_N,   KC_M,   KC_COMM,KC_DOT, CTL_T(KC_SLSH),   KC_RSFT,
                              KC_UP,  KC_DOWN,LGUI(KC_LSFT),KC_RBRC,          LT(SYMB,KC_BSLS),
         ALL_T(DE_ACUT),        TG(4),
         KC_PGUP,
         KC_PGDN,KC_ENT, KC_SPC
),

Eine weiter Sache sollte man noch bedenken. Wenn man mehr als sagen wir zwei verschiedene Layers hat, ist es vielleicht sinnvoll, den Nutzer darüber zu informieren, in welcher Layer er sich gerade „befindet“. Um das zu tun, gibt es die Funktion matrix_scan_user in dem C-File für die Keymaps. Dort kann code abhängig von der aktuellen Layer ausgeführt werden. In unserem Fall wwerden wir nur die LEDs steuern:

void * matrix_scan_user(void) {

  uint8_t layer = biton32(layer_state);

  ergodox_board_led_off();
  ergodox_right_led_1_off();
  ergodox_right_led_2_off();
  ergodox_right_led_3_off();
  switch (layer) {
    // TODO: Make this relevant to the ErgoDox EZ.
    case 1:
        ergodox_right_led_1_on();
        break;
    case 2:
        ergodox_right_led_2_on();
        break;
    case 3:
        ergodox_right_led_3_on();
        break;
    case 4:
        ergodox_right_led_1_on();
        ergodox_right_led_3_on();
        break;
    default:
        // none
        break;
  }

};

Das sollte ja einigermassen selbsterklärend sein. Jedes case statement steht dabei für eine Layer. Für Layer 0 (die Baselayer) ist hier nichts aufgelistet, weshalb sie auf den „default“-Fall zurückfällt – alle LED aus!

Diese funktion wird regelmäßig aufgerufen, kann also noch mehr dinge tun. Allerdings sollte man da auch echt c programmieren können.

Das waren die Features, die ich zum definieren meines osx_de-Layout benötigt habe. Es gibt noch mehr, das evtl buy tamiflu. ganz sinnvoll ist (wie die gestapelten Layers), aber momentan läuft es ganz gut mit dem ErgoDox-EZ. Ich werde weiter an Verbesserungen arbeiten und die natürlich der Community zur Verfügung stellen. Aber falls Ihr Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, immer her damit…

Es gibt im Übrigen auch noch die Möglichkeit, Makros zu definieren und bei einem bestimmten Tastendruck abzuspielen. Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, kommt aber sicher als Nächstes irgendwann mal.

ErgoDox-EZ – Kaufempfehlung?

Schwer zu sagen, ehrlich gesagt. Ich finde es hat sich gelohnt, allerdings nutze ich das Keyboard auch erst ein paar Tage… Bei der Tastatur „Razer Blackwidow“ hat sich die anfängliche Begeisterung dann doch schnell relativiert. Im Moment, da ich diesen Text hier tippe kann ich nur sagen, die Tastatur fühlt sich wertig an, die Switches (obwohl keine Cherry) fühlen sich auch gut an, die Rückmeldung ist gut… Was auch klar sein sollte, ist, dass die mechanischen Switches natürlich neben dem taktilen auch ein audibles Feedback geben. Will sagen: die Tastatur ist laut – allerdings empfinde ich diesen „Lärm“ als äußerst motivierend und angenehm. Jeder muss aber für sich entscheiden, wie das ganze passt. Es gibt ja auch noch andere Switches als die Pendants zu den Cherry-Blue.

Um den Lärmpegel etwas kleiner zu halten, habe ich noch Dampener (Dämpfungsringe – kleine Gummiringe, die man an den Tasten anbringt – das reduziert den Lärm beim „durchtippen“ deutlich) installiert, um das ganze im Rahmen zu halten.

Für mich scheint das ErgoDox Keyboard wirklich einen guten Sprung in Richtung „Perfektes Keyboard“ gemacht zu haben, obwohl auch so einige Dinge fehlen, bzw. verbessert werden könnten (z.B. LED beleuchtung, bessere Unterstützung internationaler Layouts etc). Ich werde hier berichten, wie das mit der Tastatur weiter geht. Im Moment kann ich nichts weiter sagen, als dass es wirklich spass macht, damit zu tippen. Außerdem werden die Handgelenke und Ellenbogen sehr entlastet, was einem schon zu gute kommt, wenn man längere Zeit tippen muss. Das macht mir die Arbeit schon um einiges leichter und ist für mich einer der Hauptgründe, ein ergonomisches Keyboard zu benutzen.

Außerdem muss ich mir dann noch eine Layer einbauen, die ein ADNW-Layout realisiert – aber das ist ein ganz anderes Kapitel….

Update nach einer Woche

Ich nutze die Tastatur jetzt ca. eine Woche, und bin wirklich sehr zufrieden. Auch die „Firma“ hinter ErgoDox-EZ arbeitet sehr seriös. Ich hatte bisher nur guten Kontakt mit denen und im Moment geht es sogar um einen kleinen Produktionsfehler, der geklärt werden muss. Kann ich nur sagen – toll, das pro-active Handeln von Erez und seinem Team sucht seines Gleichen. Kann ich echt nicht besser sagen…

Aber das ist ja nur „Nebensache“ – Wirklich toll ist die Tastatur selbst. Funktioniert tadellos, mit meinem eigenen Layout, dass ich so anpassen kann, wie ich es brauche. Und da das ganze in der Tastatur gespeichert ist, habe ich auch nicht das Problem, auf neuen Rechnern was nachinstallieren zu müssen. Insbesondere Beim Wechsel zw. Arbeit und Homeoffice ist das sinnvoll. Da ist im Übrigen auch der USB-Connector sehr praktisch – Das kabel bleibt am Computer angesteckt, aber die Tastatur nehme ich mit! Super!

Das wichtigste bei einer solchen Tastatur ist aber das Tippgefühl: das ist wirklich super. Ich kann nichts anderes sagen, die Tastatur ist wertig, super verarbeitet und kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. das Ergonomische Layout macht ermüdungsarmes Tipping möglich und hilft leuten, die Probleme mit Handgelenken und/oder Ellenbogen haben, entspannter zu arbeiten.

Bis jetzt also ein Daumen hoch!

kleines Update nach ein paar Wochen

Ich hab mich wirklich schnell an die ErgoDox-Tastatur gewöhnt. Funktioniert alles super. Das Tippen geht sehr entspannt von der Hand – im wahrsten Sinne.

Allerdings musste ich mein Layout noch mal nachbessern. Die Idee mit dem Space auf beiden Seiten des Keyboard hat nicht gefruchtet. Ich habe auf der Linken Seite nun wieder Backspace und Delete gepackt. Funktioniert besser, denn mir fehlte insbesonderer Delete des Öfteren.

Die oberen Ctrl-Tasten habe ich auch durch was sinnvolleres ersetzt. Im Moment ist da CMD-C/V – mal sehen ob das so bleibt. Evtl. spiele ich da auch mit Makros rum. So recht weiß ich noch nicht, wie ich die Tasten belegen soll

Evtl. wäre auch was anders drin, wie ALT-Space, was hier bei mir Alfred öffnet.

Aber das muss ich mal überlegen. Momentan ist das Tippen zumindest echt gut.

Ich werde vermutlich auch noch mal an die Symbollayer ran, denn da liegen doch so einige Tasten, die ich des öfteren brauche, an der falschen, sprich einer ungünstigen Position.

Stay tuned….

noch ein Update

Jetzt sind wir schon einen Monat in 2016 und natürlich war ich auch was das Ergodox-Keyboard betrifft nicht untätig. Ich habe meine Firmware noch weiter aktualisiert, ein paar Tasten hierhin und dorthin verschoben. Die Geschichte der Änderungen kann man auf github einsehen hier. so ist es jetzt für mich ganz gut, auch wenn einige dinge noch gefehlt haben:

Die Smiley Layer

Ich hab ein wenig mit den Macros rumgespielt und habe mir eine Layer gebaut, die mir beim tippen von smileys hilft. Jetzt kann man mit der Taste ganz rechts unten auf der linken Hälfte der Tastatur in diese Layer wechseln. Dann kann man auf der rechten Hälfte einfach die Smileys tippen. Einfach ausprobieren, sind erst mal nur wenige, aber die sollten reichen. Alle über Zeige und Mittelfinger erreichbar

die Egoshooter Layer

Das hat mich wirklich ein wenig geärgert, dass ich da nicht eher dran gedacht hatte. Wir wollten mal wieder eine kleine Office-Runde CS Go spielen, aber ich war nicht wirklich konkorrenzfähig: das coolste / nerdigste Keyboard, aber man kann nicht zocken… geht gar nicht!

Ergo, nun gibt es eine EGo-Shooter-Layer, erreichbar aus der Symbollayer raus, wenn man auf die oberste linke Taste auf der rechten Hälfte tippt. Dann leuchten alle drei LED.

die Änderungen da sind aber relativ überschaubar, musste nur so sein, dass man recht einfach z.B. CS Go spielen kann:

  • Backspace auf der linken Hälfte ist space
  • Del ist CTRL
  • < wird zu ctrl
  • die äußeren Tasten im Daumenblock auf der linken Seite sind nun F1- F4

Damit lässt sich auch ganz gut CS Go spielen, und auch vermutlich die meisten anderen EGO-Shooter.

viel Spass beim zocken!

Update 07.02.2015

Ich hab mal wieder ein wenig an der Firmware rumgebastelt. Dadurch, dass man die Tasten beim ErgoDox ja nicht mehr versetzt angebracht hat, sondern sie wirklich in einer Reihe sind, hatte ich auf der rechten Seite so meine Probleme mit dem tippen und Treffen der Zahlen dort. Ich lag eigentlich immer einen zu weit links. Da mir da eh eine Taste fehlt (z.B. für #), dachte ich mir, ich verschiebe die Tastenreihe ein wenig. Ich habe also die 6 auf die linke Seite geschoben (oberste rechte Taste), dafür fangen die Zahlen nun erst mit der 7 an auf der rechten Seite… Das ist ganz ok, für den Moment, fühlt sich noch ein wenig komisch an, aber irgendwie richtiger als vorher, ehrlich gesagt.

Momentan habe ich ganz oben rechts das Hash # hingelegt… das hat mir die ganze Zeit irgendwie gefehlt, und so kann man auch das ‚ leichter erreichen. Jetzt habe ich noch ein wenig mehr platz.

Das CMD-C / CMD-V in der mitte war ja ganz praktisch, ist aber jetzt irgendwie überflüssig, da nur noch eine Seite belegt ist… das muss ich also mal ändern mit irgendwas sinnvollem. Auch habe ich jetzt sowohl das # als auch das + mehrfach belegt… nicht unbedingt sinnvoll, da muss ich mir auch noch was einfallen lassen..

Das schöne ist, dass man das keyboard mit jeder Iteration an die eigenen Bedürfnisse mehr und mehr anpasst… irgendwann ist es dann optimal. Mal sehen, wann ich da für mich ankommen werde. Bin gespannt…


Kategorie: Apple --> Computer

Have to dump my favorite Mail Client due to Exchange

Mi, 25. 03. 2015 - Tags:

I never was a fan of Microsoft Software. I only kept a windows partition on my machines for gaming, work was done on linux and later on Macs...

