Stephans Blog
Privates Blog

Das hier ist das private Blog von Stephan Bösebeck.

Hier werden die Themen Multikopter / Drohnen, Computer Games, Nerdiges und Funstuff besprochen - Freizeit eben


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Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

5 Zoll unter 250g - möglich?

Di, 04. 12. 2018 - Tags: drohne drone sub250g

Dank der neuen bzw. nicht mehr ganz so neuen Drohnenverordnung und den Reglementierungen in den meisten Ländern zur Zeit, ist es erlaubt mit Drohnen unter 250g ohne sonstige Einschränkungen zu fliegen - insbesondere auch FPV.

(bei mehr als 250g ist in Deutschland ein Spotter vorgeschrieben, also jemand, der die Drohne im Blick behält und bei Gefahr... ähm.. Ruft, schreit oder sonst was tut... )

Auch Versicherungstechnisch sind die Drohnen unter 250g besser gestellt.

bisher war es nur schwer möglich, "echte" Racing Quads damit hinzubekommen. Die meisten sub-250g-Drohnen haben "nur" 3 Zoll, die "königsklasse" der Racer haben jedoch 5 Zoll.

Da die Motoren schwerer sind und die Rahmen, da sie ja größer sein müssen, auch, war es quasi unmöglich mit 5 Zoll unter 250g Abfluggewicht zu bleiben. Bis jetzt!

Druckbär Ultralight

Schaut mal bei Druckbär vorbei. Dort gibt es den Ultralight 3, welcher in der 5Zoll Variante ganze 30,7g(!) wiegt!

Mit einem 20x20 Flightcontroller-Stack ist es wirklich möglich, den Quad auf ein Abfluggewicht unter 250g zu bringen. Und das sogar inkl. einer Runcam Split mini - mit der kann man dann nämlich sogar Full-HD aufnahmen machen.

Die Verbauten Einzelteile:

  • Druckbär Ultralight 3
  • HGLRC XJB F440 Stack inkl. VTX
  • Runcam Split mini
  • XNOVA 1804 Motoren - 15g jeder!

Alles in Allem wiegt der Kleine Racer ja nach Props ohne Lipo ca. 160g. Mit passendem Lipo (650mAh oder 850mAh müssen es schon sein) sind wir ziemlich genau bei den anvisierten 250g.

Hinweise für den Aufbau

Der Stack ist eigentlich recht einfach aufzubauen, allerdings haben wir ein paar besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt. Ich wollte in meinem Build so einiges erreichen:

  1. es sollte unter 250g bleiben (klar)
  2. ich wollte die Runcam Split Mini über den FC bzw. die Fersteuerung steuern (an und ausschalten reicht mir erst mal)
  3. ich wollte SmartPort Telemetry an der Taranis, so dass ich nicht nur über das OSD über nen leeren Lipo gewart werde, sondern auch von der Funke
  4. der VTX sollte sich über das OSD steuern lassen.

Spoiler-Alarm: Ich hab alle Punkte erfüllt, nur punkt 4 klappt (noch) nicht.

Wie hab ich das gebaut?

Der FC hat noch 2 "freie" UARTs (also serielle Anschlüsse für irgendwelche Peripherie). Einer davon wird Laut Handbuch für die ESC-Telemetry genutzt (darüber kann der FC die Temperatur der ESCs auslesen) der andere für die Steuerung des VTX. Das ist etwas blöde, denn wir brauchen ja eigentlich 4 UARTS: ESC-Telemetry, RuncamSplit Mini, VTX und SmartPort.

FrSky SmartPort Telemetry

Das einfachste zuerst: SmartPort lässt sich wunderbar über den LED-Ausgang steuern, einen LED-Port hat der FC und ich hab keine LEDs an meinem Quad. Wunderbar. Recht einfach: SmartPort-Telemtry vom FrSky-Receiver an den LED ausgang anlöten.

in Betaflight dann die Resourcen ummappen, bei mir war es in etwa so:

resource LED_STRIP 1 NONE
resource SERIAL_TX 11 A01
save

damit das geht, muss in den Betaflight-Settings unter Configuration das Häckchen bei "Softserial" gesetzt sein. Und dann kann man unter Port den neuen "virtuellen" Uart dann auf SmartPort stellen.

Mehr musste ich nicht tun. Falls es nicht funktionieren sollte, versucht mal die settings für tlm_inverted umzustellen (on oder off). Auf jeden Fall muss tlm_halfduplex auf on stehen.

set tlm_halfduplex = ON
set tlm_inverted = OFF
save

(Anmerkung: eigentlich ist der Smartport von FrSky invertiert, aber genau das erwartet der FC nämlich, deswegen muss man tlm_inverted eben nicht auf ON stellen - ist etwas dämlich gedacht, aber ok)

Runcam Split Mini steuerung

Das war hardwaretechnisch recht simpel, ich habe UART6 für die Runcam genutzt. Dabei wird RX auf TX gelötet. D.h. ein Kabel von dem RX-Pad auf dem Board der Runcam geht zum TX6-Pad auf dem HGLRC - und umgekehrt. Dann noch Masse (Gnd) irgendwohin löten - voila!

Nicht vergessen, den Video-Out der Runcam an den CAM-Port des FC zu löten.

Theoretisch hätte das klappen sollen. Tat es aber nicht so wirklich. Es gab wohl da ein paar Firmware-Probleme mit Betaflight und Runcam, weshalb das ganze nicht so sauber geklappt hat.

Mit Betaflight 3.4 wurden neue settings hinzugefügt, die das ganze beheben sollten:

set rcdevice_init_dev_attempts = 8
set rcdevice_init_dev_attempt_interval = 2000
save

Das Problem war anscheinend, dass die Runcam zu lange für die Initialisierung benötigt hat, d.h. der FC war up, die Runcam nicht und er hat sie quasi nicht "gefunden". Mit den Settings kann man nun die Anzahl der Versuche, die Runcam zu finden, also die attempts, einstellen und die Pause zwischen je zwei Versuchen. In meinem Fall hat die Runcam 16s Zeit sich zu initialisieren.

(Anmerkung: ich bin mir nicht 100%ig sicher, dass man das Interval wirklich überall ändern kann, ich habe einen anderen FC hier, bei dem geht das nicht)

Jetzt kann man in Betaflight unter Modes einen Modus vergeben, mit dem man dann die Runcam z.B. Aufnehmen lassen bzw. Stoppen lassen kann...

ESC Telemetry

Das ist ja noch einfach. Die ESC-Telemetry legt man einfach auf UART3 und gut ist. Naja, fast... Die ESC-Telemetry wird ja quasi nur empfangen, d.h. man lötet das entsprechende Kabel an das RX-Pad des UART (in unserem Fall UART3). Das ist soweit gut. Und damit funktioniert das ganze auch schon... fast...

VTX Steuerung

das ist das einzige, was noch klemmt. Die Steuerung des VTX wird zunächst an das TX-Pad des UART3 gelötet. Denn darüber soll ja ausschließlich gesendet werden. jetzt muss man via Softserial und Resourcen-Mapping einen neuen "Virtuellen" UART-Port anlegen, über den man das dann steuern kann. Bei mir war das mit:

resource SERIAL_TX 3 NONE
resource SERIAL_TX 12 B10
save

erledigt. Jetzt konnte ich die VTX-Steuerung in den Port-Settings einstellen. Nur leider funktioniert das nicht. Und das werde ich in den nächsten Wochen noch rausfinden, denke ich 😉

die Umgekehrte Konfiguration, also die ESC-Telemetry auf den "Softserial"-Port zu legen, klappt leider auch nicht. Dann funktioniert beides nicht...

bin gerade etwas ratlos...


Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

DIY Lipo 1s Volt Checker

So, 02. 09. 2018 - Tags: lipo checker electronics diy

Wenn man so kleine Dröhnchen wie z.B. die Blade Nano zu Hause rumfliegt oder sonst so etwas in der Richtung gebastelt hat, dann hat man immer wieder das Problem, dass es einen Haufen Lipo-Prüfer für alles ab 2s gibt, aber eigentlich nur wenig für 1s (also 3,7 - 4.2 V).

Bisher hab ich mich mit dem Voltmeter beholfen oder über das Ladegerät die Spannung geprüft.

Das ist aber blöd "mal eben" zu machen. Also, DIY - hier eine kleine Bauanleitung für nen ziemlich simplen Voltage Prüfer für z.B. 1s Lipos (eigentlich gehen da auch 6s Lipos, aber ich brauch es ja nur für 1s)...

Benötigte Teile:

  1. ein Volt-Meter, so was hier z.B. so einen LED-Volt-Prüfer: (gibt’s bei Amazon)
  2. Buchsen für eure 2s-Batterien. In meinen Fall war das der Blade-Nano-Anschluss (Molex, gibt’s z.B. bei MyLipo) und einen Walkera anschluss (auch bei MyLipo)
  3. wenn man möchte (es geht auch ohne) noch eine Box um sich das hübscher zu gestalten. Falls ihr einen 3D-Drucker habt: so eine Box ist gleich gedruckt:

hier das dazugehörige STL-File: 1s_lipo_check_box.stl

der Zusammenbau ist dann relativ einfach:

  1. Falls ihr die Box verwendet, die Kabel der Stecker durch die entsprechenden Ausparungen stecken bevor ihr alles zusammelötet!
  2. die beiden roten Anschlüsse (+-Pol) der Lipo-Stecker mit dem roten Anschluss des Voltmeters verbinden. Das ist dann so eine 2-in-1-Verbindung. Ein Schrumpfschlauch ist sicher auch hilfreich.
  3. das gleiche mit den schwarzen Kabeln.
  4. Das VoltMeter in den Deckel stecken. Es hält auch so, aber ich würde es noch mit ein wenig Heißkleber fixieren
  5. den Deckel drauf... fertig.

Am Schluss sieht das in etwa so aus:

Viel Spass beim nachbasteln!

PS: nach dem gleichen Prinzip kann man sich auch einen 4S-Checker basteln. Ist nur nicht wirklich nötig, dafür gibt’s zu Hauf welche zu kaufen. Ich hab's dennoch gemacht, weil es mich interessiert hat:

der Clue hierbei ist, dass ich den Checker nicht nur direkt an den Lipo Stecken kann (da ist ein 4s Banalcer Anschluss dran), sondern ich kann ihn auch - dank eines 4s Lipo-Anschluss - z.B. an das Balancer Board anstecken und beobachten, wie die Lipos geladen / balanciert werden. Cool,oder?


Kategorie: Allgemeines

Worauf es beim Homepage-Layout ankommt

Di, 17. 07. 2018 - Tags:

Anm.: Dieser Text wurde zur Verfügung gestellt von homepage-erstellen.de

Worauf es beim Homepage-Layout ankommt

Hat man erst einmal die ersten Hürden bei der Erstellung einer Homepage gemeistert, muss man sich um ein passendes Layout kümmern. Ein übersichtliches und ansprechendes Layout sorgt dafür, dass relevante Inhalte leichter gefunden werden können und Seitenbesucher eher zurückkehren.

Was ein gutes Layout auszeichnet

Beim Layout einer Homepage gilt es zunächst darauf zu achten, welchem Zweck die Homepage dienen soll. Soll ein Produkt vorgestellt werden? Möchte man über die Dienstleistung einer Firma informieren? Oder nutzt man die Homepage, um über ein persönliches Anliegen aufzuklären? Wichtig ist, dass alle relevanten Informationen jederzeit gefunden werden können. Ein gutes Layout besteht aus Überschriften, Bildern, Fußzeilen und Spalten. So werden Informationen sinnvoll vorgefiltert und können schon mit wenigen Blicken erfasst werden. Das erhöht für den Besucher der Seite den Bedienkomfort und die Wahrscheinlichkeit, dass man zu einem späteren Zeitpunkt die Seite nochmal aufsuchen wird. Zuerst werden beim Layout Farben und Formen wahrgenommen. Ein farbenfrohes Layout kann sich zum Beispiel für ein Portfolio eignen, das Kreativität ausdrücken soll, passt aber kaum zu bestimmten Firmen oder Dienstleistern. Bei diesen ist es wichtig, dass man die Informationen zu jedem Produkt sofort finden kann.

Seitenleiste zum Teil sehr nützlich

Laut www.homepage-erstellen.de kann sich eine Seitenleiste als sehr nützlich für Besucher der Seite erweisen. Dort sollten aber nicht die wichtigsten Inhalte, sondern hauptsächlich ergänzende Informationen zusammengefasst werden. Die Ausrichtung spielt dabei keine große Rolle und die Seitenleiste kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite angebracht werden. In der oberen linken Ecke sollte sich ein Logo befinden. Bei E-Commerce-Seiten ist der Warenkorb meist in der rechten Ecke angebracht. Das Suchfeld befindet sich oftmals direkt neben dem oder in direkter Nähe zum Warenkorb.


Kategorie: Allgemeines

T-Entertain-Wahnsinn

Mo, 16. 07. 2018 - Tags: Telekom T-Entertain Servicewüste

Wir haben seit geraumer Zeit eine Satellitenschüssel auf dem Dach und so weit waren wir auch zufrieden damit. Bis dieser unsägliche HD+-Wahnsinn aufgekommen ist, man kann nichts mehr in HD aufnehmen (wozu hab ich noch mal ne Festplatte im Receiver?!?!), Timeshift geht nur bedingt, und wenn dann kann man nicht vorspulen... Absoluter Schrott..

Naja... da ich sowieso mal wieder mit der guten Telekom zu reden hatte - mein Vertrag war schon etwas in die Jahre gekommen, wollte mal gucken, was ich so sparen kann - hab ich mich auch über T-Entertain mal informiert. Das Gespräch mit der Dame am Telefon verlief sehr angenehm, sie vermittelte mir, dass sie Ahnung von der Sache hatte... Naja, fast. Sie meinte nämlich die Qualität bei T-Entertain sei höher, weil über Sat die Datenraten geringer seien... naja....

Was mich wirklich geärgert hat, waren folgende aussagen, die ich mir im Gespräch mehrfach habe bestätigen lassen:

  • "Ja, man kann auch HD Aufnahmen vorspulen." - Falsch, bzw. nicht ganz richtig. Geht nur mit öffentlich/rechtlichen Sendern
  • "Natürlich kann man in Timeshift bei HD-Aufnahmen auch vorspulen" - nur öffentlich/rechtliche Sender
  • "Mit der App können sie dann alles, was sie aufgenommen haben, am Telefon / am Tablet ansehen. Auch das Live Programm geht in HD" - Auch Falsch, kann man nur gegen Aufpreis von 6€ im Monat

wie gesagt, das kam nicht so nebenbei, sondern ich hab mir das mehrmal bestätigen lassen. Die Dame am Telefon hat auch noch eine nette Geschichte von ihren Eltern erzählt, die umgestiegen seien und das sei alles sooo toll jetzt und daher weiß sie ganz sicher, dass das geht... Naja... Probieren wollte ich es eh.

Und dann geht gar nix. Also rufe ich da noch mal an, der Herr am Telefon schien dann doch etwas mehr Ahnung zu haben. Er hat auch gesagt, dass nan "natürlich in HD auch vorspulen" kann. Als ich gefragt habe, ob das auch bei RTL und Co geht, tat er sehr "Verdutzt" und meinte, "nein, nur mit den öffentlich-rechtlichen". Aha... das hat System!

Da fühlt man sich doch etwas verar...

Der gute Mann hat mir dann auch noch erklärt, dass man in der App das Streamen nur für 6€ im Monat nutzen kann.

Alles in allem war das ein recht durchwachsenes Erlebnis. Hab dann noch mehrmals angerufen, weil mich das genervt hat. Aber bekommen habe ich für diese scheinbar wirklich geplante Verarsche nichts... Thanks Telekom!

Sowas verdirbt einem echt den Spass an der Sache. Vor allem, wenn man vorher schon klar macht, was einem wichtig ist.

Und nun haben wir einen Receiver mit Aufnahmefunktion, die wir eigentlich nicht nutzen möchten. Super! Das hat sich echt gelohnt...


Kategorie: Computer --> Programmierung --> MongoDB-POJO Mapper morphium --> morphium

MongoDB Messaging via Morphium

So, 06. 05. 2018 - Tags: java programming morphium

Ursprünglich veröffentlicht auf: https://caluga.de

Einer der vielen Vorteile von Morphium ist das integrierte Messagingsystem, welches z.B. auch für die Synchronisierung der Caches benutzt wird. Das funktioniert schon so seit mit einer der erste Versionen von Morphium.

Das Messaging setzt dabei auf ein ausgeklügeltes "Locking", damit Nachrichten, die nur für einen Empfänger bestimmt sind, auch nur dort ankommen. Leider kann man so etwas im Normalfall nur durch Polling, d.h. immer wieder die selbe Anfrage an die DB senden, realisieren. Aber seit der V3.2.0 wird im Falle der Verwendung eines Replicasets der OplogMonitor genutzt, um Messaging auf eine art "Push" aufzusetzen. D.h. die DB informiert die Clients, wenn es neue Nachrichten gibt.

Das reduziert die Last und erhöht die Reaktionszeit. Schauen wir uns das im Detail mal an...

Messaging mit Morphium - Funktionsweise

Wie einleitend schon erwähnt, muss man ab der V3.2.0 2 Fälle unterscheiden: ist Morphium mit einem ReplicaSet verbunden oder nicht.

Kein Replicaset => Polling

Das gitl im übrigen auch, für einen Sharded Cluster! D.h. wenn man mit dem MongoS verbunden ist, funktioniert das Messaging via Polling. Das Polling kann konfiguriert werden, d.h. wie oft pro Minute soll denn gefragt werden. Sollen die Nachrichten einzeln bearbeitet werden, oder alle auf ein mal etc.

Im Endeffekt läuft alles auf das Locking raus. Der Algorithmus sieht in etwa so aus (und kann in Messaging.java nachgelesen werden):

  1. ein Kommando an die Mongo senden, welches eine Nachricht die entweder direkt für dieses MessagingSystem oder für alle bestimmt ist und exklusiv (also nur ein mal bearbeitet werden darf) markiert ist, für dieses System lockt! Das geschieht mit Hilfe einer UUID die beim Start des Messaging erzeugt wird. Entweder eine oder alle passenden locken, je nach Einstellung.
  2. lesen ob es von mir (=dieses System) gelockte bzw. Nachrichten für alle gibt.
  3. jede dieser Nachrichten bearbeiten.
  4. die Nachricht als bearbeitet markieren (UUID->processed_by)
  5. kurz pausieren und zurück zu 1

Replicaset => OpLogMonitor bzw. ChangeStream

der OpLogMonitor ist ja schon eine Weile teil von Morphium. Mit dem OpLogMonitor wird ein TailableCursor, also ein stets geöffneter Curser, ans OpLog "gehängt". Damit bekommt man eine Nachricht, sobald eine Änderung im OpLog geschieht. Was im Replicaset immer dann der Fall ist, wenn es einen schreibzugriff auf die MongoDB gibt.

Ab Morphium 4.0 wird in diesem Fall auch der ChangeStream dieser Collection genutzt. Damit ist man nicht mehr auf den Zugriff des OpLog angewiesen.

Warum dann nicht einen TailableCursor direkt an die Msg-Collection hängen? Ja, das haben wir uns auch überlegt, leider funktioniert das aus folgenden Gründen nicht wirklich:

  1. tailableCursor funktionieren nur auf Capped Collections. Das ist zwar nicht tragisch in unserem Fall, aber etwas unschön
  2. man bekommt nur "neue" einträge übertragen, nicht jedoch updates. Das ist insbesondere für das Locking exklusiver Nachrichten nötig. Das würde dazu fürhren, dass man diesen Fall eh durch Polling lösen muss. Also kein Gewinn...

Die Verarbeitung der Messages ist im endeffect identisch zu oben, nur kann man sich das Locking vereinfachen. Bei einer eingehenden neuen Nachricht, passiert das:

  1. ist die eingehende Nachricht exklusiv markiert, findet das locking von oben statt aber nur für diese eine Nachricht (die ID hat man ja). Ist somit natürlich effizienter...
  2. ist die eingehende Nachricht nicht exklusiv markiert (und nicht von mir selbst), dann einfach bearbeiten
  3. ist die eingehende Nachricht exklusiv und direkt an mich adressiert, dann bearbeiten

im Falle von Updates einer Nachricht muss ja eigentlich erst mal gar nicht so viel passieren. Dennoch wird in diesem Fall die Nachricht noch mal kurz gelesen und geprüft, ob sie bearbeitet werden muss.

Messaging nutzen

Die Nutzung von Messaging in Morphium ist ziemlich einfach, man erstellt eine Instanz der Klasse Messaging und legt los:

   Messaging messaging=new Messaging(morphium, 500, true);
   messaging.start();

im Idealfall sollte man das Messaging system z.B. über Spring oder so initialisieren.

Nachricht senden

Und dann kann man eigentlich schon loslegen. Eine Nachricht wird wie folgt gesendet:

    messaging.storeMessage(new Msg("Testmessage", "A message", "the value - for now", 5000));

hier wird eine Nachricht mit einer TTL (time to live) von 5 sek gespeichert. Die Default TTL ist 30sek. Ältere Nachrichten werden automatisch gelöscht (aber nicht zwingend genau nach nach 30sek...)

Nachrichten sind per default broadcast, d.h. sie werden von allen verbundenen Clients gelesen und bearbeitet. Würde man die Nachricht auf "Exclusiv" setzen, könnten alle sie lesen, aber nur einer soll sie bearbeiten.

        Msg m = new Msg();
        m.setExclusive(true);
        m.setName("A message");

Diese Nachricht wird nur von einem einzigen empfänger bearbeitet!

Grundsätzlich werden Nachrichten übrigens vom Sender selbst nicht gelesen.

Und zu guter Letzt, man kann nachrichten natürlich auch direkt an einen Empfänger senden. Das passiert z.B. wenn Antworten gesendet werden. Die sollen ja nur vom Sender der ursprünglichen Nachricht bearbeitet werden.

Um eine Nachricht direkt an einen bestimmten Empfänger zu senden, muss man die ID des senders kennen. Das kann einfach durch eine eingehende Nachricht passieren oder man implementiert so eine Art discovery...

        Msg m = new Msg("testmsg1", "The message from M1", "Value");
        m.addRecipient(recipientId);
        m1.storeMessage(m);
storeMessage vs queueMessage

in den Integration-Tests in Morphium werden beide Methoden verwendet. Der Unterschied ist relativ einfach: storeMessage schreibt die Nachricht direkt in die Mongo wohingegen queueMessage asynchron funktioniert. D.h. die Nachricht wird erst entgegengenommen und im Hintergrund geschrieben. Evtl. der bessere Weg für Performance.

Nachrichten Emfpangen

Empfang von Nachrichten ist genauso einfach. im Messaging wird einfach ein MessageListener registriert:

           messaging.addMessageListener((messaging, message) -> {
            log.info("Got Message: " + message.toString());
            gotMessage = true;
            return null;
        });

Dabei ist message die Message und messaging das MessagingSystem. Der listener liefert hier als Ergebnis null zurück, könnte aber auch eine Nachricht als Antwort zurückgeben. Diese würde dann automatisch direkt an den Sender zurückgeschickt.

Mit Hilfe von messaging kann der listener auch auf das MessagingSystem zugreifen und bei Bedarf z.B. selbst Nachrichten versenden, die keine direkte Antwort sein sollten.

Des Weiteren kann der Listener die Bearbeitung "verweigern" indem er eine MessageRejectedException wirft. Der Sender kann auch darüber informiert werden, jedoch wird die Nachricht einfach wieder in den "Pool" zurückgeworfen und kann dann von anderen bearbeitet werden.

Das ist natürlich nur dann wirklich ein Problem, wenn es sich um eine exklusive Nachricht gehandelt hat. Denn dann sollte ein anderer Listener die Nachricht bearbeiten können.

Messaging im Einsatz - Synchronisierung der Caches

Innerhalb von Morphium setzt der CacheSynchronizer auf Messaging auf. Er benötigt im Constructor auch ein Messaging System.

Die Implementierun ist eigentlich recht einfach. Der CacheSynchronizer registriert sich als MorphiumStorageListener in Morphium und wird so über jeden Schreibzugriff informiert (denn nur dann muss ja auch der Cache synchronisiert werden).

public class CacheSynchronizer implements MessageListener, MorphiumStorageListener {

}

Kommt ein Schreibzugriff rein, wird geprüft ob es sich um ein gecachtes Entity handelt und wenn ja, wird eine ClearCache-Message über das Messaging gesendet. Diese beinhaltet, was zu tun ist abhängig von der gewählten Strategie (siehe auch Cache-Annotation in Morphium).

Außerdem bearbeitet der CacheListener natürlich auch eingehende Nachrichten. Kommt eine Nachricht an, wird einfach der in der Message beschriebene Cache gelöscht, das element geändert oder der Cache anderweitig angepasst.

Diese Clear-Nachrichten lassen sich auch über den CacheSynchronizer direkt versenden.

und es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass man natürlich auch hier einen Listener registrieren kann, um sich über die Synchronisation der Caches informieren zu lassen.

Fazit

das Messaging feature von Morphium führt zu Unrecht ein Schattendasein. Es kann in vielen Fällen als einfacher Ersatz für full-blown MessagingSysteme dienen und kann super einfach eingesetzt werden. Mit der neuen Basis auf OpLogMonitor ist ein wichtiges neues Feature hinzugekommen um Messaging noch häufiger einsetzen zu können.


Kategorie: Computer --> Programmierung --> MongoDB-POJO Mapper morphium --> morphium

Neues Release Morphium 3.2.0Beta2 - Java Mongo Pojo Mapper

Mi, 02. 05. 2018 - Tags: morphium java mongodb mongo POJO

Ursprünglich veröffentlicht auf: https://caluga.de

Hi,

wir haben eine neue Beta-Version von Morphium V3.2.0 veröffentlicht. Diese beinhaltet einige kleinere bugfixes aber auch eine große Verbesserung: durch die Verwendung des Oplogmonitors wenn man mit einem Replicaset verbunden ist, kann das Messaging jetzt quasi auf Push-Messages der Datenbank reagieren. Damit ist kein Polling mehr nötig.

Das wird auch für die Synchronisierung der Caches genutzt.

Die Aktuelle Version kann von github runter geladen werden: https://github.com/sboesebeck/morphium

Die Beta V2 gibt es auch via maven central.

Das finale Release wird sicherlich bald verfügbar sein, also "stay tuned" emoji people:smirk


Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

Drohnen Beginners Guide

So, 14. 01. 2018 - Tags: Drohne drone FPV

(Achtung: das hier hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Links zu Amazon habe ich nur der Einfachheit wegen gewählt. Amazon hat auch nicht immer das günstigste Angebot! Diese Anleitung und Empfehlung muss nicht für jeden passen! Die Gesetzlichen Bestimmungen die hier erwähnt wurden sind Stand Jan 2018 in Deutschland, ich habe keine Ahnung, wie das in anderen Ländern aussieht!)

Aber ich wurde jetzt schon des öfteren gefragt, wie soll man anfangen, mit Drohnen und ist das nicht fürchterlich teuer...

... und da fängt es ja schon an. Eigentlich sagt man ja nicht mehr "Drohne" sondern eher "Multicopter". Die Medien haben dem Begriff "Drohne" einen so negativen Stempel aufgedrückt, dass die Community oft lieber was anderes hört. Ich nutze den Begriff hier aber doch. "Copter" fühlt sich irgendwie hölzern an.

bevor man überhaupt fliegt.

Es ist schon auch wichtig, sich mal mit dem Regeln im Bereich Modellflug / Drohnen vertraut zu machen, bevor man sich überhaupt so ein Ding zulegt. Es gibt nämlich viele Leute, die einfach aus Unwissenheit in diesem Bereich Straftaten begehen.

Grundsätzlich hilft es aber, den gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Disclaimer: das ist mein Verständnis von den Regeln und das, was ich mir dazu angelesen habe. Es soll eine Einstiegshilfe sein, ist aber sicher nicht 100% vollständig und deckt sicher nicht alle Fälle ab! Lest auch die Drohnenverordnung einfach noch mal durch.

Auch wenn ich selbst die Drohnenverordnung für zum Teil ziemlichen Blödsinn halte, plädiere ich dafür, dass man sich daran hält, denn sonst kommt es für alle nur noch schlimmer!

Haftpflicht Versicherung

Das wird auch beim Kauf eines Copters immer wieder unter den Teppich gekehrt: man ist verpflichtet in Deutschland eine Haftpflichtversicherung zu haben, die Drohnen- / Modellflug mit abdeckt. Und dann auch in entsprechender Höhe. Des weiteren sollte in den Bestimmungen der Versicherung das "wild" Fliegen erlaubt sein, d.h. einfach über irgend einem Acker fliegen. Wenn das nämlich nicht drin steht, kann man nur auf Modellflugplätzen fliegen.

Die meisten "normalen" Haftpflichversicherungen haben Modellflug explizit ausgeschlossen oder nicht implizit eingeschlossen. Deswegen wird man sich in den meisten Fällen eine gesonderte Versicherung zulegen müssen. Da gibt es in einigen Foren ein paar echt gute Vergleiche, beispielsweise im drohnen-forum.de.

Ich selbst habe mir eine Versicherung bei der Deutschen Modellsport Organisation DMO besorgt.

Und nicht vergessen: um Probleme zu vermeiden, sollte man den Versicherungsnachweis beim Fliegen mit sich führen!

Kennzeichnungspflicht

Drohnen ab einem Startgewicht von mehr als 250g benötigen eine Kennzeichnung mit einem nicht brennbaren Schild, auf dem die Adresse des Drohnen Besitzers steht.

Der Sinn dahinter ist sicherlich fraglich, Verstöße dagegen könnten aber theoretisch mit hohen Geldstrafen geahndet werden.

Davon wird sich der Terrorist sicher abschrecken lassen, sein Drohne mit Sprengstoff zu beladen - denn ohne Adresplakette darf er ja nicht starten - emoji people:smirk

Gewicht der Drohne

ist erstaunlicherweise auch vom Gesetz her wichtig. Denn alles was leichter als 250g ist, gilt als "Spielzeug" und bedarf kaum weiterer Regeln (abgesehen von der Haftpflicht). And die Regeln, wo man fliegen darf muss man sich aber natürlich auch halten!

zw. 250g und 2kg muss die Drohne gekennzeichnet werden, darf aber sonst - gemäß aller anderen Regeln - frei geflogen werden (wenn die Versicherung vorhanden).

zw. 2 und 5kg darf man die Drohne nur dann fliegen, wenn man den berühmt berüchtigten "Drohnenführerschein" sein eigen nennt. Kostet auch noch mal was...

Alles was schwerer ist als 5kg benötigt eine gesonderte Aufstiegserlaubnis von der Luftfahrtbehörde.

Wo darf ich fliegen?

Eigentlich ist das keine positiv, sondern eine Negativliste - müsste also heißen, wo darf ich nicht fliegen.

Grundsätzlich gilt: auch bei Flug per Videobildübertragung (FPV) immer nur in Sichtweite bleiben! Und grundsätzlich nicht höher als 100m. (beim normalen FPV-Flug nicht höher als 30m)

Es gibt aber noch eine Menge Flugverbotszonen, z.B. um Flughäfen (2km von der Außengrenze weg), öffentlichen Gebäuden, Justizgebäuden, Autobahnen und Seestraßen / Verkehrswege auf Flüssen etc. und Industrieanlagen. Das ist schwer zu erkennen, wenn man sich in der Gegend nicht auskennt. Deswegen mal im Internet nach "No-Fly-Zones" suchen, da gibt es Karten. Und natürlich gibt’s dafür auch ne App emoji people:smirk

Die teureren Kameradrohnen haben teilweise diese No-Fly-Zones auch einprogrammiert. Eine DJI Phantom mit aktueller Firmware lässt sich z.B. in der Nähe eines Flughafens so ohne weiteres gar nicht mehr starten. Ob das nun Gängelung oder ein Sicherheitsvorteil ist - darüber erhitzen sich die Gemüter...