So I am of course not very pleased, that the company I work for switches to Exchange - at least for the Mail / Calendar part of my work. And there won't be any IMAP/S support for us.

Well, there is support for Exchange in Apple Mail (which is great). But with the lack of (proper) support for Gmail this just... sucks...

Anyway, it was fun using Mailmate for the last couple of months (it still is my favorite Mail client - see my test here) but unfortunately there is no support for Exchange in MailMate (and there should not be actually - it's an IMAP-only-Client and a really good one).

so, for my professional work, it seems like I need to crawl back to Apple's mail...

Darn!


Kategorie: Apple --> Computer

Opinion: iOS or Android or Apple vs. the World

Mi, 17. 09. 2014 - Tags:

(english version, as i think this is also interesting for my non-German friends. If you have trouble reading it, I might post a translation as well ⇒ leave a comment if you need that, thanks)

now with all the news coverage over the new iPhones and the related products and software, I notice some things:

What is it, that there are so many flamewars going on in the internet when it comes to the choice of your operating system? And acutally it does not matter, if it's the operating system of a phone or a computer or a tablet.

What was "Linux vs. Windows" in the late 90s is now "Apple vs. the rest of the world".

Why are people so emotionally when it comes to that? And why do some people see this choice as a kind of religion? Especially the Non-Apple-Users see those Apple-users more or less as fanatics... but is that so easy?

Let's take a look at a popular question: what is better, iOS or Android (especially with the new devices available now).

There are thousands of comparisons out there, which one is better, Android or iOS. And this one tries to see things a bit differently.

the facts

When it comes to pure hardware features, many Android driven devices are really better than any iOS device available. Take Samsungs flagship the Galaxy S5 for instance: it's lighter than the iPhone 6 Plus (147g vs. 172g), it has the same resolution (full HD) than the flagship of Apple, but is smaller ⇒ higher ppi (432 bs 401), the cpu is presumably faster (2,5GHz QuadCore vs. 1,4 GHz DualCore), 2 GB of RAM vs. (presumably) 1GB on the iPhone 6 Plus, the S5 has a 16MP camera, whereas the iPhone "only" has 8MP, most Android devices (like the S5) have a Micro-SD-Slot for expanding capacity, which all iOS devices lack.

So, the Galaxy S5 is definitely worth the money... And there are a lot of Devices out there, that do have a lot of features, iOS devices do not offer at all or have in a very limited form.

Then there is the choice of hardware. With android you have way more options to choose from. Apple only has, well, in Phones 3 Screen sizes (now), when it comes to Tablets only 2. And those devices are more or less the same when it comes to hardware features and configurations.

On Android you have hundreds of different sizes, colours, hardware options to choose from. You can choose the hardware best for your needs and best for your bank account.

So the answer is easy: Android devices are better than iOS devices.... or is it?

the feel

nobody will argue, that iOS feels a lot different than Android does. There are several components to that feeling...

Pricing

Yes, Apple was always a premium brand and had it's customers pay for it. You get the software more or less for free, but the hardware does cost a bit. This is bad for the entrance in that eco-system. But as soon as you're an Apple user, it's more or less ok. The devices keep their value. My iPhone 5s is now still sold for about 450-500€, my 6 year old MacBook can still be sold for about 200-300€ (compared to, for example, a 6 year old Sony Vaio which is sold for less then 100€). This is something, that is not true for PCs or Android devices.

But when you compare the top devices, the price is not so much of a difference anymore (when announced, the price of the Galaxy S5 was about 750€, which is about the same as the iPhone 6 Plus 16GB now or the 16GB iPhone 5s which was available at that time. And please do not compare the prices of the 128GB iPhone 6 Plus with the 16GB Samsung S5... that’s just... dump.

Speed

Although a lot of those Android devices are faster on paper and when it comes to benchmarks and special tasks, they are really faster. But when it comes to the feeling... well... most of them feel a bit sluggish. This is not that it's really slow or something (well, on some budgets phones it actually is). But there are some things in the little details, that give iOS the advantage here (a small one though). I want to stress out, this is a Software "issue"! The hardware is more capable, but this advantage is somewhat "eaten up" by those little details missing and (unfortunately) by a lot of Android apps that are just... Crap! And those feel slow often, because the developers don't include the little things, little animations showing that something's happening. Even if those animations are only shown for a quarter of a second, they make a difference.

Reliability

How often does it happen, that you open an app on your android device, and it just crashes? or it behaves strangely? This happens (what I have seen in my neighborhood) more often with budget or older (>1 year) phones. But it seems to happen way more often on Android than on iOS.

This is something, people with no technical background tend to describe as "this is not working", they refer it to the phone, not the software. Understandably, because if you buy a top-of-the-nodge Android device, all works.

The problem is, that with Android's fragmentation, developers have to invest a lot of time in testing on all different devices and operating systems out there. It is really not possible, to test this for all devices in all combinations. So they go for the best compromise: use the ones, most used by your target audience.

What that does is, it makes the whole experience of the device worse.

On iOS this is a whole new and different picture. Usually, most apps work. Most apps do something useful or are at least somewhat entertaining. Apple reviews every app automatically and manually. This is something that makes it harder for devs to publish their apps, but it gives the user a better experience for the device and more security (see below).

When I was publishing my first app to the appstore Metafon, i had to change it significantly, because it was not "entertaining enough". (which might still be right, it's just producing random sentences in German and English - but you can define your own vocabulary).

Despite the costs of it (App developers "pay" 30% to apple), this is pain... especially, when you need to send an update. This process usually takes about a week, and if you have some error in your app, this might cause trouble. But the user experience is better: you can be sure, the app does something, it does not do, what's not described and it does not use insecure or forbidden API and does not send data somewhere, if not documented it does.

Maybe that is the reason, why iOS users are more likely to spend money using their phone or tablet. developer income comparison

Security

Security is very important nowadys. And that's a problem with Android, that is not really arguable. There is (a lot of) Malware out there for Android - almost none for iOS.

Although the media actually nearly don't report any android security holes on anymore like they should (like this one here ), every little security issue with iOS is exaggerated and makes it to the title of every it-news out there. Even if it's a problem with the users choosing weak passwords (like the celebrity nude hack ).

Sometimes it seems, media is trying to build a case against Apple. E.g. when they report on spy software out there, it's not mentioned with a word, that this software is not easy to install on iOS, you first have to jailbreak it, which usually takes some time, if not an hour. And if you're not experienced, this is not that easy to do. On Android it's just installing an app and the phone is a surveillance device. Those apps are totally invisible. And this software to spy on your souse for example is free to buy ( example).

Nevertheless, the iOS operating system is safer for the normal user. If you are a techie, you know your way round in the internet, an Android powered device is probably better for you, as you can do more with it.

Apple enforces regulations on Apps, which is an advantage for the normal user. But it might be a huge disadvantage for the power techie, as he's not allowed to do everything on his own device. Yes, you can jailbreak it, but that is not the same. On android you have more freedom.

This freedom does come with some costs though: security is a major issue on Android, and the more you can customize your operating system, the more settings you have, the more it makes it complex to use - which raises the bar for the normal user.

Critics of Apple and Microsoft say that closed source is more insecure than open source. This seems not to be true anymore: whereas there is a lot of malware available for both Android and MS Windows, there is almost none for iOS and Mac OSX. And please stop telling the fairy tale about marketshare. This is definitely not the only truth.

Problem with secruity is, you need an up to date operating system to get the benefit of all updates and new security fixes. This is often a problem with android driven devices (especially budget ones), which won't get a new version of the operating system, if they are older than about a year (some more than that, some even less). This is understandable from the point of the hardware vendor, but bad for the user who wants and needs security and new features. Of course, you can do that yourself manually, install a custom build. But that is not easy to do with every device and not "recommended".

Apple on the other Hand seems to try to support as many devices as possible. IOS 8 is available for all devices newer than the iPhone 4s (which is about 3 years old).

Data privacy

When it comes to data privacy, which is one major part of security, you should always see, where the money is. Google (the maker of Android) does make it's money with... DATA... personal data, if possible. So, you get the Operating System for free, but you (your data) are being sold. This might be ok in some cases, but might not be ok in others. This is something that has to be very transparent, what happens with your data.

Take Microsoft for example... they make their money with... Software, exactly. They do not have a need to gather lots of data about you to make money.

Apple does make it's money with... Hardware! Exactly. All software apple produces has the sole purpose to increase the use (and usage) of their hardware products and make them sell better.

Now have a look at Google or Facebook - they make their money with DATA... your data. The more information they have about you, the better for them. They create an operating system and give it away for free only to gather more information. Take a look at the interview with Tim Cook where he mentions excactly that.

On the other hand, one reason why NFC payment is not a big success (in Germany at least, can't say about other countries), is that Google "has no interest in a payment system, where they don't get anything to scan" (freely translated from German article here).

Again, this is all ok, these are just different business models. The question is, do I want to be part of it, or not? Some people take privacy not so seriously, some people do. And when it comes to the question which company I trust with my private data, I'd rather choose one, that does not monetarize data as a business model.

The circle of friends

And than there is peer pressure. If you happen to have a lot of friends only using Android - you'd probably end up with an Android phone yourself. And that is totally logical, as you maybe need help, need some tips and you feel confident with your choice if everybody around you uses the same tool. That's totally normal...

Unfortunately this peer pressure can be very annoying. I myself was switching to Apple more than 5 years ago, and every time I told that I have a problem here and there and don't know how to do things, some of my so called "friends" answered with "well, you paid so much money, you can spend some more on the hotline" or "see, I told you it's not worth the money".... (and what I call "problem" here is something like "I don't know how to make a screenshot" or "how can I use bootcamp").

Same was when I switched to Linux in the late 1990s. Or when I switched from Palm OS to iOS... I don't know what that is, but it seems like there is some psychological effect coming up. People try to convince others of their decisions (may it be the choice of operation system, the choice of Cloud storage or choice of religion), and tend to see it as a personal insult, if someone has a different opinion. This produces a lot of peer pressure of course and most people yield to it.

the eco-system

this is something which is often not discussed in those comparisons between iOS and Android - whatever device that is. If you decide on one smartphone, you don't only get the smartphone itself, but also a lot of things "around" it. This is everything, that is not really "on" your device, but somewhat connected to other things. On Android you have e.g. the Chromecast to stream Videos to your TV-Set, NFS-Payments (which is not really existent in Germany yet), the different App stores, different Media management stuff, different solutions for cloud computing, different solutions for Calendars and a like (mostly Google) and so on

Apple on the other hand has solutions for most of those things in their own productline. iTunes, Apple TV, iCloud, Apple Pay (soon), iTunes Radio and so on. This all works more or less seamlessly together, usually not big of a deal to get those things to work. This is an advantage of course, as all is built by the same vendor, everything looks same, feels same and follows the same rules (for privacy for example). But if you want to use something else - a different media management tool for example, you end up with a lot of hassle. How to get the Music on my phone without iTunes? How with the photos and videos?

Sometimes it's hard to leave that eco-system. If you have all your media in iTunes, you'd probably don't switch easily to a different management tool. If you have a ton of apps you paid a lot of money for on your Android, you'd probably don't switch easily to iOS and vice versa.

conclusion

As you see, there are advantages for both of the device categories. Fortunately we have the freedom to choose, what we want to use, and what company we trust and what we like and not. For some reason, people start "believing" in their OS... and I have to admit that there are more "believers" in the Android camp than on the iOS camp (Warning, this is a subjective perception, no statistical data available!). When it comes to the flamewars mentioned in the first sentence, usually it's started like "Apple users are dump" or "iOS reaches a point now, where Android has been 2 years ago" and so on. I actually never saw this written by iOS or Apple users...

But there are trolls all over the internet and we should not give this too much attention. The real problem is, that these discussions are 1. nonesense, 2. insulting for both and 3. not informative and misleading for people who really want to get informed.

So, choose the eco-system you want. Depending on your needs, your likes, your gadgets and maybe because there is a device in the color matching your shoes. It does not matter. As long as you're happy with it - all is fine.

But please: Do not get upset if someone has a different story, a different taste, a different set of gadgets and hence a different device at home. Everything is ok... peace y'all....

Should I get an iPhone 6 or an Android Phone? Should I switch?

That's the question. If you do not already have a smartphone, than you're more or less lucky. You can start fresh, as there is no previous purchase of apps or other gadgets that might stop you from choosing freely. First of all, don't let yourself be misguided by the fans of either one. Go and try several options out, both technologies, and make your own opinion. Most people tend to be very prejudiced about "the others", so ask people of both "camps" if possible.

If you already have an smartphone, you need to decide what is it, that is so annoying with the current solution that you might switch? And if there is nothing annoying, is the other technology so much better in a way, that switching is an option? And are you willing to do the change (and pay for it) and most importantly will this particular problem (if there is one) be better on the other technology or not?

Example: if you have a problem with android security issues (like you already had malware on your phone or something) and you don't have much gadgets, the switch to iOS might be easy and useful.

But if you are on Android, have a lot of cool gadgets paired with that (like a chromecast, maybe some NFC stuff) and lots of apps you paid for, and the only thing you're thinking is "Wow, this new iPhone is looking good" - maybe this switch would come at too high a cost just for having a "nicer" smartphone (if I were evil, I could say "wait a couple of months, the next Samsung Galaxy will look like the iPhone 6 now ;-)).

I will stay with iOS for now. There are some things, that are a bit annoying, but the switch to Android would cost a lot of time an money (all the ecosystem and stuff) and it would not solve all annoying things of iOS but bring some new, very annoying things.

But when it comes to choosing the right OS and related ecosystem, you're more or less alone there. Good Luck!


Kategorie: Computer

OSX 10.10 Yosemite & iOS 8 - erste Erfahrungen

Mi, 13. 08. 2014 - Tags:

Natürlich musste ich mir auch ios8 installieren, wo ich doch schon mit Yosemite ganz gut fahre. Wobei so langsam einige kleinere Bugs auftauchen. In meinem letzten Post zu dem Thema habe ich ja schon einige Bugs erwähnt, es kommen aber noch einige dazu, insbesondere in den Einstellungen stimmt die Ansicht nicht immer mit den wirklichen eingestellten Werten überein.

Continuity und HandOff

Was allerdings wirklich nervig ist, ich schaffe es nicht meinen iMac mit meinem hier im Büro erstellten Wlan einzuhängen. Er geht nur über Kabel ins Netz. Das ist auch der Grund, warum Continuity und Handoff hier nicht funktioniert, denn dazu müssen die Geräte ja im selben WLan sein – IP-Netz reicht offensichtlich nicht aus.

Hier ist es so, dass alle Geräte, egal ob über Kabel oder Wlan angeschlosen im selben Subnetz sind. Anpingen der Geräte untereinander funktioniert, allerdings weigert sich der iMac seit Yosemite standhaft, sich ins Wlan einzubuchen.Roblox Hack Free Robux

wobei das nicht ganz stimmt, er bucht sich ein, bekommt aber keine IP-Adresse. Auch wenn ich die manuell vergebe, funktioniert kein Datentransfer, nicht mal Ping funktioniert – da stimmt wohl was mit der Verschlüsselung nicht

Ein test mit einem Apple AirPort Extreme hat dagegen reibungslos funktioniert. Klar, dass die neue Software erst mal mit der Hardware aus dem eigenen Hause getestet wird. Und auch klar, es ist Beta Software. Und da MUSS es ja noch Bugs geben… Insofern alles ok.

Neues Feature: Markup

Ein Feature, dass ich im letzten Post unterschlagen habe ist die neue Markup Funktion in Mail. Wenn man ein Attachment in eine Mail hinzufügt, kann man (je nach Dateityp), Markierungen in der Datei machen (wenn es sinn macht – bei Audio-Dateien geht das nicht. Bei PDF, PNG’s etc sehr wohl).

Wenn man das oben gezeigte Menü aufklappt und dort auf „Markierungen“ geht, kann man in der Datei (hier ein Screenshot) „rummalen“… allerdings funtkioniert das etwas besser als „üblich“. Normalerweise sehen mit der Maus gezeichnete Markierungen meist aus wie das Gekritzel eines 3-Jährigen. Hier jedoch werden die eingegebenen Formen erkannt. Apple Mail macht da auch einen recht guten Job mit der erkennung. Meine „Kreise“ sehen mit der Maus gezeichnet wirklcih eher krakelig aus, aber Mail erkennt den Kreis. Auch Dreiecke und Vierecke funktioineren ganz gut.

Macht man eine Linie und am „Ziel“ einen Spitzen Winkel erhält man einen Pfeil – meist etwas gebogen. Aber nachbearbeiten kann man ja auch immer noch.

Des Weiteren kann man auch seine Unterschrift (ähnlich wie das in Mavericks bei Vorschau.app geht) einfügen oder Formen oder Text.

Bei der erstellung der Screenshots für diesen Post ist mir genau diese Funktion allerdings mehrmals abgeschmiert. Läuft also noch nicht ganz Rund das mit dem markup. Aber die Idee ist super!

iOS8

Das Update hat auf den ersten Blick recht wenig neues gebracht (fotos dazu gibt’s ja zur Genüge). Klar, die neue Tastatur bemerkt man recht schnell. Aber sonst sind sich iOS7 und 8 sehr ähnlich. Man kann nicht auf den ersten Blick einen Unterschied ausmachen. Erst die Details machen es.

Stabil scheint Die iOS8 Beta 5 auch zu sein – zumindest auf meinem iPad funktioniert (fast) alles reibungslos. Ein paar Kleinigkeiten klemmen schon noch, wie z.B. dass die Multitasking-Bedienung nicht immer funktioniert oder das einige Apps nicht wirklich kompatibel sind. Aber das wird sich sicher noch ändern.

Da einzige, was wirklich auffällt, ist die neue „Tipps“-App. Da werden einem ein paar Hilfestellungen für den Umgang mit iOS8 gegeben. Die spotlight-Suche wurde auch verbessert und macht was her….

die Erinnerungen-App ist jetzt etwas „Bunter“ aber vom Funktionsumfang her nicht wirklich „gewachsen“.

Neu ist natürlich auch die Möglichkeit, per iMessage Sprachnachrichten zu verschicken, Dafür gibt es neben dem Eingabefeld für den zu sendenden Text ein kleines Mikro. Tippt man da drauf, kann man eine Nachricht aufnehmen und dann versenden. Wirklich praktisch, wenn man grad nicht so viel tippen kann.

Siri soll angeblich auch leistungsfähiger geworden sein, aber das kann ich im Moment nicht bestätigen. Die Erkennungsrate ist bei mir genauso gut oder schlecht wie vorher und so wirklich eine Neuerung in dem Normalen Umgang habe ich jetzt nicht gesehen. aber das kann ja noch kommen.

Sonst ist iOS8 auch recht gut geglückt, die Stabilität ist für ein Stück Beta-Software wirklich ganz ok.


Kategorie: MacOS / OSX --> Computer

Mail App und Google Mail

Do, 24. 07. 2014 - Tags:

Mail.app und Google Mail

Ich arbeite tagtäglich mit Mail, ich bin beruflich natürlich darauf angewiesen. Das war bisher auch kein Problem. Ich habe mir im Laufe der Jahre mein Mailsystem auch so weit customized, dass es mir wirklich Arbeit abnimmt (Anbindung mit Omnifocus, Anbindung an DevonThink etc.). Leider hat mich in den letzten Tagen Apples eigene Mail Implementierung gehörig genervt. Und nur deswegen auf Yosemite upgraden, mit der Gefahr, dass gar nix mehr geht… auch nicht gut.

Ich habe also die letzten Abende mal damit zugebracht, mich ein wenig über Alternativen zum guten alten Apple Mail umzusehen. Der Grund war kein „schöner“ – Apple’s Mail.app versagte mir den Dienst, blieb zunächst beim Schreiben einer Mail mit Attachemnt hängen, auf dem iMac startete Mail gar nicht mehr richtig, sondern blieb beiStart hängen. Ein Rebuild der Datenbank, ein Neu-Anlegen des Accounts – nix hat was gebracht.

Der Grund für die Probleme scheint übrigens zum einen in der recht eigenwilligen Implementierung von IMAP von Google zu liegen, und der Unfähigkeit von Apple-mail damit umzugehen – meine „simplen“ – IMAp-Accounts laufen tadellos. Nach dem Starten der app muss man sie leider gleich wieder mit „Sofort Beenden“ abschießen

Tipp: Hilfe hat ein Tool namens Maverics Cache Cleaner gebracht (link) – der Yosemite Cleaner ist wohl auch schon in Arbeit. Es funktioniert auch mit der Demo-Version, aber da der Fehler immer wieder auftritt, fahre ich wohl mit der Vollversion besser.

Nachtrag: Es ist wieder aufgetreten, diesmal bei einem anderen Rechner. Natürlich hab ich sofort an dem MavericksCacheCleaner gedacht und das ganze ausgeführt – hat nur leider nix gebracht. Der Fehler bleibt bestehen. Mail friert direkt nach dem Start ein und bleibt hängen. Ich weiß auch, an welchem Account es liegt: ein Google Account verursacht die ganze Misere. Saublöde Kiste. Ich habe keine Lösung als eine alternative zu finden…

Das ganze ist jedoch nicht abhängig vom Mailserver, sondern eher vom Rechner. Denn wenn ich den Rechner wechsle, geht wieder alles. Das Google Konto deaktivieren hilft auch – aber dann bekomme ich ja die Emails nicht. Eine Neu-Installation würde evtl. Abhilfe schaffen, aber eben nur kurz oder zumindest nicht dauerhaft. Bin ein wenig ratlos…

Vielleicht hat ja einer von Euch noch einen Lösungsvorschlag parat, wie ich Mail wieder ans laufen bekomme? (Löschen und neu anlegen des Accounts bringt auch nix auf Dauer – schon geschehen).