Außerdem ist es verboten über "Wohngrundstücken" zu fliegen, es sei denn, man hat die Erlaubnis des Eigentümers / Mieters. Also in der Stadt ist fliegen damit eigentlich grundsätzlich nicht erlaubt!

Man darf auch nicht über Menschenansammlungen fliegen - mehr als ca. 5-10 Personen reichen da schon.

Naturschutzgebiete sind auch tabu. Landschaftsschutzgebiete gehen, es sei denn, es ist ausdrücklich verboten.

Grundsätzlich sollte man niemanden gefährden, seine Privatsphäre verletzen oder ihn einfach nur stören. Nehmt Rücksicht!

Eigentlich alles "Gesunder Menschenverstand", oder? Aber dennoch kommen immer wieder ein paar Super-Spasten auf die Idee, auf dem Münchner Flughafen startende / landende Flugzeuge möglichst nah zu filmen.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, kann man bei der zuständigen Gemeinde im Zweifel auch mal anfragen. Die sollten Auskunft geben können.

Eigentlich ist das Fliegen überall sonst erlaubt, es sei denn, der Grundstücksbesitzer verbietet es. Grundsätzlich darf man ja auch z.B. private (und natürlich auch öffentliche) Waldstücke betreten zu persönlichen Erholung (wenn die nicht eingezäunt sind - sobald der Zugang beschränkt ist, darf ich auch nicht drauf und dort starten). Solange man da nicht allzu sehr stört, darf man dort auch fliegen.

Falls der Besitzer allerdings es euch untersagt, müsst ihr gehen. Aber: den Überflug kann er meiner Meinung nach - sofern es sich nicht um ein Wohngrundstück handelt, denn da ist's eh verboten - nicht wirklich verbieten. Insbesondere in größerer Höhe - wenn man da auf Kopfhöhe rumfliegt ist das sicher was anderes.

Was darf ich und was nicht?

Wieder: Gesunder Menschenverstand! und Respekt gegenüber anderen und deren Privatsphäre.

Also: Privatsphäre ausspionieren ist natürlich verboten. Also ist nix mit der Drohne mal eben in Nachbars Schlafzimmer filmen oder die sexy Nachbarin beim Sonnenbad beobachten.

Kleine Anmerkung am Rande: das geht unbemerkt 100%ig nicht! Selbst mit den teureren Drohnen ist es aus einer Höhe von mehr als ca. 30m kaum noch möglich eine Person zu erkennen, geschweige denn Details die ein Ausspionieren "interessant" machen würden.

Außerdem müsst ihr, wenn ihr eure Videos auf Youtube oder ähnliche Plattformen hochladen wollt darauf achten, dass ihr nicht gegen den Datenschutz verstoßt. Personen müssten theoretisch der Veröffentlichung zustimmen!

Gefährdung: die Propeller von so einer Drohne drehen sich mit mehreren 1000 Umdrehungen pro Minute und sind relativ "scharf". Wenn da eine Hand, ein Arm oder ein Gesicht dazwischen kommt, sind heftige Verletzungen vorprogrammiert! Denkt daran, dass so eine Drohne auch mal einen Fehler haben kann. Die Elektronik versagt, so ein Propeller bricht, ein Lager klemmt, die Software hat Schluckauf, was auch immer. Und dann fallen da 1,5kg vom Himmel oder fliegen mit Vollgas gen China (wenn der GPS Empfang ausfällt z.B.)! Allerdings: Fast immer sind Pilotenfehler schuld an crashes. Selbst die sehr komplexen Kameradrohen sind eigentlich recht solide und Fehler sind bei den teureren Modellen eher selten. Können aber natürlich auch vorkommen. Gegen einen Piloten-/Bedienfehler sind aber alle nicht gefeit.

Also denkt an den Worst-Case! Kein Foto/Video ist es wert, dass da jemand zu Schaden kommt!

Nachtflug: ist in Deutschland für Privatleute verboten. Also man darf von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang +/- 30 Minuten fliegen.

Autonomes Fliegen: In Deutschland verboten. Der Pilot muss immer Herr über sein Flugfahrzeug sein, auch wenn es unbemannt ist. Alle Automatismen funktionieren zwar, man muss aber zugegen sein und eingreifen können. Und es muss in Sichtweite geschehen.

Fliegen Außerhalb der Sichtweite: Auch wenn die modernen Kameradrohnen eine hohe Reichweite für die Videoübertragung haben (DJI rühmt sich mit bis zu 2km), ist es in Deutschland verboten außerhalb der Sichtweite zu fliegen.

FPV Flug: Das bedeutet, man fliegt mit einer Brille vor den Augen, die einem das Video-Signal der Drohne zeigt. Das sieht so aus, als würde man "auf" der Drohne sitzen und selbst fliegen. Einfach nur geil.... so sieht das dann aus. Aber auch das ist gesetzlich geregelt. Auch hier: nur in Sichtweite. Wenn die Drohne mehr als 250g wiegt, dann auch nur mit Spotter und normalerweise nicht höher als 30m.

Ein Spotter ist eine Person, die soz. aufpasst, dass keine Gefahr übersehen wird und den Copter auch immer im Blick hat. Das ist auch wirklich hifreich, wenn man mal wieder gecrashed ist. Nur weil man das Video-Bild hat, weiß man noch lange nicht, wo man eigentlich ist! emoji people:smirk

Racer vs. Fliegende Kamera

Zurück zum Thema, wie fange ich an mit den Drohnen.

Da muss man sich auch erst mal schlau machen, was man eigentlich will. Im Grunde gibt es für den privaten Sektor 2 "Arten" von Drohnen: Fliegende Kameras und Racer. Und dann gibt es noch die Frage zu klären, ob man lieber eine Drohne von der Stange kauft oder doch sein handwerkliches Geschick nutzt und sich selbst was baut.

Fliegende Kameras

Das sind die Dinger, die extrem einfach zu fliegen sind (meistens) und auch die meisten Probleme in den Medien machen. Wenn irgendsoein Voll-Horst in der Einflugschneise von einem Flughafen rumfliegt, ist das eigentlich immer jemand mit einer Phantom oder so was in der Art.

Das liegt in der Natur der Sache: diese Drohnen sind dafür gemacht, dass man sich aufs Fotos oder Videos Schießen konzentrieren kann, und das Fliegen findet nur nebenbei statt.

Ernstzunehmende Vertreter dieser Kategorie Drohnen haben eigentlich immer einen GPS-Sensor, Kompass und Höhenmesser an Board, mit dem man das Teil einfach an den Himmel nageln kann. Wenn man über die Fernsteuerung (oft auch Sender oder "Funke" genannt) keine Eingaben macht, bleibt so eine Phantom da stehen, wo man sie hin manövriert hat. Und da bleibt sie dann so lange, bis der Akku leer ist.

Diese Teile haben als Design-Ziel, dass das Fliegen in den Hintergrund tritt, d.h. die Technik nimmt einem so gut wie alles ab. so muss man sich noch nicht mal Gedanken über den Akku machen - ist der nahezu leer, fliegt die Drohne selbsttätig (wenn man nicht eingreift) zum Startpunkt zurück und landet dort (GPS sei Dank). Und ja, da kann man eingreifen - wäre ja sonst nicht erlaubt emoji people:smirk

Die Technik

Die ist bei dieser Art von Drohnen eher Foto-Technik denn Flugtechnik. Das Fliegen dient quasi nur als Plattform und ist nicht der Mittelpunkt. Man kann dort meistens auch nur wenig "rumbasteln". Allerdings machen diese Drohnen auch normalerweise weniger Crashes, weshalb ein "Basteln" nur wenig Sinn machen würde. Vor allem will man das gar nichts riskieren, da die Teile recht kostenintensiv sind.

Das bedeutet auch, die Lernkurve ist recht flach: Jeder kann so ein Ding nach der Anleitung abflugbereit machen und ne Runde drehen. Das ist kein Hexenwerk. Viel können / üben muss man dafür nicht.

Eigentlich wären das die Idealen Einstiegsgeräte, nur leider halt recht teuer in der Anschaffung.

Für wen?

Wenn ihr also atemberaubende Fotos und Videos aus der Höhe machen wollt, ist so eine Kameradrohne sicherlich eine Überlegung wert.

Ich habe recht schnell rausgefunden, dass es für mich nicht das alleinig richtige war. So eine Phantom 3 fliegt sich wirklich super einfach, die Fotos und Videos sind toll. Aber dynamische Videos lassen sich damit nur schwer drehen. Der Gimbal entfernt jegliche Dynamik. Das Teil fliegt sich eher wie ein "Omnibus".

Wen das Fliegen interessiert und die Videos sollen echte Flugmanöver zeigen, der sollte lieber auf Racing Drohnen setzen.

Auf was sollte ein Anfänger achten

Das Problem mit diesen Kamera-Drohnen ist, dass sie recht teuer sind - diese ganze Technik kostet halt. Und leider macht es überhaupt keinen Sinn, eine Billig-Drohne für diesen Zweck zu kaufen.

WiFi in diesem Segment sicher eine Möglichkeit, um damit auch die Steuerung der Drohne zu übernehmen. Bei all meinen Versuchen mit verschiedenen Drohnen hat Wifi aber leider gezeigt, dass es eben nicht für so was geeignet ist. Die hochpreisigeren Exemplare haben jedoch eigentlich immer einen eigenen Übertragungsstandard (DJI setzt z.B. auf eine LTE ähnliche Übertragungstechnik) oder übertragen einfach ein SD-Bild (meistens als normales RF-Video-Signal), speichern aber selbst ein HD-Bild auf einem lokalen Datenträger ab.

Achtet darauf, dass die Drohne die Videos selbst auf eine SD-Karte o. Ä. speichert. 4K-Videos lassen sich nur schwer störungsfrei übertragen, die Aufnahmen leiden stark drunter (selbst die aktuellen DJI-Drohnen übertragen kein 4k Bild!).

Die Drohne sollte die Kamera über einen sog. Gimbal stabilisieren. Da sich der Copter in die Richtung kippen muss, in die er fliegt, ist es nötig, die Kamera entgegen zu neigen. Das erledigt das Gimbal. Hat man kein Gimbal, wackelt das Bild, so wie die Drohne eben auch. Das ist einer der Hauptunterschiede zu Racern: da will man ja, dass man die Dynamik des Videos mit bekommt, und sich das Bild neigt!

Also, meine Empfehlung im Bereich semi-professionelle Kameradrohne wäre (wobei ich da nur wenige getestet habe - es gibt sicher noch andere):

  • DJI Phantom 3 oder 4 (muss nicht die Pro sein, sollte aber auch nicht die Standard sein)
  • Yuneek Typhoon Q 500 (kann auch 4k, ist deutlich größer als die Phantom, aber auch günstiger)
  • DJI Mavic Pro (zusammenklappbar - super für unterwegs).

Die Dinger sind natürlich alle eine recht hohe Investition. Mit Zubehör ist man da gleich mal gut 1200 bis 1800€ los +/-. Will man einfach nur mal reinschnuppern, gibt es auch Modelle, die einem da helfen, aber qualitativ bei weitem hinter den oben genannten liegen. Da gibt es Modelle schon ab ca. 200-300€. Jedoch ist es auf Grund der doch recht komplexen Technik eher ratsam sich das zu sparen und was brauchbares zu kaufen (z.B. gebraucht). Ist man sich aber nicht sicher und bewusst, dass die billigeren Vertreter dieser Gattung auch mindere Qualität (sowohl was die Flugeigenschaften, die Sicherheit als auch die Foto und Videoqualität betrifft) liefern, dann wäre das ein Einstieg.

In dem Seqment sind das eigentlich alles sog. "Ready to Fly"-Sets, man benötigt also nichts weiter als das Teil (evtl. noch einen Satz Propeller, und den ein oder andern Akku). Das sind alles im Normalfall rundum-sorglos-Pakete. Da sind ein oder zwei Akkus dabei, meist auch Ersatzpropeller, eine Fernbedienung und manchmal sogar ein Bildschirm, welcher das Bild der Drohnenkamera zeigt.

DIY Kameradrohne

Das ist natürlich auch möglich. Durch die vielen Verbauten Komponenten (GPS, Kompass, Höhenmesser, am besten Redundant mit Luftdruck und Sonar, Steuerung der Kamera / des Gimbal etc) ist das aber deutlich mehr Aufwand als eine Racing Drohne zu basteln. Und auf deutlich mehr Recherche nötig.

Für Anfänger in dem Bereich ist das sicher nicht das richtige. Baut zunächst mal was einfacheres...

Racer (FPV)

Das sind die Formel-1 Boliden unter den Drohnen. Diese Dinger sind recht schnell (100km/h keine Seltenheit) und man fliegt damit Rennen - wenn man will. Viele Nutzen die aber auch für sogenanntes "Freestyle" fliegen - im Endeffekt macht man dabei Stunts, Rollen, Flips etc.

Da die Racer für Crashes ausgelegt sind, kann man auch mehr risiken eingehen beim Fliegen - Stunts nahe am Boden, Fliegen mit High-Speed durch Wälder...

FPV steht hierbei für "First Person View", man hat so eine Brille auf, die einem ein Videobild Zeigt als würde man "auf" der Drohne sitzen und mitfliegen. Das hier wäre so ein Video - so ähnlich war es auch in meiner Brille zu sehen, allerdings in schlechterer Qualität.

Das Feld der FPV-Racer ist mittlerweile extrem... es gibt tausende Sets, Technologien etc. Das ist kaum zu überblicken für jemanden, der neu ist.

Hier mal ein paar Vorschläge, womit man anfangen könnte:

Tiny Whoop / Micro Quad

Für den Anfang sind die FPV-Flieger in der Tiny Whoop-Klasse (ich nenn die mal so, wenn man nach Tiny Whoop sucht, bekommt man viele Treffer) echt super. Die kann man auch in der Wohnung fliegen, draußen geht auch schon mal, wenn es nahezu windstill ist. Die Anschaffung ist nicht allzu teuer und die Teile machen Spass.

Beispielsweise die Blade Inductrix FPV

Das Teil macht einfach nur Spass! Leider benötigt man dafür eine Spektrum kompatible Funke. Aber dazu später noch mehr.

wobei das nicht ganz stimmt, ich hab mir meine TinyWhoop auch selbst zusammengebaut: Acrowhoop Flight Controller inkl. Taranis Empfänger, Mircomotor Wharehouse Insane Motoren!

Ein weiterer Vertreter dieser Indoor-Variante, allerdings mit deutlich mehr Dampf, als die Inductrix ist der Armor 90 (ist auch etwas größer)

Das Teil ist nur unwesentlich teurer als die Blade, hat aber durch die Brushless Motoren wesentlich mehr Power und kann dennoch einen Crash verkraften. Der Flight-Controller ist ein "Standard" FC und läuft mit Betaflight! Betaflight ist die Software auf dem Flight Controller (FC). Das ist wichtig, da proprietäre software - gerade bei billigerer China-Ware - einen nichts anpassen / einstellen lässt. Z.B. der die FPV-Micro-Drohnen von hubsan:

Die Hubsan-Dinger sind toll, haben eine Funke mit eingebautem Video-Monitor drin und, das beste, man kann auch eine Brille nutzen, denn das Video-Bild ist ein normales 5,8GHz RF-Signal, dass z.B. auch eine Fatshark Brille "versteht" (siehe unten). Ich hab mit dem Vorgänger von diesem Copter-Modell echt viel spass gehabt. Allerdings: die Software von der Funke und dem Hubsan ist proprietäre. Da kann man nicht auf ein update hoffen, wenn was klemmt.

Außerdem hat der Hubsan auch brushed Motoren, deswegen würde ich eher zum Armor90 tendieren. Wobei man da noch eine Funke braucht. Und durch die stärkeren Motoren kann man auch mal einen Flug nach draußen wagen, selbst wenn es ein wenig windiger ist.

Damit kann man sicher super anfangen, die Teile machen Spass. Ich fliege mit der Blade-Inductrix und dem Armor90 im Winter hier in der Wohnung rum emoji people:smirk - man muss ja im Training bleiben...