Update: Ich habe das Problem jetzt lösen können, indem ich Total „Tabula rasa“ gemacht habe. D.h. ich habe in der Shell alle Dateien von Apple Mail gelöscht:

rm -rf ~/Library/Mail

rm -rf ~/Library/Mail Downloads

rm -rf ~/Library/Containers/com.apple.mail

rm -rf ~/Library/Application Support/Mail

rm -rf ~/Library/Caches/Mail

rm -rf ~/Library/Caches/com.apple.mail

Nachteil: das ganze führt dazu, dass man leider alle Accounts neu anlegen muss. Und ich bin mir grad nicht sicher, was passiert, wenn diese Accounts über iCloud an die anderen Macs synchronisiert werden.

Alternativen Zu Mail

Da mir momentan nichts anderes einfällt und ich auf Mail angewiesen bin, muss ich mir Wohl oder Übel Alternativen ansehen und zumindest eine Backup Lösung haben, wenn Mail mal wieder klemmt (und auf Yosemite hoffen!).

Da fällt einem die Suche echt schwer, die Alternativen sind echt dünn gesät, wenn man – so wie ich – dann doch einige Features benötigt.

Insbesondere die Apple-Script Unterstützung in Regeln (ganz allgemein die Möglichkeit Regeln anzulegen) ist für mich wichtig, da ich sonst wieder alles mögliche Manuell machen muss. Super Praktisch finde ich zum Beispiel, dass ich mit einem einfach AppleScript automatisch alle Attachments in einem Verzeichnis laden kann und diese dann automagisch in DEVONThink hinzugefügt, analysiert und indiziert werden – für späterer Bearbeitung.

Das ist auch einer der Gründe, warum HTML-Frontends ausscheiden. Die sind zwar für den Notfall mal ganz nett, aber (für mich) nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Ich möchte auch die Möglichkeit haben, mal offline an die Mails zu kommen. Das ganze mit Scripts zu automatisieren und z.B. auch mit tools wie Alfred einfacher nutzen. Da scheidet ein HTML-Mailer total aus. Mal abgesehen davon, dass der Comfort leidet.

Ich möchte ungern wieder zum manuellen Bearbeiten der Attachments kommen. Leider können das, so wie es scheint, nur echt wenige mail-Clients zufriedenstellend erledigen. Aber schauen wir uns die Kandidaten mal genauer an:

Sparrow

Das ist mal ein total getypter Email client. Allerdings hat er mich nicht vom Hocker gehauen. Sieht wirklich ganz nett aus, kann auch das, was vermutlich 99% aller User benötigen (inkl. funktionierender Support für Gmail-Accounts). Allerdings ist die Weiterentwicklung eingefroren und Sparrow gehört jetzt zu Google… ok, letzteres muss ja kein Nachteil sein, aber irgendwie hinterlässt es einen komischen Beigeschmack, wenn die Datenkrake Google auch noch meine anderen Mailaccounts in die finger bekommt 😉

Außerdem habe ich keine sinnvolle Unterstützung für Regeln oder Ähnliches gefunden. Ist vermutlich nicht für jeden wichtig, aber bei mir ein K.O Kriterium.

MailMate

Wird als einer der Leistungsfähigsten Mail-Clients bezeichnet, was er sicherlich auch ist. Sieht allerdings etwas „altbacken“ aus, nicht wirklich hübsch anzusehen. Die Bedienung ist ok, die Einstellungen auch. Regeln kann man auch hinterlegen, allerdings ist der Support dafür noch im Teststadium, nicht für productional Use. Das ganze kostet zudem auf noch 40€ und dafür fehlen mir da die Killer-Features, allerdings kann MailMate dafür ne Menge Nicht-Killer-Features anbieten:

  • 5 verschiedene Ansichten (wie die Klassische 3-Teilung)
  • Unterstützung für imap/s – naja, ist ja eigentlich standard
  • automatisches Benutzen der richtigen Signature, abhängig vom Empfänger. Ja, das ist ein klasse Feature. nur eigentlich unsinnig. Habe ich zumindest noch nie gehört. Wenn der Entwickler (ist wohl nur einer, so wie es aussieht) weiter gedacht hätte, hätte er den ACCOUNT von der Empfänger-Mail abhängig gemacht. DAS wäre ein killer-Feature. so würden automatisch alle Business-Kontakte von der Business-Adresse aus angeschrieben, alle anderen von der Privaten. Dass da noch keiner draufgekommen ist?!?!?
  • einen Haufen Statistiken, über die Anzahl der Mails, wie viele Wörter drin sind etc. Schön, aber sinnlos…
  • (Apple-)script support (experimental – und nur wenig bis gar nicht dokumentiert)
  • neue Mails mit Markdown editieren – cooles feature!

Also, für mich leider auch keine Alternative.

Airmail

Ja, mit Airmail kommen wir der Sache schon näher. Airmail ist ein echt hübscher Mailer, funktioniert gut mit Gmail zusammen, unterstützt Scripting und Regeln und hat einen eingebauten Markdown Editor für neue Mails mit Preview Funktion. Das ist echt ne geile Sache. Allerdings funktioniert dieser mailclient auch nur bedingt gut, denn so richtig stabil läuft das ding nicht. Und das, obwohl es aus dem AppStore geladen wurde. Dann ist das ganze etwas lieblos zusammengezimmert worden. An allen Ecken und enden ist irgendwas an der Oberfläche falsch übersetzt, sind Labels abgeschnitten und nicht lesbar, funktionieren Buttons nicht.

Wenn das ding nicht im App Store zum Download wäre, würde ich es für eine Beta halten. Aber die Beta gibt es auch (kann man sich hier kostenlos runterladen)… also ist die App-Store version wohl keine Beta.

Airmail unterstützt auch Regeln, und auch gerne mit AppleScripts als „Target“. Per AppleScript kann man von „außen“ emails verschicken, mit oder ohne Attachment, mails sortieren / verschieben. Alles kein Problem. Die Regeln können ein Apple-Script verwenden, das für jede einzelne Email ausgeführt wird.

Der Script-Support sollte ja eigentlich eines der highlights sein, aber dem ist leider nicht so. Denn dummerweise funktionieren die Scripts in Regeln oft einfach nicht. Oder, und das ist total dämlich, man kann sie nicht aktivieren. Da man Mails nicht einfach so „exportieren“ kann oder Ähnliches.

Die Scripts, die unter Apple-Mail noch funktioniert haben, funktionieren unter Airmail natürlich nicht mehr, und müssen angepasst werden. Leider kam mir da bisher immer die Sandbox in die Quere, ich habe es nicht geschafft, die Attachments in ein bestimmtes Verzeichnis zu speichern um sie da mit Hazel auspacken und verarbeiten zu lassen (siehe anderer Post). Aufruf: Vielleicht weiß ja einer von euch, wie man ein AppleScript dazu bewegt, das zu machen? Das wäre ultrapraktisch, denn das problem tritt sicherlich noch bei anderen auf.

So bekommt Airmail keine uneingeschränkte Empfehlung von mir, da genau die (für mich) wichtigste Funktion da nicht realisierbar ist – leider.

Unibox

Auch ein netter MailClient. Leider völlig ohne Support für irgendwelche Automatismen. Ist so also vermutlich nicht nur für mich keine alternative.

Mulberry

Den habe ich nicht so ganz verstanden. Das Ding sieht wirklich sehr altbacken aus (um nicht zu sagen hässlich). Die Arbeit damit macht (zumindest mir) keinen echten Spass. Ich habe auch nicht gefunden, wo man Regeln oder Ähnliches definieren kann. Aber vermutlich kann er das „irgendwie“. Für mich keine Alternative.

Thunderbird

Kann zwar alles, aber ist eigentlich keine Option mehr, da er nicht wirklich weiterentwickelt wird. Klar, es kam gerade mal wieder ein längst überfälliges update raus, aber so wirklich als Alternative sehe ich den nicht.

Opera Mail

Mit der „ungewohnten“ Ansicht von Opera Mail konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, und ich war da wohl nicht der einzige. Außerdem fand ich es blöd, dass das in den Browser integriert war. Opera Mail ist ja so in der Form eh nicht mehr verfügbar und auch somit keine Alternative.

Fazit

Die einzige ernstzunehmende alternative ist eindeutig AirMail, trotz des schlechten Support und der Bugs. Allerdings werde ich lieber versuchen Apple-Mail wieder ans laufen zu bekommen. Als Backup-Lösung taugt AirMail aber auf jeden Fall. Die 1,79€ sind gut investiert.


Kategorie: Computer

Update zum "Frust bei 1und1"-Post

Fr, 27. 06. 2014 - Tags:

Update zu 1und1

Ist ja wirklich schön, dass mein Blog doch was bewirkt. Ich hatte in dem Blogeintrag ja meinem Ärger über 1und1 und dessen Support freien Lauf gelassen. Um das hier auch noch mal klar zu stellen, der Grund, für meinen Ärger bei 1und1 ist zum einen meine echt miese Erfahrung mit DSL und IP-Telefonie und wie man dort damit umgegangen ist, zum anderen, dass mein Server-Container andauernd heruntergefahren wurde und ich dann vom Support nicht für voll genommen werde. Und auch die Ausrede: sie benutzen zu viel Ressourcen (was dann in einem anderen Gespräch widerlegt wurde) fand ich fadenscheinig und galt nur, mich los zu werden.

Auch wenn ich das im Blog erwähnt hatte, es war verständlich, dass man bei der Migration von physikalisch auf virtuell nicht immer Hilfen bekommt (auch, wenn Lösungen wie Acronis TrueImage das schon für den Hausgebrauch anbieten!). Auch das mit den damals veralteten Images war zwar ärgerlich, aber nicht allzu tragisch. Ging ja auch so. Hat mich nur etwas Zeit gekostet... Das alles war kein Problem, der Support allerdings schon.

Nach eben diesem Blogeintrag über 1und1 wurde ich von einem Mitarbeiter des 1&1 Social Media Support angesprochen (Kommentar im Blogeintrag). Wir hatten dann noch weiterführenden Kontakt per Email, weil über Twitter wäre das zu aufwändig gewesen. Außerdem war mein Server ja mal wieder "up" und ich konnte emails empfangen ;-)

Er hat sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und mir die letzte Monatsgebühr für den VServer erstatten lassen. Am allerbesten finde ich jedoch das folgende Angebot:

"Um Ihnen zu zeigen, dass ich es ernst meine, biete ich Ihnen Folgendes an: Ich erstatte alle Grundgebühren ab dem 09.06.2014 bis zum 09.08.2014 (3 Monate, insgesamt 89,97 EUR) nachträglich zurück, wenn der Server in dieser Zeit nochmal down sein sollte. Wir möchten Ihnen jederzeit ein stabiles System gewährleisten. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie uns dann zu dem Ausfall genau mitteilen, was passiert ist. Eine Meldung über Twitter reicht, ich werde dann direkt alles Weitere veranlassen."

Ok, ich denke, die wollen ihren Support wirklich verbessern (ist leider auch dringend nötig, vor allem nach der vollmundigen TV-Werbung). Leider - und das musste ich in der Konversiation auch klarstellen - für mich zu spät. Auch wenn das Blog hier noch auf dem 1und1-Server gehostet wird, der Umzug ist eingeleitet und der "neue" Server ist schon konfiguriert.