Die Aufnahme der Videos / Fotos geschieht bei diesen Micro-Flitzern immer im Empfangsgerät! Die Drohne selbst kann nichts aufnehmen. Das ist natürlich etwas blöde, da die Qualität eher so meh ist und man immer wieder Störungen im Bild hat - insbesondere, wenn man im Haus rumfliegt.

größere Racer

Größere Racer bieten natürlich gleich viel mehr Power und somit auch mehr Möglichkeiten, was das Fliegen betrifft. Außerdem kann man da auch besseres Kameraequipment anbringen das FullHD-Aufnahmen in 60fps ermöglicht - sieht natürlich deutlich besser aus, als was man bei den oben genannten Winzlingen aufnehmen kann.

Auch diese gibt es natürlich schon "fertig" im set. z.B. von Graupner.

Diese Sets haben den Vorteil, dass alles in einem Kit beisammen ist, und man "nur" noch eine Funke benötigt. Da unterscheidet man zw. "RTF" also "Ready to Fly", "BNF" bind and Fly und "ARF" - Almost ready to Fly.

  • BNF - Bind and Fly-Sets setzen voraus, dass man einen bestimten Typ Sender hat. Oben wird z.B. ein Graupner-Sender vorausgesetzt
  • RTF hat im Normalfall gleich eine (billige) Funkte mit im Set dabei. Für den Einstieg sicher ganz nett, aber man ärgert sich (hab ich) dass man dann noch eine Funke daheim rumfliegen hat... oder, wenn man zum Fliegen geht, mehrere Sender mit sich rumschleppt.
  • ARF sind normalerweise ohne Empfänger. D.h. man kann seinen eigenen Empfänger entsprechend seiner eigenen Funke nutzen. (und anschließen!)

Ein Beispiel für ein ARF-Set wäre das hier:

Die beliebteste Variante sind die sog. 5" Racer oder 250er Klasse. Das bedeutet, die Propeller haben 5 Zoll und der Motorabstand beträgt 250mm (wobei das mehr so ein ca. Wert ist). 5 Zoll trifft eigentlich eher immer zu. Der Motorabstand ist mittlerweile nicht mehr auf 250mm festgelegt, häufig findet man Rahmen, die einen Motorabstand von 210mm vorgeben.

Die 250er / 5" Drohnen werden gerne beim Racing verwendet (z.B. in der Drone Racing League DRL). Die sind im Verhältnis von Gewicht zu Power auch wirklich gut aufgestellt. So ein guter Quad kann gut 4-5kg Schub entwickeln, wiegt aber nur ca. 600g. Da passiert was, wenn man das Gas hochdreht emoji people:smirk

U250g Racer

Jetzt kommen immer mehr die sog. U250g-Racer in Mode: Racer mit einem Gewicht von unter 250g. Das wurde durch die neue Drohnenverordnung wichtig (welche auch in anderen Ländern in ähnlicher Form existiert und eine 250g Grenze etabliert). Diese haben zumeist Propeller mit 3 oder 4 Zoll. Die haben natürlich viel weniger Leistung, wiegen aber auch viel weniger. Vom Flugverhalten sind die den 250ern sicherlich in vielen Bereichen unterlegen, aber fühlen sich auch in vielen ebenbürtig an.

Diese Art Quads hat den Vorteil, dass man ohne Spotter - also auch mal allein - FPV fliegen kann, ohne gleich Probleme mit den Gesetzeshütern fürchten zu müssen.

noch größer?

Geht natürlich auch. Wer mag, kann sich auch einen 10" Copter bauen. Diese sind dann aber zumeist deswegen so groß, weil man Kameraequipment mit tragen möchte. Also eher die DIY-Version von einer Kameradrohne...

Lipo

Das ist der Akku der den Copter mit Strom versorgt. Lipo kommt von "Litium Polymere" und zeigt die Technik dahinter. Diese Dinger sind echte Power-Wunder. So ein Lipo kann gerne mal mehr als 100A Strom liefern!

Achtung: Ladegeräte sind in fast keinem Drohnen-Set dabei! bei einigen RTF-Sets sind (recht schlechte) Ladegeräte im Lieferumfang enthalten. Man sollte aber wirklich die 50€ für ein brauchbares Ladegerät investieren. Wenn so ein Lipo kaputt geht ist das auch nicht gut. Aber ihr benötigt ein Ladegerät das Litium Polymer-Akkus (Lipos) laden kann! Für den Anfang reicht sicherlich ein einfacher iMax B6, damit hab ich auch angefangen (ok, ich hatte am Schluss 3 davon - aber so kann man 3 oder mehr Limos gleichzeitig laden emoji people:smirk) Auf Amazon gibt es da auch noch eine Menge Alternativen. Am besten sind wohl momentan die Lader von ISDT, kann ich nur empfehlen.

Achtet beim Kauf drauf, dass ihr nicht einen China-Clone bekommt - die messen sehr häufig falsche Werte und überladen gerne mal eine Zelle! Das kann gefährlich werden. Also nicht am falschen Ende sparen.

Apropos Zellen: Lipo-Zellen liefern immer 3,7 (leer) bis 4.2 Volt (voll). Um höhere Voltzahlen zu erreichen werden mehre Zellen zusammengeschaltet. So werden z.b. für Quads meist 3 oder 4 Zellen seriell geschaltet, man nennt das dann einen 3S oder 4S Lipo (genau genommen einen 1P3S also 1x parallel, 3xSeriell).

Da die Zellen mehr oder minder getrennt voneinander sind, können sie sich auch unterschiedlich laden / entladen. Deswegen müssen Ladegeräte das sog. "Balance Charging" beherrschen. D.h. sie messen die Voltzahlen der einzelnen Zellen und sorgen dafür das keiner überladen wird und alle am schluss gleiche Spannung haben.

Aus diesem Grund haben Lipos meistens auch zwei Arten von Anschlüssen: Den, über den der Strom abgezogen wird (Meist ein sog. XT60 Anschluss bei den größeren Drohnen, XT30 bei den kleineren) und einen Balancer-Clip.

Die Voltzahl bestimmt wie schnell sich so ein Motor drehen kann. Je größer die Volt-Zahl, desto größer die maximale Power. Aktuelle 5"-Modelle fliegen im Normalfall mit 3S oder 4S, einige verkraften auch 5S.

Die Winzlinge under den Coptern, die Micro-Copter, fliegen normalerweise mit 2S oder 3S lipos.

Tiny Whoops nehmen 1S lipos.

man sollte sich zwingend ein wenig in die Technik und die Gefahren von Lipos einlesen, denn sonst geht so ein Teil bei stark unsachgemäßer Behandlung gerne mal recht spektakulär in Flammen auf! Das ist bei sachgemäßer Behandlung zwar kein Problem, aber man muss es halt wissen.

Basteln

Wenn man sich so einen Racer zulegen will, muss man sich zwangsläufig mit der Technik auseinander setzen. Das hat mehrere Gründe:

  • es gibt schon fertig zusammengebaute Sets, jedoch hat man da häufig nicht die Premium-Qualität
  • man wird, wenn man so dynamisch fliegt wie es so ein Racer eigentlich verlangt, 100%ig crashen und es geht 100%ig irgendwann was zu Bruch. Dann muss man es reparieren.

Wem also der Lötkolben ein Graus ist, wer keinen Bock hat, sich mit der Technik auseinander zu setzen, der sollte von einem "echten" Racer eher die Finger lassen. Oder extrem vorsichtig fliegen emoji people:smirk

Die Komponenten:

Wie fliegt eigentlich so ein Ding und was muss man wissen. Deswegen hier kurz mal erläutert, was man braucht:

Der FC oder Flight Controller

das "Gehirn" von so einem Copter. Das ist normalerweise eine erschreckend kleine Platine mit 30 oder 20mm Lochabstand (für die Montage am Frame). Der FC regelt die Lage und nimmt die Befehle vom Empfänger entgegen (die dieser wiederum von der Funke erhält)

An Hardware mangelt es da überhaupt nicht, bekannte Marken sind Matek, TBS, Flyduino, Raceflight, Betaflight, HGLRC. Fast alle setzen auf die Opensource-FC-Software "Betaflight".

Betaflight ist die Software (das Betriebssystem) des FC und man wird sie selbst konfigurieren müssen. Selbst bei einem Set wird man sich mit damit auseinander setzen müssen. Zu Informationen dazu, wie man die Software einrichtet und konfiguriert, schaut euch die Videos von Joshua Bardwell an - sind zwar auf Englisch aber echt informativ. Ich mach evtl. hier auch noch mal den ein oder anderen Beitrag dazu - wenn ich wieder oft gefragt werde emoji people:smirk

In der von mir genannten Riege sind Fylduino und Raceflight Ausnahmen: die setzen nicht auf Betaflight, sondern haben eine eigene Software. Flyduino hat als Markenname KISS etabliert und das steht für "Keep it Super Simple". Die KISS FCs sind auch recht einfach zu verlöten. Aber haben nicht so viele Features, wie die meisten anderen Betaflight Fcs. Raceflight ist im Endeffekt das gleiche (wobei sie jetzt wohl Teile der Software opensource gemacht haben).

Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit KISS-Fcs gemacht. Die sind recht einfach zu verdrahten und die Firma sitzt in Deutschland (Hamburg glaub ich). Der Support von denen ist auch gut. Allerdings können die preislich natürlich nicht mit der Chinaware mithalten...

Am Einfachsten zu verbauen sind sog. AIO-Fcs. Das sind "All in one" Flight controller, die haben z.B. noch ein OSD mit auf der Platine, und ein PDF (beides s.u.) und manchmal sogar noch die ESCs...

Von KISS gibt es da das AIO CC. Die sind gerade für Anfänger super simpel zu verlöten - da muss nämlich nur der Motor dran, der Empfänger und eigentlich kann es dann schon los gehen! Allerdings sind die mit 99€ auch nicht ganz billig.

Kritiker betonen gerne, dass wenn irgendwas kaputt geht - und wenn man crashed, passiert das schon mal - dass man immer gleich die ganze 100€-Platine tauschen muss. Das ist wohl richtig... Aber dafür geht es super simpel. Und bei einem Crash, bei dem der FC komplett kaputt geht, da wäre auch bei einer Trennung der Komponenten viel hin gewesen.

Betaflight Fcs gibt es viel zu viele um die hier aufzulisten. Mal abgesehen davon, dass ich wirklich nur einige wenige getestet habe. Joshua Bardwell hat eine Übersicht über die Seiner Meinung nach besten gemacht - youtube

Von Flyduino gibt es natürlich auch einen "normalen" FlightController. Den KISS FC. Die Version 1 davon bekommt man gerade recht günstig, da die Version 2 mittlerweile verfügbar ist.

Im Moment ist noch kein Unterschied zu merken, habe ich mir sagen lassen. Ich habe hier aber biser nur die V1.03 laufen gehabt.

Die Motoren

Da unterscheidet man zwischen brushed und brushless Motoren. Erstere werden hauptsächlich für Micro-Quads wie z.B. Tiny Whoops verwendet. Brushed Motoren sind leicht anzuschließen und zu steuern (2 Kabel dran. Je nach angelegter Spannung, dreht sich der Motor). Allerdings haben diese Motoren einen rech hohen Verschleiß und gehen schnell kaputt. Brushless Motoren haben im Normalfall auch deutlich mehr Power und weniger Verschleiß, wiegen dafür aber mehr. Die brushless Motoren für Copter sind im normalfall 3-Phasen Motoren und haben somit 3 Kabel - eins für jede Phase.

Die Motoren haben verschiedene Kennzahlen, die man kennen sollte: Die wichtigste Zahl ist die Größe des Motors. z.B. 2206 bedeutet 22mm Durchmesser, 6mm Höhe. Je größer diese Zahlen, desto Mehr Kraft hat so ein Motor. Aber er benötigt dann im Normalfall auch mehr Strom.

Die zweite Zahl ist die KV-Zahl. Das heißt wie viel Umdrehungen schafft so ein Motor pro Volt. Üblich sind z.B. 2500kv = d.h. bei 16,8V sind max 42.000 Umdrehungen drin!

Bei einem 5"-Copter wird man auf normalerweise 2206 / 2207 und irgendwas zw. 2100 und 2500kv setzen. Ich hatte z.B. die "Schubkraft 2206, 2500kv" Motoren auf einem meiner Quads. Bei einem heftigeren Crash hat es mir da einen Motor zerlegt. Momentan fliege ich auf meinem 5"er Cobra 2100kv Motoren.

Grundsätzlich gilt zu sagen, dass man sich vorher evtl. mal auf youtube über Motoren schlau machen sollte, jedoch reichen für den Anfang vermutlich billigere. Die Teile reizt man eh nicht aus. Ich würde evtl. auf DYS Motoren gehen, sind zwar nicht die Effizientesten, aber dafür recht robust.

Sehr beliebt sind Motoren von Lumier oder gebrandete Motoren von bekannten Quad-FPV-Piloten wie Mr Steele, oder Skizzo.

ESC

Das sind die "Electronic Speed Controller" die man für brushless Motoren benötigt. Oft auch einfach "Regler" genannt. Diese nehmen das (heutzutage meist digitale) Signal entgegen und übersetzen das in eine Drehzahl. Die ESC steuern auch die 3 Phasen des Brushless-Motors. D.h. auf der einen Seite geht rein: Strom +/-, Steuersignal. Raus gehen die 3 Kabel für den Motor.

Bei den ESC ist es wichtig, dass die gut mit eurem FC können. Sehr verbreitet sind momentan ESCs mit der Software BLHeli drauf. Aber auch hier gibt es welche von Flyduino mit einer proprietären Firmware: den 25A Race ESC oder den gleichen mit 32A.

Was bedeutet das? Nun ja. Die KISS ESCs haben (im gegensatz zu vielen billigeren Varianten) eine Maximale Ampere Anzahl, bei der sie irgendwann einfach abschalten. Würden sie das nicht tun, würde die Platine durchbrennen.

Das ist äußerst ärgerlich wenn das im Flug passiert, sie aber spektakulär aus emoji people:smirk

Achtet darauf dass die max Ampere eurer ESCs zu den Motoren passen. Insbesondere wenn die nicht geregelt sind!

Das PDB

Das Power Distribution Board. Irgendwie muss der Strom ja vom Akku zum Motor gelangen und sollte auf dem Weg auch gleich noch so Dinge wie die Kamera und FlightController betreiben. Das PDB regelt genau das. Es gibt dort normalerweise ausgänge für die ESC, 5v/12v geregelte Ausgänge für Empfänger, FC, Kamera etc.

Diese Teile sind im Normalfall recht billig. Kein großer Kostenfaktor. Achtet nur darauf, dass die anvisierte Ampere-Anzahl auch vom PDB verkraftet werden kann. Einige PDB haben auch noch ein OSD eingebaut, was einem dann wirklich hilft, die übersicht zu bewahren. Ich hab so ein PDB von Matek in meinem 5-Zöller Lisam210.

Empfänger / Funke

das Ding ist der Empfänger für die Steuersignale der Fernbedienung (Funke). Was mir am Anfang überhaupt nicht klar war, war das jeder Empfänger nur das Protokoll eines Herstellers spricht. Hat man also einen Empfänger von FrSKY, kann man keine Funke von Spectrum nutzen. Steht so irgendwie nirgends erklärt... fand ich mal wichtig zu erwähnen.

Es gibt da momentan wohl ein paar "Große" Player am Markt:

  • Spektrum: war schon immer da emoji people:smirk war wohl einer der ersten, der Funken für Privatleute angeboten hat. Fast alle RTF-Modelle setzen auf das Spektrum Protokoll
  • FlySky: bietet recht günstige Funken an. Ich habe dieses System nie ausprobiert, die Funke fühlt sich aber echt bililg an
  • FRSky: wohl eine der Beliebtesten Marken unter den Herstellern von Fernsteuerungen. Die setzen zu 100% auf OpenTX und das macht es so flexibel. Außerdem können sie Telemetrie, ich bin mir nicht sicher ob alle anderen das können
  • Graupner: ein Hersteller aus Deutschland der mit seinem HOTT-System wohl große Reichweiten erreicht. Auch können sie, ähnlich wie FrSky, telemetriedaten an die Funke senden.

Ich würde da immer wieder FrSKY empfehlen. Da gibt es eine recht günstige Variante, die Taranis QX7.