Schön war auch die Reaktion auf meine Kündigung:

Ich möchte jetzt nicht versuchen, Sie mit Versprechen bei uns zu halten und akzeptiere Ihre Entscheidung. Gerne biete ich Ihnen weiterhin an, als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben und freue mich, wenn Sie uns auf Social Media treu bleiben :)

Das kenne ich (beim damaligen DSL-Fall) anders. Da wurde ich bestimmt 4-5x angerufen und gefragt, warum ich denn nicht da bleiben würde etc. Hier keine Spur, das find ich super! Danke!

Warum passiert das erst jetzt? Hätte so was nicht schon letztes Jahr angeboten werden können, als mir im Support so gar nicht geholfen werden konnte und die Tatsache, dass mein VServer immer wieder down geht, mit einem (etwas aroganten) Schulterzucken abgetan wurde?

Wenn das Angebot vorher schon mal gekommen wäre, hätte ich mir den Serverumzug sparen können (obwohl - es wird jetzt billiger ;-))

Dennoch - der Kontakt mit dem 1&1 Social Media Support von 1und1 war bestimmt seit 5 Jahren der erste angenehme.

Also, wenn ihr ein Problem mit eurem 1und1 Server habt, am besten gleich twittern, dann wird euch geholfen. ;-)


Kategorie: Allgemeines

Neuer Bug in IOS - Keylogging möglich

Mi, 26. 02. 2014 - Tags:

Es gibt wieder einen neuen sicherheitsrelevanten Bug in iOS. Diesmal ist es wohl so, dass es - ohne Jailbreak - möglich ist, eine Monitoring App auf iOS-Geräten laufen zu lassen, die im hintergrund alle Touch-Events oder so mit protokolliert (key-logging mehr oder minder).

Und da sind wir wieder: diese App würde den Review Prozess nur schwer durchlaufen, und wenn dann wäre sie sicher nicht lange im AppStore verfügbar. Gut für User, dass es den Review Prozess gibt, blöd für Entwickler, da es alles verzögert, schlecht für Malware-Hersteller ;-)

Hier die Quelle: quelle

Zitat: " to mislead the victim to install a malicious/vulnerable app" - es geht also nicht "einfach so"... zumindest bisher nicht.

Anyway, so was wird vermutlich immer mal wieder auftauchen, man sollte also immer mit offenen Augen surfen und sich beim Download von apps auch sicher sein, was man da tut.


Kategorie: Apple --> Computer

Riesen SSL-Bug in OSX - alles total unsicher und gefährlich

Di, 25. 02. 2014 - Tags: ios osx security

Ja ja... schon wieder.

Mal abgesehen davon, dass der Bug echt peinlich ist und wirklich leicht zu sehen wie z.B. hier, wird es in den Medien des öfteren wirklich ein wenig übertrieben.

Dennoch hat sich Apple mit seinem Verhalten, was den Bug und die Informationspolitik darüber betrifft, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das geht besser, definitiv ...

Apple ruht sich da manchmal echt ein wenig zu sehr auf dem "wir sind sicher"-Mantra aus. Nehmt die Dinge ernst!

Was ist der Bug genau?

beim überprüfen von SSL Zertifikaten hat sich in OSX und auch iOS ein Fehler eingeschlichen. Man kann somit verschlüsselte SSL- oder auch https-Verbindungen, die ja eigentlich als recht sicher gelten, entführen oder Man-In-the-Middle spielen. HTTPS wird ja von allen wichtigen Sites verwendet: Banking, Shopping... eigentlich alles, was mit Bezahlen zu tun hat. Aber noch mehr: Der Bug ist so tief im System, dass es alles betrifft, was SSL nutzt, also auch Mail oder Calendar. Aber auch Software von Drittanbietern, die auf SSL setzen sind davon betroffen. Es ist also ein sehr gravierender Bug, der auch gefährliche Ausmaße haben kann.

Angeblich sind die Browser Firefox und Chrome nicht betroffen. Also, so kann man den Fehler auch umgehen...

Wie schlimm ist es?

Naja... kommt darauf an. Es gibt ein paar Szenarien, die jetzt funktionieren, und die vorher nicht funktioniert hätten:

  • viel zitiert: in einem ungesicherten Netzwerk könnte jemand deine HTTPS-Verbindung entführen und auslesen. Ungesichertes Netzwerk ist nicht 3G oder LTE sonder ein offenes WLAN z.B. Wer also beim Starbucks kein Homebanking macht, sollte erst mal weitestgehend sicher sein
  • über das gleiche Netzwerk könnte jemand meine Mails mitlesen oder meine Kalendereinträge mitlesen. Ob das nun gefährlich ist oder nicht, sei dahingestellt. es verletzt auf jeden Fall die Privatsphäre und sollte nicht gehen.
  • Habe ich Software, von Drittanbiertern, die über SSL kommuniziert, so ist deren Traffic theoretisch auch angreifbar. Allerdings wieder in einem ungesicherten Netzwerk.
  • Dadurch, dass dem Browser eine "Sichere" Verbindung vorgegaukelt wird, könnten Hacker-Seiten evtl. dem User Sofware unterjubeln, ohne dass dieser es merkt (abhängig von Plugins / Erweiterungen im Browser z.B.)
  • theoretsch könnte jemand sich den Bug zu Nutze machen und auch im Internet SSL-Traffic karpern und überwachen. Dazu müsste er allerdings erst mal einige Router karpern und dann im Traffic noch rausfiltern, dass es sich um einen Mac oder ein iPhone handelt, was da surft um dann den Traffic auszuwerten. Das wäre am lukrativsten, ist aber - abgesehen mit den Mitteln der NSA - für "normale" Hacker nicht machbar. Also, ja es besteht eine Gefahr der man sich bewusst sein muss. Aber es ist nicht so, dass man zwangsläufig gehackt wird - schon gar nicht daheim im eigenen LAN oder WLAN - bei öffentlichen Hotspots sieht das schon anders aus.

Dieser Bug ist gefährlich! Ja! Man muss ihn schnell beheben (installiert das update! jetzt!) Allerdings muss man doch sagen, dass man nicht automatisch Gefahr läuft, gehackt zu werden. Insbesondere wenn man überlegt, was man tut (komische Sites nicht öffnet, links aus Emails immer erst prüft). Oder einfach einen anderen Browser als Safari nutzt - dann ist man zumindest beim surfen sicherer.

Wie kann man sich schützen?

Die updates von Apple sind raus - installiert die und man ist sicher. Bis zum nächsten Bug ;-)

Grundsätzlich sollte man eigentlich nichts "wichtiges" wie Homebanking oder so in einem ungesicherten oder öffentlichen Netzwerk machen, wenn man es vermeiden kann. Ich weiß nie, was da evtl. für Gesindel "horcht". Und theoretisch ist SSL sehr wohl knackbar...


Kategorie: Servicewüste Deutschland

Servicewüste Deutschland: Amazon

Fr, 22. 11. 2013 - Tags:

Ist ja lange nix mehr passiert, was die Servicewüste betrifft. Aber Amazon hat jetzt wieder den Vogel abgeschossen - gerade bei denen hätte ich das nicht gedacht, da die bisher immer sehr hilfsbereit waren und mir immer geholfen haben, wenn es irgendein Problem gab. Das immer sehr freundlich und kompetent.

Ich bin kürzlich mit meinen Bankkonten (endlich) von Passau nach München umgezogen, dummerweise änderte sich dadurch auch die Kontonummer. Ok, alles kein Problem, die Bank hat geholfen. Bei Amazon habe ich auch die Kontodaten geändert.

Ich habe dann ein paar Weihnachtsgeschenke bestellt - und das erste wurde vorgestern geliefert. so weit so gut - die Zahlung ging allerdings nicht. Und ich war sehr verwundert, warum denn diese Zahlung nicht ging... ich hatte die Kontoverbindung doch geändert.

Ok, kein Problem, überweist man halt den Betrag zzgl. der Mahngebühr von 6€ und klärt das ganze dann... Geht aber nicht, denn lustigerweise wurde mein Account noch am selben Tag gesperrt. Ich konnte nichts mehr klären.

Ok, denk ich mir, auch noch kein Problem. Ich rufe bei Amazon an, bzw. lasse mich anrufen. Und das ganze klappt so weit auch ... alles kein Problem. Ich erwähne in allen Gesprächen, dass ich ja noch einige Dinge vorbestellt habe, die tunlichst vor Weihnachten geliefert werden sollen und die jetzt leider schon vergriffen sind. Ja, alles kein Problem, da wäre ja auch die richtige Zahlungsweise eingetragen.

Ok, denk ich mir, ist sehr komisch, aber ich glaube den Menschen mal. Ich hab natürlich noch am selben Tag der Sperrung die Überweisung veranlasst. Dennoch wurde mein Account nicht frei geschaltet.

Da ich dem Braten nicht so wirklich getraut habe, habe ich noch ein paar Mal mit Amazon telefoniert, habe das immer wieder geschildert. Heute dann endlich: Die Überweisung ist wohl heute eingegangen, aber sie haben versäumt mein Account frei zu schalten. Kurz nach dem Telefonat ging es dann.

ABER: Ich logge mich ein, alle Vorbestellungen sind weg! alle Kontoinformationen gelöscht! die Vorbestellungen, die da schon seit 2 oder 3 Monaten drin waren und die dann zu Weihnachten geliefert werden sollten! Gelöscht!!!!

Also, gleich wieder Kontakt zu Amazon aufgenommen. Ich erfahre JETZT, dass alle Vorbestellungen im Falle einer Kontosperrung gelöscht werden - ohne dass ich eine Chance habe darauf irgendwie Einfluss zu nehmen, sch... egal wie lange man bei dem Verein schon Kunde ist, wie viel Geld an schon da gelassen hat. Es gibt keine Möglichkeit die Stornierten Bestellungen zu re-aktivieren, man könne nix für mich tun. man kann auch vorher nicht einfach mal anfragen, nein, das Konto wird einfach gleich gesperrt - vorsichtshalber!

Im Normalfall wäre das ja gar kein Problem, wenn es nicht um eine Vorbestellung geht, bei der man sich jetzt wieder hinten anstellen muss. Auch da kann man nicht auf Kulanz oder Hilfe von Seiten Amazons hoffen, nur "da sind uns die Hände gebunden" etc. Super, und wenn ich das Zeuch jetzt neu bestelle, ist es sehr fraglich, ob ich das ganze bis Weihnachten bekomme.

Der Hammer kommt aber zum Schluss, zunächst sagt mir der einigermassen nette Mensch von Amazon, ich sollte die Dinge doch einfach noch mal vorbestellen. Ok, kann man ja machen. Gegen Ende des Gespächs erwähnt er aber, dass es wohl eine weitere Bestellung gibt, die von dem Kontowechsel betroffen ist und wo ich wohl die Tage eine Benachrichtigung und Kontosperrung zu erwarten hätte! Und wenn ich jetzt vorbestellt hätte, würde diese Vorbestellung natürlich wieder gelöscht werden. die Zahlungsart für diesen Artikel kann ich aber natürlich nicht ändern "uns sind die Hände gebunden". Wieso sagt er das verdammt noch mal erst am Ende des Gespräches, obwohl er selbiges schon 3 mal beenden wollte? hätte ich nicht so hartnäckig nachgefragt, hätte ich davon auch wieder nix erfahren.

Irgendwie hätte ich gedacht, Amazon wäre da etwas flexibler und moderner. Schade, dass man da nichts machen kann und die Strukturen auch so starr sind, wie in anderen größeren Firmen.

Danke Amazon, ihr habt mir Geld gespart, ich besorg jetzt was anderes.... grml


Kategorie: Computer

Qnap als GIT-Server - SSH Probleme

Mi, 06. 11. 2013 - Tags: git qnap

Ursprünglich veröffentlicht auf: https://caluga.de

Linux ist schon was tolles, insbesondere, weil man dadurch die Möglichkeit hat, den Funktionsumfang von linux basierten Geräten zu erweitern oder auch Unzulänglichkeiten auszugleichen / zu korrigieren.

Letzteres trifft auf die Qnap zu. Ich nutze für meine Softwareprojekte GIT - sowohl in der Firma (holidayinsider) als auch für meine privaten Projekte.

Das funktioniert als Versionskontrollsystem so, wie man es sich wünscht. Wer schon mal an CVS oder SVN verzweifelt ist, der sollte sich mal git ansehen. Ich habe meine git repositories auf einem Share auf meiner Qnap daheim, der Zugriff darauf geht dadurch recht leicht. Leider entwickle ich mit dem Laptop und diese Geräte zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie mobil sind und nicht immer in heimischen Gefilden genutzt werden. Was leider auch dazu führt, dass man mal nicht Zugriff auf das Laufwerk direkt hat. Deswegen ist es eher unpraktisch, das Laufwerk automatisch zu mounten (also beim Hochfahren oder einloggen). Das kann man zwar abhängig von Umgebungen machen aber das ist eine andere Geschichte... Ich habe gesehen, dass man auf der Qnap auch ein Paketverwaltungssystem hat, welches einem nahezu alle Linux-Tools nutzbar macht - unter anderem eben auch git. Die Installation war denkbar leicht, ein simpler Mausklick - und kurz warten. Einen Git-Server wollte ich so aber nicht einsetzen, sondern am ehesten über SSH das ganze machen - und SSH kann die qnap ja - eigentlich!

Denn jetzt kommen wir zur Krux - Es ist quasi unmöglich, dem SSHD der Qnap einzureden, dass man sich als normaler User anmelden kann. Man kann sich die sshd_config anschauen, so viel mal will - da steht alles drin, und dennoch geht's nicht. Auf der Oberfläche seht auch der Hinweis, dass man sich nur als admin einloggen kann.

Das ist dennoch komisch. Wenn man sich aber mal genauer den SSHD anguckt (z.B. mit strings oder hexdump) und ihn mit dem "offiziellen" sshd von Openssh vergleicht, stellt man schnell fest, dass die Jungs von QNnap sich das Ding einfach zurechtgeschnippelt  und eben den Support für andere User hard disabled haben. Ok, netter versuch QNap, aber ich bin root auf dem Ding - auch wenn er da nicht root heißt - lets hack. emoji people:smirk Die Lösung ist, über die Oberfläche jetzt schnell das Package für openssh installieren, dann bekommt man die offiziellen Binaries. Damit hat man schon mal die halbe Miete, ein Binary das zumindest das tut, was es soll. Das allein hilft allerdings leider auch nix, denn der qnap-sshd ist ja noch drauf und wird verwendet. Man könnte auch die Start-Skripten umschreiben oder ein eigenen Startup machen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Letzterer hat den Nachteil, dass man den SSHD nicht mehr über die Oberfläche steuern kann. Mein Ansatz:

  1. Original umbenennen, liegt in /usr/sbin: mv sshd sshd.qnap
  2. link auf den offiziellen SSHD anlgen, auch in /usr/sbin: ln -s /opt/sbin/sshd
  3. sshd neu starten - entweder über die Oberfläche (Häkchen an / Häkchen aus) oder mit : killall sshd; /usr/sbin/sshd -f /etc/ssh/sshd_config

das sollte es gewesen sein, jetzt kann ich mich selbst einloggen und den Pfad zum Repository angeben... Aber halt, wie ist das? Ich hatte ein eigenes Laufwerk dafür und für alle Laufwerke auf der Qnap existiert ein Link in /share... also wenn das Laufwerk "development" hieß, das git Repository in "git/repo" liegt, ist der Pfad auf der qnap also /share/development/git/repo. in Git gibt man einfach ein:

git clone user@qnap:/share/development/git/repo

Falls es einem schlaflose Nächte bereitet, dass der user sich auch einloggen kann auf der Qnap, der kann zusätzlich noch in der /etc/passwd die Loginshell für den entsprechenden user von /bin/sh auf /bin/git-shell umstellen - dann gibt es kein login mehr, nur noch git. Allerdings: die User settings sind dann "durcheinander". Die Files gehören dann diesem User, was evtl. etwas komisch sein könnte. Noch ein Nachtrag: beim nächsten Update sind die Änderungen natürlich wieder futsch, dann muss man evtl. von vorne beginnen. Also, falls ihr an eurer Qnap solche dinge gemacht habt, merkt euch, wie ihr das wieder hin bekommt, oder lasst die nächsten Updates einfach aus ;-)

Update 3/2014: Mit dem letzten Update der Qnap-Firmware ist die sache etwas komplizierter geworden. So kann man z.B. den SSHD nicht mehr neu starten, wenn man per SSH angemeldet ist. Ihr solltet das also über eine Telnetverbindung machen. Außerdem wird die /etc/ssh/sshd_config neu geschrieben. Wenn ihr da Änderungen gemacht habt, solltet ihr die evtl. nachtragen, sonst kommt ihr nicht mehr ran. Insbesondere die erlaubten User sind dann weg.

Happy hacking...


Kategorie: Apple --> Computer

Die OS-Wahl: Moderne Religionskriege

Mo, 21. 10. 2013 - Tags:

Das fällt mir jetzt schon seit geraumer Zeit auf, dass die Diskussionen bzgl der Betriebssystemwahl wirklich hitziger werden und meistens überhaupt nicht sachlich geführt werden. Was ist denn eigentlich wichtig für die Wahl des Betriebssystems? Es sollte doch reichen, dass ich all meine Aufgaben auf dem System in für mich optimaler weise durchführen kann. Mehr nicht. Das sollte doch reichen, natürlich sollte man mal über den Tellerrand blicken, denn sonst weiß man ja nicht, ob ein anderes OS evtl meine Aufgaben besser lösen würde. Aber bei den Diskussionen im Internet geht es so gut wie nie darum, ob eine Aufgabe richtig oder falsch oder besser gelöst wird oder nicht. Grob gesprochen kann man die Lager der Betriebssystemuser in drei Lager Spalten: Apple mit OSX und IOS, Windows mit Win7/8 bzw Windows Phone und Linux mit einer der vielen Distributionen bzw Android. Selbst auf Smartphones kann man diese Lager unterscheiden, obwohl sie nicht unbedingt Deckungsgleich sind. D.h. Ein Android User ist nicht zwingend auch ein Linuxer. iOS wird auch von Windows Usern verwendet usw.. sehr schön kann man dies immer wieder auf heise.de lesen, wenn es nur irgendeine Meldung zu iOS/Apple gibt oder Linux/Android oder Microsoft / Windows gibt. Am besten sollte noch über einen Fehler oder eine Unzulänglichkeit des Betriebsystems oder der Hardware berichtet werden. Da geht es sehr schnell in Richtung Flamewar - "Bug in Linux ermöglicht lokalen Angreifern root zugriff" -> "Linux ist eh total unsicher, Windows ist da viel besser" -> may the Flamewar begin! Dort wird nicht mehr sachlicht diskutiert sonder nur noch getrollt (Ugs: unsinnige Kommentare posten deren Zweck eigentlich nur die Provokation ist).

Hier in dem Thread oder hier und hier sind einige Beispiele zu finden. Eigentlich, muss man nur nach Threads mit mehr als 100 Beiträgen suchen (die gibt’s immer irgendwelche Troll-Posts). Wenn es zu solchen Flamewars kommt, dann wird eigentlich nie sachlich diskutiert, sondern es kommt oft zu so was wie "Linux ist eh scheisse", "Windows ist Mist" oder "Apple find ich eh blöd", meist versteckt zwischen irgendwelchen quasi-Faktengestützten Aussagen, zum Teil total frei erfunden. Interessant ist - zumindest in meiner Erfahrung, das viele dieser Leute nur sehr wenig oder gar keine Erfahrung mit dem verpönten Betriebssystem haben, sondern nur das nachplappern, was ihnen irgendjemand vorgesagt hat (was häufig auch sehr meinungsmachende Artikel in großen deutschen Magazinen). Und wenn die leute ein wenig Erfahrung mit den Systemen haben, wird ja um so heftiger getrollt und missioniert. Irgendwie hat die Welt den Umgang mit Informationen verlernt. Hier noch mal ein Tipp an alle Leser: nehmt nicht alles einfach so hin, was ihr im Internet lest.

Hinterfragt auch mal, recherchiert, bildet euch eine eigene fundierte Meinung. Das ist eine fast schon ausgestorbene Kunst. Leider wird es auch immer schwieriger, echte ungefilterte und "ungefärbte" Informationen zu bekommen. Und das nicht nur zum Thema "Betriebssystem". Aber dann muss man sich hält die Mühe machen, auch mal einen anders "gefärbten" Artikel zu lesen. Warum wird aber die Diskussion über ein doch so rationales Thema wie Betriebssystem oder Smartphonewahl so schnell dermaßen emotional? Die Leute fühlen sich persönlich beleidigt, nur weil ich nicht das selbe Betriebssystem gut finde, wie sie? Natürlich trifft diese Aussage nur auf Tekkies zu, alle anderen haben weniger so einen Bezug zum OS - sonst wäre das iPhone ja auch nicht so erfolgreich, so oft, wie es schon tot gesagt wurde. "Religionskriege ist, wenn Erwachsene sich streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat" - und nur da reagieren die Leute ähnlich emotional. Selbst bei politischen Diskussionen wird weniger emotional argumentiert, obwohl es da evtl sogar noch verständlicher wäre. Wenn man sich mal überlegt, wie diese Diskussion mit anderen Werkzeugen (nichts anderes sind Computer, bzw deren OS) geführt würde, dann wäre es schnell lächerlich: "Ich hämmere immer mit dem Hammer von Smithe" "Voll doof, da kann man ja gar nicht die Farbe der Wand verändern" "Das brauch ich nicht, ich will hämmern nicht streichen - ich bekomme meine Arbeiten so super erledigt" "Du hast doch keine Ahnung.. Besorg dir nen richtigen Hammer." "Immer wenn ich mit dem Hammer eine Schraube reindrehen muss, wird es total schwierig" "Benutz doch einen Schraubenzieher" "Spinnst du - würde ich nie benutzen, viel zu umständlich! Ernsthaft - wie kann ich mit dem Hammer ne schraube reindrehen, brauche Hilfe dringend"

Sind Smartphones und Computer ein Religionsersatz?