Ich persönlich würde aber die Taranis X9D Plus Special Edition wählen. Die ist zwar teurer hat aber deutlich bessere Komponenten verbaut und fühlt sich für mich einfach wertiger und passender an.

FrSky hat den großen Vorteil, dass sie als Betriebssystem der Funke OpenTX einsetzen. Das ist ein OpenSource Betriebssystem für Modellbau Fernsteuerungen! Damit lassen sich tolle Dinge machen. Außerdem bieten fast alle Receiver von FrSky einen Telemetrie-Kanal an. Damit können Informationen wie z.B. der Ladezustand des Lipo an die Funke übertragen werden. Das ist wichtig zu wissen, wenn so ein lipo zu weit entladen wird ist er im besten Fall einfach nur hin... im Schlimmsten Fall wird der Quad zum Feuerball!

Da scheiden sich auch die Geister. Einige mögen es lieber, diese Information in einem sog. OSD angezeigt zu bekommen. Das ist Geschmackssache.

VTX

Das ist die Abkürzung für den Video-Sender. Der ist erstaunlicherweise nicht proprietär. Wenn ihr einen 5,8GHz sender habt, funktioniert der mit jedem 5,8GHz Empfänger (Brille oder Bildschirm). Das Signal ist dabei ein analoges RF Signal. Wer sich noch an die früheren Röhren TVs erinnern kann - genau so was, halt nur viel kleiner emoji people:smirk

Die beliebtesten Hersteller dafür sind wohl TBS mit ihrem TBS Unify Pro, Matek mit dem Matek VTX HV und Immersion RC Tramp.

Ich habe hier momentan den TBS Unify Pro im Einsatz und den Matek VTX Hv. Ich kann den Matek aber wirklich empfehlen, kostet die Hälfte vom TBS Unify und hat einige Vorteile gegenüber dem Unify Pro. So hat der Matek z.B. LEDs die auf einen Blick anzeigen, welcher Sender und welches Frequenzband eingestellt ist. Außerdem hat er einen geregelten 5V-Ausgang, der für 1A ausgelegt ist. Was für den Betrieb von einigen FPV-Kameras ganz interessant ist.

Dafür hat er "nur" 32 mögliche Kanäle, der TBS derer 40. Das war für mich bisher kein Problem, allerdings kann das zu einem Problem werden, wenn mal wirklich "Racen" will.

Außerdem hat der TBS einen Sog. PID-Mode. Das bedeutet, er sendet nicht gleich beim start mit voller Sendeleistung, sondern nur minimal. So dass man die anderen Racer weniger stört und doch an den Einstellungen feilen kann.

Ich würde für den Anfang aber auf jeden Fall den Matek vorziehen.

FPV-Camera

das ist die Kamera, die das Bild "zum Fliegen" aufnimmt. Die sind meistens mit nicht waagrecht ausgerichtet, sondern zeigen "nach oben" - meistens zw. 30° und 40°. Macht man das nicht, filmt die Kamera in den Boden, wenn man nach vorne fliegt.

Die beliebtesten Hersteller davon sind wohl Runcam und Foxeer. Beide haben mehrere Modelle im Angebot, die man in den Racer bauen kann. Für den Anfang würde eine Runcam Swift oder eine Foxeer Arrow vermutlich reichen.

HD-Camera

Die FPV-Camera hat naturgemäß eine recht besch... Qualität. Ist aber auch auf Latenz ausgelegt. Beim schnellen Fliegen ist eine Latenz von 50ms schon fast zu viel (eine Phantom liegt da deutlich drüber!) Damit man dennoch schöne Videobilder bekommt, schnallen viele noch eine Full-HD Kamera oben drauf. Mittlerweile gibt es aber auch kombinierte Systeme.

Ich habe hier in allen meinen Racern mittlerweile die Runcam Split verbaut (V1 und V2). Ich bin damit sehr zufrieden. Denn so muss ich nicht noch eine GoPro oder Xaomi Yi auf den Copter schnallen.

OSD

Falls man sich Informationen über den Quad in dem VideoFeed anzeigen lassen will, benötigt man ein OSD - On Screen Display. Das zeigt dann, je nach Konfiguration, z.B. die Fluglage an (künstlicher Horizont), Ladezustand des Lipo, Flugdauer etc.

Ein OSD ist eine zusäztliche Platine, die man mit unter bringen muss. Bei einigen FCs ist so ein OSD mit drin. Wichtig ist, das OSD muss natürlich mit dem FC "reden" können, denn sonst hat es ja nichts zum anzeigen emoji people:smirk

Auch für KISS-FCs gibt es OSDs von Flyduino.

Frame

oder auch Rahmen. Das ist das "Gerüst" an dem all das oben genannte angebracht wird. Der Frame bestimmt auch, was überhaupt möglich ist. Deswegen sollte man sich da auch genau ansehen, was man Kauft. Die Frames sind heutzutage eigentlich immer aus Carbon gefertigt, d.h. extrem stabil und das sollten sie auch sein. Der Frame muss nämlich die Innereien bei einem Crash schützen!

Für 5" Frames sind momentan wohl die sog. "Alien" Frames beliebt oder "Lumier 250". Ich persönlich hab hier einen "Emax Nighthawk 210" und einen "Lisam 210". Beide wirklich gut. Das hier ist der Lisam210:

Bei den 3-Zöllern wird es schon spannender. Der Leichteste Frame ist der "Redux 130" von Flyduino. Ist auch recht simpel zusammenzubauen. Allerdings ist die Elektonik nur wenig geschützt. Toll ist er dennoch...

Mein neuester zugang ist der GepRC Sparrow - auch ein 3" Flitzer, leichter als 250g:

Ich hab hier noch ein paar andere, die sehen aber entweder dem einen oder dem anderen ähnlich.

Eigentlich kann man sich den Frame aussuchen, der einem am besten gefällt. Der rest ist eigentlich egal. Es muss halt nur alles reinpassen. Das kann schon mal etwas "spannender" sein

FPV-Goggles

Da gibt es eine Menge unterschiedlicher Systeme. Aber eigentlich haben alle eine Brille von FatShark. Ich habe u.a. eine Fatshark Dominator V3.

Die sind nicht umsonst die Platzhirschen unter den FPV-Brillen. Aber es gibt auch deutlich günstigere Alternativen, z.B. die Eachine EV800d.

Das teil ist wirklich gut, und vor allem nicht allzu teuer. Wobei es die Variante ohne D schon für weit unter 100€ gibt - für den Einstieg sicher die bessere Alternative.

Der Unterschied zwischen beiden ist die sogenannte "Diversity" - d.h. die goggles haben 2 Antennen (meist verschiedene Bauarten) um damit optimalen Empfang zu erhalten. Der Empfänger schaltet automatisch auf die Antenne um, die das stärkere Signal hat.

Damit haben wir die Komponenten mal aufgezählt. Jetzt gibt es für alles 100e Alternative.

ok, ich will fliegen...

Dann geht man als Anfänger vielleicht folgendermaßen vor:

  1. Will ich mehr so Luftaufnahmen machen und weniger fliegen? Dann auf zur nächsten Kameradrohne! Phantom 3 sind mittlerweile ganz gut gebraucht zu bekommen und nicht allzu teuer. Aber das sind die Luxus-Flieger!
  2. will ich doch so in Richtung FPV und "Spass"-Fliegen, dann sollte man sich evtl. zunächst so ein RTF-Set besorgen, evtl. das Teil von Hubsan mit dem eingebauten Screen in der Funke. Zum Anfang völlig ausreichend. und da kann man daheim gut rumfliegen. Und dann ist man schon mit weniger als 150€ dabei.
  3. Dann gilt noch eines klar zu stellen: Will man FPV-Fliegen, dann will man auch löten! Es wird nicht ohne Crashes von Statten gehen. Das Hubsan-Teil wird auch irgendwann neue Motoren benötigen. Also macht euch damit vertraut.
  4. Übt den Flug LOS (Line of Sight), denn wenn eure FPV Übertragung warum auch immer ausfallen sollte, müsst ihr den Vogel landen können! Das geht in der Wohnung aber natürlich auch draußen. Am einfachsten Fliegt sich so ein Teil, wenn das Heck auf euch zeigt. Sobald das Ding auf einen zu fliegt, ist alles verdreht und es macht die Steuerung extrem gewöhnungsbedürftig.
  5. kommt man auf den Geschmack und möchte so "echtes" FPV Feeling, sollte man sich eine Brille zulegen.
  6. Ist man mit dem Hubsan zufrieden und stellt fest: "I feel the need, the need for speed" emoji people:smirk dann sollte man brauchbares Equipment besorgen.

Spätestens bei Punkt 4 sollte man eine Versicherung haben, wenn man noch daheim in der Wohnung und im Garten rumfliegt ist ja alles ok, aber sobald man "größer" wird und raus geht, ist das zwingend nötig!

Außerdem sollte man sich in der Umgebung mal nach Gleichgesinnten umsehen. Denn - sobald man einen 5" Copter sein Eigen nennt, kann man FPV nur noch fliegen, wenn man einen Spotter zugegen hat. Außerdem kann man beim Austausch mit den anderen eine Menge lernen.

oder man baut sich einen 3" Copter und kann als lone flyer die Gegend gesetzeskonform unsicher machen emoji people:smirk

Für den Anfang würde ich folgende Ausrüstung emfpehlen:

  • Eine Funke, ich empfehle Taranis X9D Plus SE (oder, wenn es etwas günstiger sein soll die QX7 - ca. 100€) Aber macht das auch ein wenig vom persönlichen Geschmack abhängig. Preis/Leistung ist bei FrSky eigentlich ungeschlagen...
  • wenn ihr die Funke habt, könnt ihr auch schon mal am PC / Mac üben. Es gibt da einige Quad-Simulatoren, da kann man schon mal ein Gefühl bekommen. z.B. auf Steam: Liftoff!
  • Besorgt euch eine leichte mini-Drohne mit brushless Motoren. Ihr werdet selbst mit 3s beim Umstieg von Hubsan extrem staunen, was das Ding an Leistung hat. Ich kann den oben erwähnten Armor 90 nur empfehlen! Flotter kleiner Winzling
  • ein paar Lipos. Für den Armor 90 gehen 2S und 3S lipos mit max 450mAh.
  • Ein Lipo Ladegerät. Ich hatte für dein Anfang ein iMax B6... dann 2... dann 3 emoji people:smirk
  • FPV Goggles - die oben genannten Eachine sind für den Anfang super. Damit habe ich auch angefangen.
  • Einen Lötkolben, Lötzinn etc. Werkzeug, eine sog. 3. Hand

Spart nicht am Falschen Ende: die Funke wird man wirklich lange haben, aber Copter vermutlich eher viele! Die halten nicht wirklich lange emoji people:smirk

Alles zusammen kommt man auf ca. 500-600€. Dann ist man aber wirklich gut aufgestellt für die Zukunft.

Fazit

Macht euch vorher gedanken, geht mit gesundem Menschenverstand and die Sache ran und ihr werden super viel Spass damit haben. Sei es mit Kameradrohnen, mit Racern oder Micro-Quads.

Ich hoffe, ich konnte bei einigen von euch ein paar Fragezeichen klären...


Kategorie: Allgemeines

Neue sub 250g Mini-Drohne im Fuhrpark

Fr, 29. 12. 2017 - Tags: drohne quad build

... und sie ist leichter als 250g, was heutzutage (zumindest momentan noch) wohl am wichtigsten ist.

die Komponenten:

  • Frame GEPRC Sparrow Mini 139mm, habe ich bei Amazon geordert
  • Motoren Emax 1306 4000kv - auch von Amazon
  • KISS AIO CC - gibt’s bei Flyduino oder n-factory
  • RUNCAM Split V2 - die kann man bei n-factory gleich mit bestellen
  • MATEK VTX HV - gibt’s bei Amazon
  • FrSky R-XSR Empfänger - gibt’s z.B. bei N-Factory
  • Aluminium Prop Muttern von Banggood
  • eine leichtere Linear Antenne für den VTX - die, die beim Matek dabei ist, ist relativ schwer und für diesen Build eigentlich auch zu lang. Ich hab diese hier benutzt: ebay

der Zusammenbau.

Das schöne an einem KISS Build ist ja, dass er es normalerweise recht einfach und übersichtlich ist. Dann kann man sich schon mal neue Komplexitäten aufhalsen, zum Beispiel muss das Ding leichter sein als 250g und soll auch Full-HD Aufnahmen hin bekommen. Dann wird es spannend!

Wenn man das alles zu zusammenbauen will, muss man am frame leider Hand bzw. Saitenschneider / Schleifer Anlegen.

Der hat im Bügel so eine Ausbuchtung, die dafür da ist, die Mini-Cams, für die der Frame ausgelegt ist, zu halten. Die stören jetzt aber ungemein! Die müssen weg und müssen möglichst flach geschliffen werden.

ist das geschehen, sollte man mit dem Zusammenbau des "Überrollbügels" beginnen, d.h. die RuncamSplit Kamera muss da rein. Das ist ein Gefummel, das kann ich euch sagen. Aber es klappt irgendwann. Die Cam ist dann da drin auch sehr fest. Aber: der minimale Winkel ist ca. 35° - wem das zu steil ist, der sollt e entweder ne andere Kamera nehmen oder nen anderen Frame.

Ist der "Überrollbügel" mal zusammengebaut ist der Rest noch recht einfach... bis auf...

Man muss den KISS FC um 90° gedreht einbauen (d.h. die Motoranschlüsse sind dann an den Seiten), weil sonst der Überrollbügel leider nicht drumrum passt. Wenn man ihn dreht passt alles wie A... auf Eimer emoji people:smirk

Hinweis: selbst wenn ihr den FC dreht, die Motor Position tut das nicht! d.h. der Motor 1 ist immer noch der Motor links vorne!

Der Rest ist dann aber recht simpel (wie bei KISS üblich).

  1. vor dem Zusammenbau solltet ihr die aktuelle Firmware auf den FC spielen (und die ESC), denn später kommt man leider nur noch schwer an den Flash-Button dran!
  2. Emax Motoren am Frame anschrauben. Man beachte die Drehrichtung! Ich hab sie auch nur mit 2 Schrauben jeweils befestigt - reicht im Normalfall und ich muss Gewicht sparen, wo es geht.
  3. kurze Standoffs (am besten Nylon wegen dem Gewicht) nutzen und den FC am Frame festmachen.
  4. Lipo Anschluss anlöten. Bei mir ist es (nicht nur wegen dem Gewicht, auch weil alle meine Lipos den Anschluss haben) XT30.
  5. Motoren an die Motor-Outputs anschließen. Man wird, durch das Drehen des FC bedingt, die Motor-Leads verlängern müssen.
  6. den R-XSR Empfänger anschließen. Ist eigentlich immer recht simpel: rot 5v, schwartz GND, weiß S-Bus, gelb Telemetry / SmartPort

  1. das RX-Pad der Runcam Split (oder Split V2) muss mit dem TX-Pad des AIO CC verbunden werden.
  2. Um den Matek VTX über den FC steuern zu können, muss man den Matek TX-Anschluss mit dem RX3-Pad des AIO CC verbinden.
  3. den Beeper anschließen. Einziger Platz für den Beeper ist eigentlich nur noch vorne im "Bug". Leider wird damit der Boot-Knopf zum Flashen verdeckt. Ich überlege noch, ob ich den Beeper evtl. auf den "Rücken" verlagere. Wie auch immer, Beeper mit Heißkleber fixieren.

  1. Das Video-Signal von der Runcam zum VTX
  2. Power von Lipo Direkt zum Matek VTX HV
  3. 5v Output von dem Matek VTX an Runcam - ich hab gelesen, dass man die Runcam auch direkt am Lipo betreiben kann. War mir aber zu heiß. Der BEC vom Matek ist für 1A ausgelegt, sollte also reichen.
  4. Alles zusammenfummeln und den Überrollbügel wieder anbringen. Achtung: keine Kabel einklemmen!
  5. die ultra-schweren Muttern, die mit den Emax-Motoren geliefert werden, erst mal entsorgen und Alu-Muttern verwenden (gibt’s bei Banggood).
  6. mit Smoke-Stopper mal testen, ob nicht irgendwo ein Kurzer drauf ist.
  7. den Receiver mit der Taranis Koppeln
  8. in der KISS-Gui prüfen, dass auch wirklich alles geht. Hier die Motoren einzeln auf Drehrichtung checken. Falls ein Motor sich falsch rum dreht, einfach zwei der 3 Motor-Leads vertauschen.

und voilá fertig isser der 3-inch-KISSer! Wenn man jetzt nichts falsch gemacht hat, sollte der Vogel auch fliegen.