Ich meine, die Religion hat viel weniger Einfluss in unseren Alltag, als die Technik, Smartphones und Computer im Besonderen. Ist die Wahl des richtigen (IT-)Werkzeugs mittlerweile so was wie die Wahl der Religion vor noch einigen Jahren? Parallelen sind unverkennbar. Eigentlich kann es einem doch völlig egal sein, welches OS mein Nachbar benutzt oder auch nicht. Und wenn er ein Nokia Telefon hat, dann macht das doch mein Telefon nicht besser oder schlechter? Oder doch? Seltsamerweise fangen vor allem Personen, die nicht in der IT arbeiten, an zu "missionieren" mit so schlagenden Argumenten wie "Linux ist doch kacke, da kann jeder dran rumschrauben" und "iPhones sind doof, da ist man ja ein Gefangener". Diesen Argumenten kann man nix entgegenbringen - sie sind allumfassend und immer richtig. "Ich hab recht, du hast unrecht - und komm mir nicht mit Fakten". Die sind  sinnbefreit und wenig zielführend. Parallelen zu Argumentationen von Religiösen Menschen drängen sich auf. Sehr selten hört man da, "ich fühle mich besser mit Religion" oder "das bringt mir persönlich was". Sondern immer so was wie "Da muss man doch dran glauben, alles andere wäre unnatürlich" (dieser Ausspruch wurde mir gegenüber wirklich getätigt!). Mittlerweile sind wir so aufgeklärt, dass es egal ist, ob man Christ, Moslem oder Buddhist ist - aber man muss schon irgend so eine Religion haben. Atheisten sind von Haus aus suspekt (zumindest in einigen Kreisen dieser Gesellschaft, oder einigen zumeist ländlichen Regionen). Erstaunlicherweise gibt es scheinbar genau die gleichen Entwicklungen auch mit Betriebssystemen. Da die meisten sowieso nur surfen und wenn's hoch kommt einen Emailclient installiert haben (die meisten lesen ihre Mails ja online im Browser) ist die Wahl des Betriebssystems für diese User eh total wurscht. Wirklich.... völlig egal für eigentlich 90% der Homeuser. Dennoch mutieren alle zu Allwissenden IT-Experten wenn es darum geht. Und meistens hat jeder eine vorgefertigte Meinung über ein Betriebssystem, obwohl er das noch nie ausprobiert hat. Und wenn, dann meist nur 10 Minuten bei einem Bekannten...(vermutlich über die Schulter geschaut, und das wars).

Das ist erstaunlicherweise auch noch regional unterschiedlich. In einigen ländlichen Gegenden, in denen ich Bekannte und Verwandte habe, ist es sehr verpönt ein iPhone auch nur gut zu finden. Da ist Android gesetzt und wenn die Kids in der Schule kein Andoid haben, sondern - Oh Gott - ein iPhone, dann werden sie allen Ernstes deswegen gehänselt (bzw. neu-deutsch gemobbt)! Gleiches gibt es in anderen Gegenden auch 100% anders rum... Ich kapier die Menschen da echt nicht. Mir ist das echt egal, welches OS ihr benutzt, werdet damit glücklich. Und wenn ihr alles, was ihr machen wollt, damit machen könnt - Super! Alles klasse! Aber hört auf, andere ungefragt von eurem Betriebssystem überzeugen zu wollen. Und versucht mal objektiv an die Dinge ran zu gehen.  


Kategorie: Apple --> Computer

Touch ID geknackt

So, 22. 09. 2013 - Tags:

Es war zu erwarten und ist eingetreten: Touch ID vom neuen iPhone 5S wurde geknackt. Der CCC hat dafür "nur" de Fingerabdruck mit 2400 dpi fotografieren, dann auf einem Foliensatz ausdrucken und mit Latex aushärten lassen müssen. Auch wenn der Aufwand für den Zugriff etwas höher ist, als bei vorherigen Fingerabdruckscannern, ist es doch erstaunlich, dass Apple's neues Flagschiff doch mit gängigen Methoden ausgehebelt werden kann. Die "Lebenderkennung" hat offensichtlich nicht funktioniert.

Details dazu könnt ihr hier nachlesen: golem.de

Dennoch gilt: Kein Code ist bequem, aber unsicher 4-Stellen Code ist keine nennenswerte Hürde, aber doch etwas sicherer TouchID ist relativ sicher und nur mir Bastelei zu umgehen, dafür auch relativ bequem Am besten ist und bleibt es aber, einen komplexen Code zu vergeben und den regelmäßig zu ändern

Sucht euch aus, was zu euch passt.


Kategorie: Allgemeines

TouchID doch gut?

Di, 17. 09. 2013 - Tags: apple iphone

Trotz des verteufeln der neuen Technologie (war das nicht immer so?) sind einige (zugegeben sehr Apple-affine) Fachleute der Meinung, dass TouchID noch eine sehr große Bedeutung bekommen wird. Für die, die der englischen Sprache einigermaßen mächtig sind, ist hier ein interessanter Artikel zu dem Thema: http://9to5mac.com/2013/09/17/why-touch-id-is-bigger-news-than-any-of-us-appreciated/?utm_source=feedburner&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+9To5Mac-MacAllDay+%289+to+5+Mac+-+Apple+Intelligence%29

Interessant deswegen, weil man sich mal die Specs des A7 Prozessors angesehen hat und das mit den Aussagen von Apple abgeglichen hat. Wenn das stimmt, könnte das mit TouchID wirklich noch spannend werden...


Kategorie: Apple --> Computer

Apple ist quasi schon pleite - Fingerabdruckscanner im iPhone!

So, 15. 09. 2013 - Tags:

Also mal ehrlich, liebe Sicherheitsexperten.

Immer wieder hört man, man kommt viel zu leicht an die privaten Daten ran, gerade beim iPhone wurde immer wieder bemängelt, dass mit einem vierstelligen Code das Telefon ja quasi ne Einladung für Diebe wäre...

Außerdem wird immer wieder gesagt, es wäre doch super, biometrische Verfahren wie Stimm- oder Gesichtserkennung für die Zugangskontrolle zu benutzen, da diese recht sicher und nur schwer zu fälschen wären. Ausserdem hätte man die ja quasi immer dabei und kann sie nicht vergessen. Jetzt wo das beides zusammengeführt wird, ist es plötzlich total doof und gefährlich?!?! Hä?

Klar, man kann es mit Churchill halten, der ja angeblich gesagt haben soll "was schert mich mein Geschwätz von gestern", aber gerade bei diesen Themen wird immer wieder die Meinung so gedreht, dass es besonders schlecht für Apple aussieht... vor ein paar Jahren war es noch so, dass das gleiche Verhalten an den Tag gelegt wurde, wenn es um Linux ging.

Immer wieder wurde der Untergang von Linux prognostiziert, Linux hat keine Zukunft, ist ja total unsicher und instabil und Windows ist ja so viel besser... gut, die Linuxianer haben in eben gleicher Weise immer wieder den Untergang von Microsoft und Windows prognostiziert.

Nun haben beide Gruppen wohl endlich ein gemeinsames Feindbild gefunden: Apple!

OSX ist ja quasi ne Mischung aus Linux und Windows - schöne Oberfläche, wenig Gebastel, Unix Kern und ne Shell mit der man was anfangen kann. Da findet jeder was, was er hassen kann. Und iOS ist ja quasi OSX auf dem Telefon. Und dazu kommt ja noch immer der viel gerühmte "Goldene Käfig", der zwar so gut wie alle Viren und Malware im Allgemeinen draußen lässt, aber einen eben auch nicht unbedingt raus lässt.

Ich versuche mir immer die Dinge etwas offener anzusehen und versuche auch die Vorteile aller Systeme zu nutzen. Und sowohl Windows als auch Linux haben in meiner Welt eine Daseinsberechtigung, da sie beide bestimmte Use-Cases und bestimmte Usergruppen bedienen. Auch, wenn ich manchmal Witze über das eine oder andere Thema reiße. Nutze das System, was deine täglichen Aufgaben am besten löst - unabhängig vom Hersteller oder Betriebssystem.

Gleiches gilt doch für Android Telefone, IOS und Windows Phone. Jeder soll das nehmen, mit dem er glücklich ist. Warum wird aus der Wahl des Betriebssystems (sei es am Desktop oder am Telefon) plötzlich so eine Art Religionskrieg?! "Alle die anders denken als ich sind blöd und gehören eingesperrt". Liebe "Fachjournalisten", ihr solltet eure Posts von Zeit zu Zeit echt mal lesen!

Am schlimmsten ist die Meinungsmache vieler Medien. Es gibt leider nur echt wenige, die nur informieren, damit sich die Leser eine eigene Meinung bilden können. Nein, es wird nahezu immer eine eigene Meinung vorgekaut vorgestellt. Klar, das sind Menschen, die das schreiben. Aber Titel wie "War's das Apple?" oder "Apple dem Untergang geweiht" und vor allem aussagen wie "mit Steve Jobs hätte es das nicht gegeben" ist schon schlimmer als Bild-Niveau und hat bei renommierten Seiten bzw. Zeitschriften eigentlich nix verloren. Oft werden solche Reißerischen Themen dann als "Editorial" oder "Opinion" / "Meinung" gekennzeichnet. In Ermangelung von einem anderen Artikel zu dem Thema ist das dann aber schon eher irreführend. Leider gibt es das natürlich auch genauso in anderer Richtung, wo Apple einfach immer alles richtig macht und alle anderen ja nur abupfern etc. Es ist teilweise genauso haarsträubend, was diese sog. "Fachjournalisten" von sich geben. Obwohl ich zugeben muss, dass das eher selten der fall ist und meistens von Magazinen oder Seiten die explizit Pro-Apple sind. Da kann man vom Titel schon Ahnen, welche Meinung, hier vertreten wird. Aber die haben weit weniger Leser als z.B. Heise oder Spiegel Online oder Focus. Und auch bei diesen renommierten Magazinen bzw. deren online Pendants kann man zuweilen solche Machwerke lesen - zumeist stark Anti-Apple gefärbt.

Mit den neuen iPhones ist es genau das gleiche. Da wird schon von Untergang des Apple Konzerns gesprochen, Apple hat quasi ja den Wettstreit im iPhone Markt verloren etc. Die neuen iPhones enttäuschen auf voller Linie und der Fingerabdrucksensor im Telefon geht ja schon mal gar nicht im Zuge von NSA und Co.

Manchmal glaube ich, dass diese sog. "Journalisten" und "Fachleute" diese Meinung vertreten, weil sie von Samsung oder Google bezahlt werden (wenn man sich das Werbebudget von denen im Vergleich zu dem von Apple mal ansieht, könnte das sogar so gesehen werden). Glaubt ihr eigentlich ernsthaft, dass auch nur ein Nicht-Tekkie sich ein anderes Telefon kauft, weil ihr den Untergang der zugehörigen Firma prophezeit?

Und wenn es nicht mit irgendwelchen "fehlenden" Features geht, wie z.B. NFC (hab ich noch nie vermisst, ihr etwa?), irgendwas von Apple als desaströsen Fehlschlag darzustellen, dann kommt immer das killerargument "zu teuer". Wie jetzt auch beim IPhone 5c. Und seltsamerweise kaufen die Leute es doch, es ist ihnen wohl nicht zu teuer, zumindest denen nicht, die in der Zielgruppe von Apple liegen. Und wer es nicht haben will, der soll es nicht kaufen. Ganz einfach, so funktioniert Marktwirtschaft. Komischerweise ignorieren das unsere Fachleute die letzten Jahre. Und zu erwarten, dass ein Unternehmen, egal welches, seine Produkte nicht zum optimalen Preis verkauft, der glaubt auch noch an den Osterhasen. Jedes Unternehmen macht das, sei es Microsoft, Samsung, Apple oder SuSe. Unsere Fachjournalisten Glauben aber, sie könnten sich die Sache so hindrehen, wie sie das gerne hätten und durch mantra ähnlichem wiederholen der "viel zu teuer" Argumente die Welt dazu bewegen, keine iPhones mehr zu kaufen oder Apple dazu zu bewegen, den Preis zu senken,

Bei mir ist der Begriff "Fachmann" schon fast zu einem Schimpfwort aversiert, jeder der sich als solcher in meiner Gegenwart ausgegeben hat, hat fast immer nur Schwachfug verzapft!

Genauso ist's mal wieder mit den Security-Fachleuten... es wird schon seit langem bemängelt, dass die Passwörter bei Smartphones viel zu schwach sind um echten Schutz zu gewährleisten und viele tragen in ihren Smartphones sehr sensible Daten mit sich rum. Eigentlich ist da der Fingerabdruck-Sensor im 5s doch ne gute Sache.

Aber schon werden Stimmen laut, dass das ja total gefährlich wäre, und auf gar keinen Fall gemacht werden soll, da die Fingerabdruckdaten ja ausgelesen werden könnten. Anstelle sich mal mit der Technik dahinter zu beschäftigen, wird sie gleich verteufelt... wäre das wohl genauso, wenn Google oder Nexus so einen Fingerabdruckscanner vorgestellt hätten? Zunächst mal sollte man davon ausgehen, dass sich Apple gerade im Zuge vom NSA-Skandal genauere Gedanken zu dem Thema gemacht hat. Ausserdem sollte man die Aussage, dass die Fingerabdruckdaten nur verschlüsselt und nur für den Fingerabdruckscanner zugreifbar gespeichert werden zunächst mal so annehmen und ggf bei den bald verfügbaren Geräten überprüfen. Laut Apple werden die Daten das iPhone nicht verlassen. Falls dem doch so sein sollte, wird das sicherlich schnell raus kommen, denn gerade da werden viele Sicherheisexperten ihr Auge drauf richten. Und wenn da eben rauskommen sollte, dass Apple entgegen der Aussage die Daten doch raus gibt oder speichert, würde das sehr stark an der Glaubwürdigkeit des Konzerns Kratzen. Das kann sich wohl niemand leisten...

Ich meine, bei der Vorstellung des Samsung Galaxy S4 gab es auch nur ein wenig Produktpflege, keine großen Neuerungen, abgesehen von ein paar Softwarefeatures, die zumindest zeitweilig nicht richtig klappen und eigentlich die ganze Zeit keiner braucht. Aber da hat keiner den Untergang von Samsung prophezeit - nein, da hieß es, kauft euch doch das S3, das ist günster und tut auch...

Apple bringt ein paar echt neue Features (das erste Smartphone mit Fingerabdruckscanner, das erste mit 64Bit), die noch kein anderes hat und dennoch wird von einem großen Fehlschlag und "Enttäuschung" berichtet. Wie oft kann ein Konzern eigentlich eine ganze Branche umkrempeln oder mit solchen Innovationen kommen, dass neue Produktkategorien gebildet werden? Klar ist das in der Vergangenheit mehrmals vorgekommen, aber zu erwarten, dass das bei jeder Keynote passiert? Und immer wieder das "keine Innovation"-Argument für den Untergang Apples heraufzubeschwören. Ich bitte euch! Bei anderen wird das auch nicht erwartet. Echte Neuerungen bei Microsoft, Samsung  HTC & Co sind auch kaum auszumachen. Klar, da gibt’s OLED-Displays, NFC, USB, MicroSD-Slots, usw. usw. Ist das sinnvoll? Braucht man das alles? Und wo hört Produktpflege auf, wo beginnt die Innovation? Bei Apple ist alles was nicht gleich ein ganzes Marktsegment revolutioniert keine Innovation und auf jeden Fall unsinnig. Bei Samsung und Co werden selbst Stereolautsprecher oder die Änderung der Farbe eines Knopfes als Innovation gesehen? Warum misst man da mit zweierlei Maß?

Und das iPhone 5c ist wohl nicht wirklich für den "Westen" gedacht - so knallbunt gehts doch eher in Asien zu. Ob das ein Erfolg wird, wird sich zeigen. Aber immer gleich den Untergang Apples zu prophezeien, ist schon etwas weit gegriffen. Das passiert mittlerweile jedes mal. Der Untergang Microsofts wurde doch auch nicht erwähnt, als Windows8 vorgestellt wurde, ja nicht mal als das ganze ein riesen Flop war sprach man davon, dass Microsoft sich davon nicht mehr erholen wird, auch der Reinfall mit dem Surface wurde nicht als großes Problem angesehen. Und Innovationen werden von Microsoft scheinbar gar nicht erwartet, nein, wenn da ne Innovation kommt, ist das sogar negativ.

Kann mir mal jemand erklären, was das soll?

Und andauernd zu lesen, dass Apple ja schon kurz vor der Pleite steht, weil die neuen iPhones sich sooo schlecht verkaufen werden ist schon ermüdend. Echt. Apple hat so viel Geld - gewöhnt euch dran, Apple wird wohl länger überdauern. So schnell geht man nicht pleite, wenn man mehr Bargeld hat, als ein kleiner Staat!

Und man sollte das neue Iphone doch im richtigen Kontext sehen: klar, es ist Produktpflege, keine Revolution. Es wird sicher ein Erfolg, ob der so gut wird, wie der vom ersten iPhone ist sicherlich fraglich. Aber Pleite geht Apple damit sicher nicht.

Nachtrag: ich hab mit Absicht hier keine Links zu den genannten Artikeln eingefügt, ist aber nicht schwer da was passendes zu finden. Ich will ja keine Werbung für diese fragwürdigen Mitglieder der schreibenden Zunft machen.

 


Kategorie:

Mitwirken

Mi, 28. 08. 2013 - Tags:

Jeder darf sich beteiligen...

Jeder darf sich hier beteiligen und kommentare hinterlassen oder auch gerne mal einen eigenen Post erstellen... ABER: Es gibt leider viel zu viele Idioten, die solche Gelegenheiten allzu gerne als kostenlose Werbemaßnahme nutzen. Trotz des Captchas melden sich immer wieder User an, die eigentlich nur Spams hinterlassen möchten. Dennoch wäre es schön, wenn sich mehr Leute beteiligten. Nach dem Anmelden könnt ihr sofort bei jedem Post einen Kommentar hinterlassen... Falls ihr eigene Posts hier verfassen möchtet, meldet euch bitte an und schickt mir eine kurze Mail an stephan das_at_zeichen boesebeck.name Das dürft ihr natürlich auch tun, falls ihr den Kommentar einfach nur per Mail oder eben "direkt" hinterlassen möchtet! Ich gehe allerdings davon aus, dass ich alle Mails die mir so zugesandt werden, auch veröffentlichen darf.

Alle Posts und Kommentare, die nicht in Englischer oder Deutscher Sprache verfasst sind, werden ohne weitere Nachricht oder Warnung unwiederbringlich gelöscht!

Update: leider musste ich aus aktuellem Anlass die Regeln etwas verschärfen. Es gab viel zu viele Brute Force Angriffe auf den Login hier im Blog und ich habe den public login jetzt deaktivert. Wenn ihr euch registrieren wollt, geht das schon immer noch, jedoch werdet ihr mich wohl anderweitig kontaktieren müssen.

Danke und viel Spass!

Anybody may contribute here...

If you want to comment on something or post something that is totally awesome and I really appreciate it... BUT: There are way too many morons out there, who want to use those opportunities as cost free advertisement. Although there is a captcha, there are always new registrations, who only want to leave spam messages. You can leave a comment directly after you logged in... If you want to create your own posts, please send an email to stephan the_at_sign boesebeck.name. Of course you can send an email, to comment on something. Please assume, that I post all emails I get here.

Any comment or post not in english or german language will be erased without further notice!

Update: In the last couple of week there were way too many brute force attacks on the login page of this site. Hence I disabled public login for now. If you want to contribute, please contact me directly.

Thanks a lot and have fun!


Kategorie: Allgemeines

Datenschutz / NSA - Nachtrag

Fr, 23. 08. 2013 - Tags:

Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig die Leute sich darüber informieren sondern es einfach für unwichtig erachten. Selbst wenn, wie jüngst bekannt wird, Private Daten von Apotheken weiter gegeben werden.

Wenn ich mir die Kommentare zu dem Youtube-Video von Rick im Channel von "Was geht ab" ansehe, dann hört man doch immer wieder raus, dass es den Leuten, auch denen, die wirklich online sind, egal ist.

"mein leben wird davon nicht beeinflusst" - "das merkt man doch nicht" - "ist mir egal"

ARG...

Mal abgesehen davon, dass es illegal ist nach deutschem und auch internationalem Recht ja sogar nach Meinung einiger Organisationen gegen Menschenrechte verstößt (alleine das darf einem nicht egal sein - entweder das Gesetz ist blöd, dann muss man es ändern, oder man hält sich verdammt noch mal dran). Es kann es ja Leute geben, die einfach gerne selbst über ihre Daten bestimmen wollen und sich nicht gerne ausspionieren lassen.

Es gibt sicherlich Leute, denen ist egal, wenn sie wöchentlich Schutzgeld abdrücken müssen, weil sie genug Geld haben. Aber es wird auch Leute geben, denen das eben nicht egal ist - ist das Gesetz gegen Erpressung dann egal? (ja ja, wieder übertrieben und polemisch - aber im Kern ist es doch, was die MirEgals sagen: Das interessiert mich nicht, also ist ein Verstoß gegen das Gesetz egal?)

Wenn man sich totalitäre Regimes so ansieht, ist die lückenlose Überwachung der Bürger das wichtigste Mittel um das Regime aufrecht zu erhalten! (China, ehem. DDR, ...)

Ich kann die Ignoranz da echt nicht verstehen - aber genau das ist der Grund, warum die Politik nix tut. Ist ein heißes Eisen und die Mehrheit interessiert sich eh nicht dafür.

Ich finde es gut, dass da zumindest mal ne Diskussion auf youtube angefachtelt wird.

Siehe auch hier:

http://www.heise.de/ct/artikel/Warum-die-NSA-Affaere-auch-Tante-Grete-betrifft-die-gar-nicht-auf-Facebook-ist-1939834.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zwischenruf-Warum-die-NSA-Affaere-alle-angeht-1939902.html

 

Suchergebnis: 148

<< 1 ... 2 ... 3 ... 4 ... 5 ... >>