Aber dazu müssen wir uns noch die GUI ansehen.

Einstellen des FC...

ich hab meine Software auf English eingestellt, weil ich leider mit der deutschen "Übersetzung" so gar nix anfangen kann. Mag mittlerweile besser sein, aber ich find es so verständlicher.

UAV Type / PIDs

Naja, wir haben ein Quad, der Empfänger ist ein S-Bus Empfänger und der FailSafe sollte erst nach 2 Sekunden greifen. Der Default ist glaub ich höher, ich halte 2 sek aber schon für echt lang...

Ich habe die Standard PIDs gelassen (3 - 0,035 - 10 für Pitch / Roll und 8 - 0.05 -0 für Yaw), die muss man dann eh mal einstellen. - ich werde berichten.

General Settings / AirMode

Bei den Grundeinstellungen "General Settings" habe ich bei diesem Modell mal keinen AirMode eingeschaltet. Airmode bedeutet, dass der FC auch wenn kein Gas gegeben wird versucht, den Quad in der richtigen Position zu halten. Das hat den Nachteil, dass man beim Landen echt aufpassen muss, da eine härtere Landung zu einem Bounce führen kann.

Beim KISS Controller wird AirMode dadurch eingestellt, dass man Min-Command auf 1000 stellt. Dann läuft der KISS im AirMode.

Die alternative ist, dass man im Sender (bei mir hier der Taranis) einen sogenannten idle up Switch einrichtet. Da wird einfach, wenn der Schalter umgelegt ist, der Throttle etwas nach oben korrigiert. Und dann schaltet sich auch der FC ein.

AUX Funktionen

Über die AUX-Channel kann man zusätzliche Funktionen über die Funke im FC steuern. Z.B. kann man so zwischen Acro und Stabelized Mode hin und her schalten.

ich benutze hier den AUX1 um die Motoren zu Armen. Kann den Level Mode einstellen, wenn AUX2 entweder mittel oder hoch sendete. Der Butter schaltet sich auch mit AUX2 ein, wenn AUX2 HIgh ist.

Das bedeutet: wenn ich den Buzzer einschalte, dann ist der Quad automatisch im Stabelized Mode! Das ist evtl. etwas befremdlich, aber normalerweise braucht man den Buzzer ja nur, wenn das Teil irgendwo abgestürzt ist und am Boden liegt. Da ist er eh nicht mehr gearmt und kann dann auch gerne stabelized sein emoji people:smirk

über einen Anderen Schalter, der AUX4 bedient kann ich die Sendeleistung des VTX erhöhen. Achtung in Deutschland sind nur 25mW erlaubt, bei diesem Build könnte man aber theoretisch auf 500mW stellen! Das geht aber nur nach Genehmigung bzw. in Deutschland gar nicht emoji people:smirk

Die RuncamSplit kann ich über den Aux3 Channel steuern. Darüber habe ich einen Schalter mit dem ich die Aufnahme einschalten kann, wenn ich es möchte.

Wenn man sich so einen Schalter gebaut hat, dann macht es normalerweise keinen Sinn, dass die Runcam immer gleich mit der Aufnahme startet, wenn man den Quad einschaltet. Das kann man über das OSD-Menü der Split oder, wenn man das WLan-Modul anstopstelt, über die App einstellen bzw. in den Optionen ausschalten emoji people:smirk!

Advanced Tab - Lopo Alarm

Ich habe noch einen Lipo-Alarm eingestellt. Das ist zwar eher unnötig, da ich ja über die Telemtetry der Taranis auch immer über den aktuellen Ladezustand meines Lipos informiert bin und evtl. gewarnt werde, wenn er sich zu weit entlädt, aber sicher ist sicher. Hier wird mich der FC warnen (Beeper / Buzzer an) wenn der Lipo weniger als 13,9V liefert.

Das passt natürlich nur für 4s Lipos!

Advanced Tab FC Orientation

Sehr wichtig hier die 90° Rotation entlang der Yaw Achse eintragen, sonst fliegt der Copter gar nicht!

In meinem Fall sind es 90°, falls ihr den FC anders rum gedreht habt, sind es wohl 270°! Kontrolliert eure Einstellungen im Live View im Data Output Tab ob sich alles richtig rum dreht.

Advanced Tab - VTX Config

Das hier ist sehr wichtig. wenn ihr hier nicht den richtigen VTX-Type einstellt, könnt ihr eure Kanäle / Sendeleistung nicht über die Taranis Steuern. In dem Fall des Matek muss hier IRC Tramp stehen!

Welches Band und welchen Kanal ihr einstellt bleibt euch überlassen. Das ist das mit dem der FC hochfährt. Diese Einstellung könnt ihr dann über die Taranis umstellen und dann startet eurer VTX immer wieder mit den selben Einstellungen.

Ein wenig verwirrend sind die Power-Settings. Der VTX kann 25mW, 250mW und 500mW - man kann hier aber nur zwischen Low und High-Power wählen.

Das liegt an der KISS-Philosophie (Keep It Super Simple) - man kann nur hohe leistung (das wäre jetzt hier 500mW) oder eben niedrige Leistung (25mW) einstellen. Das geht über den in den AUX-Funktionen eingestellten Channel. Kann man aber in den Settings oder über die Taranis Telemetry ändern.

Fazit

Naja, eigentlich noch etwas früh für ein Fazit, denn ich bin den 3-Inch-Kisser bisher noch nicht in der Freien Wildbahn geflogen. Aber ich hoffe, ich kann das bald nachholen, und dann werde ich natürlich hier berichten.

Aber eines kann man sagen, er sieht echt klasse aus emoji people:smirk

Und das allerbeste: er ist knapp under 250g geblieben! Puh...

Update 1.1.2018

ähm... naja... den Maiden Flight hat der Kleine nicht wirklich überlebt. Bin mir nicht sicher, ob es am Frame gelegen hat, dass er den Crash nicht überlebt hat oder an meinen Flugkünsten...

Den ganzen Flug, der zu dem Ergebnis geführt hat, kann man hier ansehen: youtube

Update 10.1.2018

Habe Ersatzteile bekommen. Der Winzling fliegt wieder. Es sieht nicht so aus, als gäbe es an der Stelle eine Schwäche oder so. Hoffen wir mal, das der Frame jetzt länger hält.


Kategorie: Computer --> Programmierung

eigene Sounds für die Taranis X9D erstellen (Mac OS)

Mo, 09. 10. 2017 - Tags: quad taranis bash macos drohne

Jeder, der eine Taranis X9D (oder Ähnliche Sender für den Modellflug hat) kennt das: die mitgelieferten Soundfiles sind müll und die Soundpacks sind sehr umfangreich und können vieles, aber eben nicht das, was man gerade braucht...

So kann man ja jetzt bei der aktuellen Kiss Firmware mit Hilfe der Telemetrie und von LUA-Scripten seine PIDs einstellen und auch den VTX konfigurieren. Einige Funktionen kann / Muss man aber auf Schalter legen. Z.B. die Outputpower des VTX...

Allerdings hat kein mir bekanntes Soundpack dafür vernünftige Sounds.

Mein aktuelles Soundpack ist eh schon aus mehreren zusammenkopiert also warum nicht mal "aurfäumen".

Auf OSX gibt’s zum Glück das kommando say mit dem man die Text-2-Speech Engine des Betriebssystems zum Arbeiten bringt. Damit kann man beliebige Texte "vorsagen" lassen - und das von der Kommandozeile aus.

Heureka - das Wunder des Unix-Betriebssystems emoji people:smirk

Say versteht noch einige optionen, mit einer kann man die Stimme festlegen (-v) mit der anderen ein output file (-o). Da wird das file als .aiff file abgelegt. Das ist etwas blöd, denn die Taranis kann damit nix anfangen.

Wenn ihr brew noch nicht auf eurem Mac installiert habt, solltet ihr das jetzt tun, denn damit kann man sich die ganzen tollen Unix-Tools holen, die man von linux so kennt, z.B. auch ffmpeg. Und genau das kann uns das aiff in wav umwandeln.

man muss nur noch aufpassen, dass man die richtigen Settings wählt (32000 Hz, mono). Dann kann die Taranis auch diese Files nutzen.

Das ist übrigens auch nötig, wenn ihr ein MP3 oder so auf der Taranis abspielen wollt.

Das script habe ich hier mal hochgeladen, mit dem ich das Soundpack erzeugen kann.

Wichtig: Nutzung auf eigene Gefahr! Und: Vorsicht, am Anfang wird im Aktuellen Verzeichnis das Verzeichnis SOUNDS gelöscht! Bitte aufpassen, wenn ihr das aufruft!!!!

im File selbst, könnt ihr ziemlich am Anfang die Stimme auswählen, mit der ihr das ganze erzeugen wollt.

#!/bin/bash

voice="Daniel"

#generate 1-100 first

rm  -rf SOUNDS
mkdir SOUNDS
mkdir  SOUNDS/en
mkdir  SOUNDS/en/SYSTEM
cd   SOUNDS/en/SYSTEM

sayToWav(){
        fn=$1
        txt=$2
        say  -v $voice -o $fn "$txt"
        ffmpeg  -i $fn.aiff -ar 32000 ;$fn.wav >/dev/null 2>&1 &
        echo -n "."
}

hier nutze ich die Stimme "Daniel" - ein UK-English Stimme, die aber ganz witzig klingt.

Wichtig: habt ihr eine Deutsche Fimrware installiert und wollt auch deutsche Ausgabe, dann müsst ihr als Stimme natürlich eine Deutsche wählen.

Außerdem werdet ihr in dem Fall das Verzeichnis von SOUNDS/en auf SOUNDS/de umbenennen müssen.

Da hab ich noch eine Funktion definiert, die mir text in ein Wav schreibt.

Achtung: das AIFF file bleibt vorerst liegen, da die Aufrufe von ffmpeg im Hintergrund laufen. Das beschleunigt das ganze ein wenig, die Files werden später noch gelöscht.

Mit Hilfe der Funktion kann man dann beliebige Sounds erzeugen. Parameter sind zuerst der Dateiname gefolgt von dem zu sagenden Text:

echo "Generating system sounds..."

for in $(seq -f "%04g" 0 ;100); do
        n=$(echo $i | bc)
        sayToWav $i "$n"
done

sayToWav "101" "200"
sayToWav "102" "300"
sayToWav "103" "400"
sayToWav "104" "500"
sayToWav "105" "600"
sayToWav "106" "700"
sayToWav "107" "800"
sayToWav "108" "900"
sayToWav "109" "thousand"
sayToWav "110" "and"
sayToWav "111" "minus"
sayToWav "112" "point"

Die Files in dem oberen Teil des Scripts sollte man nicht ändern, denn da werden die SYSTEM files erzeugt, die z.B. für das Vorlesen von Werten nötig sind. Da am besten nichts ändern.

Unten kann man dann beliebige Text/Dateien hinzufügen, ich habe hier nur die Meldungen angefügt, die ich auch wirklich brauche - oder zumindest fast... ein paar Alternativen sind noch da emoji people:smirk

cd ..
echo "Creating custom sounds"
###custom Sounds
## quads only
sayToWav acromd "acro mode"
sayToWav acro "acro"
sayToWav levelmd "level mode"
sayToWav level "level"
sayToWav stblzmd "stabelized mode"
sayToWav stblz "stabelized"

sayToWav beep_on "beeper on"
sayToWav beep_off "beeper off"
sayToWav vtx_hi "VTX high power"
sayToWav vtx_low "VTX low power"

sayToWav thract "throttle active"
sayToWav arm "quad armed"
sayToWav disarm "quad disarmed"

sayToWav eng_on "engines on"
sayToWav eng_off "engines off"

sayToWav thr_dis "throttle disabled"
sayToWav thr_rel "throttle release"
sayToWav idle_up "idle up"
sayToWav idle_dow "idle down"

sayToWav batlow "battery low"
sayToWav batcrit "battery critical"
sayToWav landnow "you should land now"
sayToWav batfail "battery failure imminent"
sayToWav timres "timer reset"

Da könnt ihr euch aber austoben...

hier könnt ihr das File runterladen!

viel Spass damit


Kategorie: Allgemeines

mein neuer brushless micro Racer

Do, 31. 08. 2017 - Tags: drone drohne quad

Ich hab ja so einige Drohnen in meinem Fuhrpark, wie man ja auch hier nachlesen kann. Insbesondere haben es mir die Winzlinge unter den Drohnen angetan, wollte unbedingt die Drohnen unter 250g halten - nicht nur weil man nach der aktuelle aktiven Drohnenverordnung mit Drohnen leichter als 250g auch FPV fliegen darf, selbst wenn kein Spotter zugegen ist.

Davon habe ich schon 2, dazu kommen noch die kleinen Brushed-Racer, die mit 6 oder 8mm Bürstenmotoren bestückt sind (wie die Eachine QX95).

Aber brushed hat halt so seine Nachteile, weshlab auch der trend bei den gaanz kleinen zu brushless geht... und so habe ich mir einen 90mm brushless quad zusammengebastelt:

den ersten Flug im Freien (raw DVR Aufnahme) kann man auf youtube sehen.

Hier die Bauteile:

  • Awesome E90 Frame bei Bangood
  • XJB V2 PBF3 EVO bei Banggood, FC, 4xESC und PDB in einem, bzw. gestackt
  • Motoren von BGNing 1104, 4000kv - gibt es bei z.B. bei amazon
  • AIO Kamera VTX, z.B. die Eachine TX01 - auch erhältlich bei Amazon
  • FrSky XSR Empfänger, z.B. bei Amazon erhältlich

Dann noch props und so weiter... Alles in Allem war das sehr simpel zusammenzubauen, bis auf eine Kleinigkeit.

Telemetry FrSky Taranis und allgemein Betaflight Boards

Das ist ein pain in the ass! hat mich echt ein wenig Zeit gekostet, das hin zu bekommen... Also, das Problem ist, dass wohl FrSky per se in seinem Protokoll einen Inverter benötigt, d.h. wenn dein FC keinen Inverter an dem UART hat, den du dafür gerne verwenden würdest, klappt es nicht...

Es ist aber relativ leicht, das wieder hinzubiegen. Schaut euch zuerst mal hier mal an. Da muss man ein oder zwei kabel an den XSR anlöten, damit die Telemetriedaten un-invertiert weitergegeben werden.

Das ist alles nicht so schwierig, braucht ne lupe, ne ruhige hand und einen sehr Spitzen Lötkolben emoji people:smirk

Was mich allerdings echt ein wenig zeit und Nerven gekostet hat, war, dass es trotz der löterei dann doch nicht funktioniert hat. Der Grund lag wie so oft in den einstellungen.

Man muss in die Betaflight Console gehen und dann die softwareseitige Invertierung ausschalteten: set tlm_inversion=OFF und nicht vergessen zu speichern mit save!

Danach lief es auch mit der Telemetrie!

Das problem mit den Lipos...

ich wollte nicht wirklich noch einen neuen Anschlusstyp hier rumliegen haben. Ich fliege hauptsächlich 4s Lipos, bei den Brushed Micros natürlich nur 1s. Deswegen hab ich mir ein Kabel gebastelt, das mir aus 2x1s einen 2s macht. Damit kann ich die Lipos vom Qx95 oder Blade Inductrix weiter verwenden. So weit so gut...

Aber diese Verbindung zu bauen hat einen schon das Fürchten gelehrt, wenn man ein Rotes Kabel mit einem Schwarzen verlöten musste!

Wenn ihr das baut, solltet ihr wissen, was ihr tut! Eigenes Risiko!

jetzt hab ich zwar telemetrie, kann mir das Elend also nun live und in Farbe ansehen... Sobald ich starte, fällt die Voltage des Lipos gnadenlos ab, auf unter 7V oder so.

Da ich das gleiche Phänomen auch bei dem AcroWhoop habe - hier nachzulesen - tippe ich mal drauf, dass die Lipos einen Schaden haben, bzw. Ihre lebensdauer am Ende ist... Ich hab mir testweise mal ein paar Ersatzakkus geordert. Mal sehen, ob die was bringen.

Fazit

Das kleine Ding macht richtig spass insbesondere wenn nicht so viel Platz zum fliegen ist. Evtl. sogar indoors, aber im Garten oder so ist's definitiv super Fun. Die Ersatzlipos zeigen mehr oder minder das gleiche verhalten, aber da nach der Landung die gemessene Spannung gleich wieder rauf geht, denke ich mir nicht so viel dabei.

Ich habe in der Taranis dann die VBAT-Warnung relativ weit runter gedreht (Critical bei < 6,6V, Warnung bei < 6,8V). Damit erreiche ich dann Flugzeiten von in etwa 4 Minuten bei 2x 600mAh 1s Lipos... läuft! emoji people:smirk

den ersten Flug im Freien (raw DVR Aufnahme) kann man auf youtube sehen.


Kategorie: Allgemeines

git und optware kaputt after Qnap Update auf 4.3.3

Mo, 21. 08. 2017 - Tags: git qnap storage

Ursprünglich veröffentlicht auf: https://caluga.de

Seit geraumer Zeit habe ich eine Qnap bei mir im Keller stehen, die so ziemlich alles speichert, was die Rechner und Server hier im Haushalt so an Daten produzieren oder was gebackupt werden soll.

Die Qnap wird von mir auch als git server genutzt. Das hat bisher auch völlig problemlos (naja, fast) funktioniert. Jetzt klemmt das allerdings...

Nach dem Update - nix mehr

ich hab letztens gesehen, dass es ein neues Update für die TS gibt und dass das wohl mehr oder minder das letzte sein wird. Ja, die Qnap ist schon etwas betagt, aber sooo alt doch nun auch wieder nicht (3 Jahre?). Es war auch eine Warnung in den Releasenotes, dass der Wechsel auf 64bit dazu führen kann, dass einige Apps nicht mehr gehen...

So weit so wenig spektakulär. Und nach dem update ging auch alles noch, der ganze nutzlose Mist läuft. Aber Optware ging nicht mehr, das war nur 32bittig.

Leider bekommt man das nur "hintenrum" mit, denn wenn man auf die Seite geht, läuft's einfach nicht mehr... Fehler... oder 404 Page not found oder noch besser Permission denied.

In der Shell (wenn man sich dann per ssh einloggt) ist dann beim versuch irgendwas manuell zu installieren ein file not found-Error die Folge. Was natürlich eher blöd ist, denn die Datei existiert ja und wurde aufgerufen.

Der Erfahrende Linuxer weiß dann, dass irgendeine lib nicht gefunden wird, und das zum Crash führt - und dann erinnert man sich siedentheiß and die Warnung vor der Installation.

Erst mal ist das ja nicht schlimm, aber leider funktioniert auch keines der über ipkg installierten Programme mehr: d.h. bei mir insbesondere kein git!

die lösung...

... heißt: entware und kann man hier runterladen. Installiert werden muss es über den Installer in der Web-GUI der Qnap, und leider hat entware keine "schöne" (denn hübsch war die von optware wirklich nicht) GUI im Angebot, sondern nach der installation hat man in der Shell "nur" das kommando opkg (man beachte die Änderung von i zu o).

Und das funktioniert dann... Einziges noch zu erledigendes ist (das schon eingeübte gewusel mit dem SSH-Daemon funktioniert erst, nach der installation von openssh via opkg install openssh-server), den symlink zu den einzelnen Git-commands anzulegen, da sh die sonst nicht findet:

cd  /bin
for in $(/opt/bin/git*); do
   ln  -s $i
done

Und wie immer - fröhliches hacken!


Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

Blade inductrix upgrade

So, 02. 07. 2017 - Tags: drohne drone FPV

Upgrade der Blade Inductrix

das war leider nötig, die blade inductrix war / ist etwas... müde... deswegen habe ich dem Winzling ein neues Gehirn verpasst (Furious FPV ACROWHOOP V2 Mini gibt’s bei RCTech.

Ich habe ja schon die Blade inductrix pro, die auch mit Betaflight konfiguriert werden kann, aber die Acrowhoop V2 hat auch noch Taranis Telemetrie!!!! Super klasse!

Äußerlich hat sich eigentlich nichts geändert, da der Frame und die "Verschalung" die gleiche ist. Aber unter der Haube hat sich eine Menge getan. Der Neue FC macht viel mehr her und damit ist ein Split-S auch mal in der Wohnung möglich.

Ich kann das upgrade nur empfehlen...

Allerdings muss ich jetzt was mit den Lipos machen, denn die geben jetzt relativ schnell den Geist auf. Hatte zwar vorher auch schon die "insane-Speed"-Motoren von MicromotorWarehouse drin, aber mit dem original FC ging das nicht - die PIDs konnte man ja nicht anpassen und so hatte man nicht die möglichkeit, die Motoren wirklich auszulasten.

Jetzt kann ich das, aber die Lipos geben den geist auf. Nach nur wenigen Sekunden geht die Spannung auf 3.3V runter... sobald man landet, steigt sie aber wieder auf 3,9 oder mehr V. Also, die Lipos haben es entweder hinter sich, oder die C-Rating ist zu klein. Mal gucken, was mir da noch einfällt, bzw. was ich noch so finde. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp?


Kategorie: Sicherheit

Virenscanner am Mac / Iphone

Mo, 29. 05. 2017 - Tags: virus security

Virenscanner auf dem Mac / iPhone?

Die Virus-Angst geht um - auch am Mac... braucht man also einen Virenscanner auf dem Mac oder ist der überflüssig? Zumindest wird mir in letzter Zeit diese Frage des öfteren gestellt.

Grundsätzlich ist die Frage nach einem Virenscanner für den Mac oder das iPhone natürlich gerechtfertigt und jeder sollte seinen Rechner so absichern, dass er sich sicher fühlt - denn recht viel mehr als ein Gefühl bringen die Anti-Viren-Programme am Mac momentan eh nicht. Im Moment sind, soweit ich weiß, eine Handvoll Schadprogramme für den Mac bekannt, die alle von den OSX eigenen Mechanismen erkannt werden und sich somit nicht weiter verbreiten können.

Momentan ist der Mac verschont - aber bald…

"Aber bald, da wird es ganz schlimm kommen.“

Ja, das höre ich auch jedes Jahr. Immer, wenn der Marktantail von OSX steigt, höre ich, dass jetzt bald die Grenze überschritten ist und alle Virenhersteller sich auf den Mac stürzen würden.

Natürlich ist der Marktanteil ein Argument, aber es kommt noch der Aufwand für die Entwicklung dazu. Und der Nutzen…

Vermutlich muss man beides in Betracht ziehen: wird ein System extrem leicht kompromittiert, wird das jemand tun, selbst wenn der Marktanteil verschwindend gering ist. Ist der Marktanteil nicht so hoch, aber das System lässt sich relativ simpel knacken, wir auch das passieren:

Beispiel: der Microsoft Internet Information Server (IIS) wird weit häufiger angegriffen, als der Marktführer Apache

Ist das System allerdings recht schwer zu knacken, muss der Anreiz schon recht groß sein, dass sich jemand die Mühe macht.

Es ist also wohl mehr so was wie ein Produkt aus Marktanteil und Machbarkeit, was die Anfälligkeit eines Systems für Malware bestimmt. Und nicht nur auf OSX gibt es nur wenig bis gar keine Schadsoftware, auch linux ist, obwohl es einen recht großen Marktanteil insbesondere bei Servern hat, immer noch recht verschont geblieben. Marktanteil an Servern.

Wichtig ist dabei auch zu unterscheiden zwischen Viren und Angriffen durch Hacker - vor letzterem ist kein System so wirklich sicher. Und wenn jemand in einen Rechner einbrechen will, gelingt ihm das auch - genügend kriminelle Energie und Motivation vorausgesetzt (siehe NSA & Co).

Linux-Server werden natürlich von Hackern angegrifen, aber entgegen der Bedrohung durch Viren ist das nicht etwas, das „automatisch“ und millionenfach passiert. Da sitzt eine Gruppe von Menschen, die sich entschließen den Server dieser oder jener Firma / Organisation zu hacken um dieses oder jenes zu machen.

Außerdem: „Jeden Rechner, den ich anfassen kann, kann ich auch hacken“.

Bestes Beispiel: das iPhone mit dem Jailbreak. Es ist eigentlich nur eine Frage des Aufwandes… den Rechner eines Schülers zu knacken ist sicherlich nicht so „interessant“ wie den von einem Vorstandsvorsitzenden einer Firma oder einem Politiker.

Gleiches gilt für Viren: die Viren werden nicht „zum Spass“ entwickelt - zumindest meistens nicht. Sondern damit soll auch Geld verdient werden - das ist der einzige Sinn und Zweck davon.

Deswegen hält sich auch immer noch hartnäckig das Gerücht, dass zumindest einige Viren, von den Anti-Viren-Software Herstellern selbst in Umlauf gebracht werden. Wer weiß… 100% ausschließen kann ich das nicht - zumindest habe ich einige Leute kennengelernt, die das wohl bestätigen können.

Wenn das so ist, frage ich mich allerdings, warum es noch keine nennenswerten Viren für Linux oder Mac OSX gibt. Das wäre doch ein gefundenes Fressen für die Antivirenhersteller. Ein komplett neues Marktsegment…

Ich gehe momentan eher davon aus, dass die Viren wirklich nur entwickelt werden, um damit direkt (durch Datendiebstahl, Kreditkarten etc) oder indirekt (durch Spammen, einsetzen als Zwischenstation auf dem Weg zum richtigen Ziel) Geld zu verdienen. Und dann sind wir wieder bei dem Produkt aus Marktanteil und Machbarkeit…

Schadsoftware grundsätzlich

Man muss ja mal grundsätzlich zwischen den verschiedenen Arten von Schadsoftware unterscheiden. In den Medien und den Köpfen der nicht-IT'ler wird das alles gerne als "Virus" bezeichnet. Allerdings ist es für einen sinnvollen Schutz vor diesen Schädlingen durchaus wichtig zu wissen, wovor ich mich genau schützen muss.

Man unterscheidet 3 Arten: Viren, Trojaner und Würmer (wobei natürlich auch viele Mischversionen dieser drei existieren - deswegen Allgemein: Schadsoftware):

  • Viren sind kleine Programme, die sich auf dem System selbst verbreiten und dort Schindluder treiben. Meistens nutzen diese irgendwelche Sicherheitslöcher aus, um dann etwas zu tun, was der Benutzer eigentlich nicht will (DDOS-Attacken gegen dritte, Passwörter ausspähen etc) Wikipedia Definition. Heutzutage sind das meistens Link-Viren. D.h. sie hängen sich an ein Programm oder eine Datei quasi „huckepack“ an. Früher auch sehr weit verbreitet sogenannte Bootsector-Viren wie der berühmt berüchtigte parity B.
  • Würmer sind Schadprogramme, die sich über das Netz weiter verbreiten und Netzwerksicherheitslücken ausnutzen um neue Rechner zu infizieren. Wikipedia. Vor Würmern kann man sich also ganz einfach schützen, indem man kein Netzwerk benutzt - oder zumindest kein Internet. So unpraktisch das klingt, ich war bei einigen Behörden und Abteilungen vor Ort, die sich genau so schützen. Allerdings nicht nur vor Würmern, sondern auch vor Datendiebstahl. Da kann der Zugriff auf das Internet nur durch einen abgeschotteten Rechner erfolgen, der keinen Zugriff ins lokale Netz hat.
  • Trojaner sind meisten als normale "Programme" oder "Werkzeuge" getarnt und machen im Hintergrund etwas, das der Benutzer normalerweise nicht will, oder zumindest von dem er nicht weiß, dass dieses Werkzeugt das tut. Hier wird der User meistens gefragt, ob z. B. der Taschenrechner, den er grad aus dem Netz gesaugt hat, denn die Berechtigung bekommt, auf die Kontakte zuzugreifen etc. Wikipedia zumindest unter OSX wird man in den häufigsten Fällen davor gewarnt.
  • ein neuer Typ an Schadsoftware hat es mit wannacry gerade zu trauriger Berühmtheit gebracht: Ransomware dabei wird meist ein Trojaner genutzt um sich auf dem System einzunisten und sämtliche Daten auf den Platten zu verschlüsseln. Entschlüsseln geht nur, wenn man an den Autor eine gewissen Anzahl bitcoins sendet.
  • natürlich tritt Schadsoftware nicht nur in diesen Reinformen auf, meistens sind es eher Mischungen (wie z.B. auch wannacry eine ist): Trojaner um sich einzunisten, Virus, weil es das system weiter infiziert und systemrechte erlangt, Wurm weil er sich weiter über das Netzwerk verbreitet.

am Mac?

Solche "Warnmeldungen" tauchen am Mac eigentlich fast immer auf, wenn eine Schadsoftware irgendwas tun will - so geschehen auch bei dem Trojaner, der sich über Java in das System eingebettet hat. Da wurden die User auch gefragt, ob sie der Software dies oder jenes erlabuen und es wurde einfach abgenickt.

Versteht mich bitte richtig, ich will die Gefahr von Schadsoftware gar nicht runterspielen, die ist sicherlich vorhanden. Vor Trojanern schützt einen eigentlich nur der gesunde Menschenverstand:

  • Warum muss der Taschenrechner meine Kontakte lesen?
  • Warum will meine neue Notizzettelapp Admin Rechte haben?
  • Warum will Software XY dies oder jenes tun?
  • Ist es clever ein Tool von einer Seite herunterzuladen, die zwielichtige Angebote (cracks, Exploits, raubkopien oder serials) anpreist?

Schwierig wird es, wenn der Trojaner sich auch noch (wie ein Virus) ins System hackt und dort Sicherheitslücken ausnutzt, so dass der User eben nicht mehr gefragt wird. Da ist eine Sichere Betriebssystemarchitektur von Nöten, die das nach Möglichkeit verhindert - bei allen Unixen ist das normalerweise der Fall.

Viren und Würmern kann man nicht so leicht verhindern, denn diese nutzen ja Bugs und Fehler im System aus. Aber auch da sind die Unix Betriebssysteme (und OSX ist eines) durch ihre Architektur wesentlich besser aufgestellt als andere.

Das liegt zum einen an der saubereren Trennung zwischen dem "System" und den "Userprozessen" also auch an der saubereren Trennung zwischen den Usern untereinander bzw deren Prozessen selbst. Und zu Guter Letzt wurde ja auch noch das Sandboxing eingeführt. Auch die grafische Oberfläche ist nicht so eng an den Betriebssystemkern geknüpft wie es z.B. in Windows seit NT der Fall ist.

Es hängt aber immer noch ganz besonders von dem Admin des Systems ab, wie sicher es denn unterm Strich wirklich ist.

Schadsoftware auf dem mobilen Endgerät

Wenn wir schon über die Gefahren von schädlicher Software reden, sollten wir auch mal die momentan oft und viel verwendeten mobilen Endgeräte nicht außer Acht lassen. Gerade Smarphones & Co sind beliebte Angriffsziele, weil sie zum einen eine Menge interessanter Daten beinhalten und es sich mit ihnen leicht Geld machen lässt (z.B. durch versenden von SMS).

Der "Einbruch" in solch abgeschlossene Systeme funktioniert oft über Sicherheitslöcher in dem zugrunde liegenden Betriebssystem, aber auch Angriffe mit sog. social engeneering passieren. Dabei wird der Benutzer irgendwie dazu gebracht, irgendeine Aktion durchzuführen, um einen Trojaner zu installieren oder das System so zu öffnen, dass ein Angreifer eben alles machen kann. Oder der Trojaner gibt sich einfach als eine andere App aus (zum Beispiel in dem die App kopiert und verändert wird).

Trojaner auf Smartphones kommen meist getarnt als kleine nützliche Anwendungen daher - z.b. als Taschenlampe - und lesen dann das Adressbuch aus oder versenden kostenpflichtige SMS, schalten Video und Audio Aufnahme an und überwachen so den Besitzer oder oder oder. Dem kann man nur schwer begegnen, weil man ja im Vorhinein nicht weiß, ob die App die man sich grad installieren will, etwas böses tut. Apple begegnet dem mit dem Review Prozess. Jede App muss, bevor sie im Appstore von irgendjemandem runtergeladen werden kann, sowohl automatisch als auch von einem Apple-Mitarbeiter geprüft werden. Dabei wird sicher gestellt, dass die App keine APIs nutzt, die nicht öffentlich genutzt werden sollen (z.B. Zugriff auf Interna des Systems, Änderungen von Einstellungen etc) und das die App genau das tut, was sie behauptet zu tun - und nicht mehr! Auch das ist kein 100%iger Schutz, aber bringt schon eine Menge (zumindest gibt es momentan keine nennenswerte Malware für iOS). Wobei ich gerne auch WhatsApp, Viber & Co als Malware bezeichnen würde! Diese machen eigentlich genau das, was ein Virus tun würde: Daten abgreifen und auf einen Server hochladen. Nur da stimmt der User noch freudig zu und findet es gut... Aber das ist ein anderes Thema. iOS ist damit etwas besser dran als Android (solange man sein iPhone nicht jailbreaked - dann ist es schnell ein Sicherheitsrisiko). Auf dem offenen Betriebssystem hat man gleich mehrere Probleme. Android basiert zwar auf Unix, allerdings wurden einige Securityfeatures, die Unixe von Haus aus mitbringen, "pervertiert". So wird eine "Art" Sandbox erzeugt, indem man einfach für jede App auf dem Gerät einen neuen User anlegt. So werden die Prozesse sauber voneinander getrennt. An sich eine gute Idee. Leider erzeugt das gleich viele Probleme mit dem Zugriff auf z.B. die SD-Card, die dann für alle lesbar sein muss.

Auch die Sicherheitseinstellungen der Apps kann man momentan nur nach dem Motto "all or nothing" nutzen. Und tut sich auch schwer, die Berechtigungen nachträglich zu ändern. (Das hat sich bei aktuelleren Versionen von Android schon geändert - allerdings nur marginal). Problematisch ist dabei, dass man die Berechtigung im "Vorhinein" bei der Installation der App statisch vergeben muss und sie später nicht mehr anpassen kann. Dieses "All or nothing"-Prinzip macht es Malware Herstellern natürlich ein leichtes, auch da sich die Leute angewöhnt haben, die Berechtigungswünsche einer App einfach abzunicken.

Außerdem haben Andoid apps von Haus aus die Möglichkeit, Code über das Netz nachzuladen - etwas was unter iOS verboten ist. Aus gutem Grund. Wie kann ich denn herausfinden, ob wenn heute die App Wetterdaten lädt, sie morgen nicht eine Schadroutine herunterlädt, die kostenpflichtige SMS verschickt?

Ein weiteres Problem ist, dass es für Android keinen "einzigen" Store gibt, sondern man kann Software aus nahezu jeder beliebigen Quelle installieren.

Natürlich hat auch ein Betriebssystem selbst Fehler, die man evtl. ausnutzen kann, um beliebig guten oder bösen Code auf dem Gerät auszuführen. Deswegen gibt es ja in regelmäßigen Abständen Updates für sowohl iOS als auch Android. Diese sollen die Probleme beheben und das System so sicherer machen. Bei iOS hat man die Gewissheit, dass man ein paar Jahre mit aktueller Software fahren kann (iOS 7 läuft auch auf einem 3 Jahre alten iPhone 4). Bei Android ist das stark vom Hersteller abhängig, da kommt es schon mal vor, dass die Updates für ein Gerät nach 1,5 Jahren eingestellt werden. Insbesondere Android phones aus der Billig-Fraktion werden heute noch mit Android 2.x ausgeliefert. Mit allen darin befindlichen Fehlern und Sicherheitslücken - was es den Bösen Jungs natürlich auch wieder leichter macht.

Die Kombination des etwas unsichereren Ansatzes des System mit den unsicheren Quellen von Software, machen Andoid deutlich anfälliger für Schadsoftware und dadurch auch besonders interessant für Bösewichte. Was zu so grotesken Dingen führt, wie Virenscanner und Firewalls für Smartphones. (Sicherheit von Android: nachlesen)

Man kann von Apple halten was man will, der Ansatz der ausnahmslosen Kontrolle ist für den Endverbraucher zumindest besser. Man muss sich im Normalfall keine Sorgen machen, wenn man Software aus Apples App-Store installiert. Auch wenn man durch die Regeln des Appstore nicht "alles" mit seinem Telefon machen kann... der Normaluser benötigt das eh nicht und merkt nix davon.

Der Poweruser kann sich ja sein Telefon jailbreaken - wenn er weiß was er tut. Denn dann ist ein iPhone auch unsicher - wenn man nicht aufpasst viel unsicherer als Android.

Einfallstor Software

Dummerweise können Viren auch Fehler in auf dem System (egal ob Computer oder Smartphone) befindlicher Software nutzen. Das muss also nicht immer das sein, was man gemeinhin als Betriebssystem bezeichnet. Der Einbruch kann auch über eine Software von einem Drittanbieter kommen, wie es z.B. mit der über Java verteilten Schadsoftware letztes Jahr der Fall war - Einfallstor war Java, nicht OSX (auch wenn die Meldung mal wieder war, dass OSX doch so unsicher sei)! Da ist wieder der gesunde Menschenverstand gefragt, denn auch in diesem Fall wurden die User gebeten dem Java-Plugin auf irgendeiner Webseite, mehr oder minder admin-Rechte zu gewähren. Und auch das wurde abgenickt...

Natürlich kann OSX oder irgend ein Betriebssystem nichts dagegen tun, wenn eine Drittsoftware Unsinn treibt - vor allem, da der User ja zugestimmt hat. Allerdings kann eine so eingedrungene Schadsoftware ja "nur" das tun, was auch die zum Einbruch benutzte App tun kann. Und um die Auswirkungen dessen noch weiter zu beschränken, laufen auf OSX und iOs alle Anwendungen in einer sog. Sandbox. In dieser Sandbox kann man eben nur das machen, was eine "normale" App eben so machen kann. Wenn diese keine Adminrechte hat, hat die Schadsoftware die natürlich zunächst auch nicht.

Wenn also alle Software, die man so laufen hat, mit minimalen Rechten läuft, kann auch eine evtl. darüber kommende Schadsoftware nicht viel schlimmes anstellen - zumindest nicht den Rechner karpern und als Spamschleuder verwenden oder auf andere Prozesse zugreifen oder oder. Allerdings ist es ja nicht das Ziel, eine Software dazu zu bringen, irgend einen Mist zu machen (da ist ja kein Nutzen für den Virenentwickler dahinter), sondern den Rechner dazu zu bringen, z.B. bei einer DDOS-Attacke mitzumachen oder ihn als Spambot zu missbrauchen.

Vor allem aber will man es schwer machen, den Schädling wieder loszuwerden. D.h. der (Schad-)Prozess und die zugehörigen Dateien sollten entsprechend im System "verankert" werden. Das geht im Normalfall aber nur, wenn der Schädling mehr Rechte bekommt, als er momentan hat. Stichwort "Privilege Escalation" - wie kann ein Prozess mehr Rechte erlangen, als ihm beim Start zugebilligt wurden - am besten ohne Zutun und ohne Wissen des Users. Im Normalfall sollte bei solch einem Versuch der User gefragt werden und der kann das erlauben, oder eben auch nicht (kann man einfach daran erkennen, dass ein Zugriff die Sandbox verlässt - sofern das OS Sandboxing unterstützt). Natürlich versuchen die Schadsoftwareentwickler das irgendwie zu umgehen. Das ist unter Unix allerdings etwas schwieriger, als es unter z.B. Windows der Fall ist. (das liegt unter anderem an der anderen Architektur, siehe hier oder hier oder hier. In den meisten Fällen unter OSX wird der User darüber informiert, dass die Software irgendwas komisches machen will.

Aber etwas sollte uns dabei noch viel mehr zu denken geben: wenn ich beliebige Software auf dem Mac als Einfallstor verwenden kann, dann sollte ich die Zahl der Programme ja reduzieren. Insbesondere die Zahl der Programme, die die ganze Zeit laufen und/oder die mit externen Quellen zu tun haben (Browser/Extensions) oder Adminrechte benötigen (wie z.B. Virenscanner). Damit Virenscanner ihre Arbeit verrichten können, benötigen sie Zugriff auf alles und jeden auf dem Rechner. Das geht nur mit Adminrechten. Nicht nur deswegen sind die Virenscanner häufig auch Ziel von Angriffen von Viren und werden selbst als Virenschleuder misbraucht. (Zumindest so was ist schon unter Windows passiert)

Wenn man dann noch hinzurechnet, dass eine Anti-Viren-Software ja "nur" die Viren erkennen kann, die schon eine Weile im Umlauf sind, wird der Virenschutz nicht wirklich stark erhöht, wenn man sich eine solche Software auf den Rechner packt.

Virenscanner auf dem Server

Das spricht gegen einen Virenscanner auf meinem Desktop - ganz anders wird die Sache aber auf dem Server. Nutze ich den z.B. als Mailserver, so muss ich schon dafür sorgen, dass meine Windows-User nicht mit Viren bombardiert werden. Da ist ein Virenscanner quasi ein Muss... was vermutlich auch der Grund ist, warum standardmäßig bei MacOS-Server ein Virenscanner dabei ist.

Das ganze kann man natürlich auch weiter treiben: arbeite ich mit vielen Windows Usern zusammen, die mir evtl. Viren-Mail senden, so sollte ich die auf keinen Fall weiter leiten (sonst wird ja noch jemand infiziert). Dazu muss ich diese Mails aber erkennen. Das ist im Deutschsprachigen Raum noch recht leicht, bisher bekam ich als Virenmail nur irgendwelches Kauderwelsch was schnell als Unsinn zu erkennen war. Arbeitet man international ist die Sache schon schwieriger zu durchschauen. Da ist ein Virenscanner sicherlich nett -für die anderen.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Virenscanner natürlich auch Ressourcen auf der Maschine benötigen... Und das zum Teil nicht zu knapp (sie schalten sich z.B. bei jedem Dateizugriff dazwischen, oft auch bei Netzwerkkommunikation - das bremst).

Sicherheit ist nicht umsonst

Egal, was man nun macht. Sicherheit in der IT gibts nicht umsonst. Im günstigsten fall wird es umständlich, Dinge zu benutzen, da man Aktionen z.b. Nur durch komplexe Authentifizierungen durchführen kann oder ständig irgendwas bestätigen muss. Im ungünstigen fall kommt es zu Fehlern, weil zu komplex, wird es sehr teuer (Hardware) und eben zudem noch umständlich. Man muss sich überlegen, wo ist welches Maß an Sicherheit sinnvoll. Wo nicht. Ein Irisscanner vor dem Klo hat vermutlich nur bedingt seine Berechtugung...

Gesunder Menschenverstand

Die beste Waffe gegen Malware ist immer noch das Ding was zwischen den Ohren sitzt! Den Kopf einschalten ist wichtig und kann von keiner noch so ausgeklügelten Software ersetzt werden. Deswegen ist es auch nicht ungefährlich, sich auf Unix Systemen einfach zu sicher zu fühlen, so was führt zu Schlampereien etc. Insbesondere wenn man keine vernünftigen Passwörter vergibt, ist man gefährdet. Dann muss ein Virus gar nix mehr „hacken“ - er errät das Passwort und gut ist bzw. nicht gut! Ich will hier gar nicht zu Paranoia aufrufen. Man sollte einfach mit offenen Augen durchs Netz surfen. Software nur von vertrauenswürdigen Quellen installieren und dann diese auch mal hinterfragen. Überhaupt sollte man überlegen, welche App man benutzt, und ob man damit „leben“ kann. Bei Viber und WhatsApp sollte man wirklich mal hinterfragen, was da passiert.

If the product is for free, then YOU are the product

Fazit

Ich habe versucht das hier wenig Anti-Microsoft’sch zu schreiben, was nicht leicht fällt. Viele Sicherheitsprobleme treten momentan nur auf Windows-Systemen auf. Dummerweise ist man bei Windows selbst derjenige, der das System absichern muss und etwaige Sicherheitlücken durch sinnvollen Umgang mit dem Medium Internet und durch vorsichtiges Handeln zu umgehen. Mal abgesehen davon, dass Anti-Virensoftware auch auf Windows nur einen begrenzten Schutz liefert (einige Antivirenprogramme haben eine echt schlechte Erkennungsrate und wenn die Viren aktuell sind, erkennt es gar keiner).

Sollte man auf dem Mac nun eine Antivirensoftware installieren? Ich tendiere eher zu nein, aber es gibt auch gute Gründe das anders zu sehen (und ich bin nicht der einzige: hier und hier. Insbesondere sollte man zwischen Desktop und Server Einsatz unterscheiden. Und das nicht nur für osx - auch auf Linux Servern ist ein Virenscanner sicherlich sinnvoll, wenn Dienste auch für Windows System angeboten werden.

Fast alles, was ich hier geschrieben habe, gilt insbesondere auch für Linux / Unix - oder allgemein für Unix-Betriebssysteme. Auch da gibt es keine oder kaum relevante Schädlinge in freier Wildbahn.


Kategorie: Servicewüste Deutschland

Ergodox EZ - So sollte Support sein

Mo, 29. 05. 2017 - Tags: Ergodox TestOfTools

Ich habe ja vor knapp 2 Jahren mein ErgoDox EZ Keyboard bekommen, welches ich über Kickstarter geordert hatte. Davon habe ich mittlerweile zwei Stück und ich bin total begeistert davon! Ich habe hier darüber berichtet

Nur eines ist blöderweise defekt, das ältere der beiden hat einen kleinen Fehler, die Taste E geht des öftern nicht (wenn hier also mal ein e irgendwo fehlt, liegt das daran.. und ich hab's übersehen).

Die bei Ergodox-EZ (nicht irgendwer, der Gründer Erez Zukerman) haben sehr schnell auf mein Anfrage geantwortet und mir mitgeteilt, dass sie meine Tastatur austauschen werden und ich in den nächsten Wochen Ersatz bekomme!

Super klasse! So muss support sein! Ich werde berichten, wenn mein Ersatz angekommen ist...

Update 29.05.2017: Der Ersatz ist heute angekommen und funktioniert tadellos! Das hat allen ernstes nur 3(!) Tage gedauert, ihn mir aus Korea zukommen zu lassen! Keine Probleme mit dem Zoll und insbesondere keine Probleme mehr mit der Taste e emoji people:smirk

Dank an ergodox-ez und dort insbesondere an Erez Zukerman!


Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

Mein Drohnenfuhrpark

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: drone Drohne

Im laufe der Zeit ändern sich auch die Drohnen, die man so hat... und deswegen wollte ich mal meinen aktuellen Furhpark an drohnen hier protokollieren. Mit der Zeit wird sich das wohl ändern, denn die teile gehen gerne mal kaputt - wenn man richtig fliegt emoji people:smirk ich hab nur die flugbereiten Vögel hier mal aufgelistet...

Zur Technik: Eigentlich besteht so ein FPV-Racer aus gar nicht sooo vielen Teilen, ich erkläre das hier mal kurz:

  • der Rahmen oder Frame. Der Name des Frames ist bei mir auch Name der Drohne. Normalerweise aus Carbon oder was ähnlich festem (muss ja auch was aushalten), bestimmt die Größe des ganzen und welche Größe an Propellern geflogen werden kann (Für FPV-Racer irgendwas zw. 3 und 6 Zoll). Die Dinger gibt es in alle möglichen Formen. Aber man kann zwischen X und H- Form grob unterteilen. Je nach dem, was einem mehr liegt. Ich hab hier fast nur H-Formen, die sehen besser aus, find ich...
  • der Flight Controller. Das "Gehirn" des ganzen. Da ist die Steuerung, es wird jeder Motor einzeln geregelt um die Lage im Raum zu behalten. Das mach das Fliegen mit den Quads so "einfach". Wenn man mal einen Winkel eingestellt hat, dann bleibt der auch. Und das macht der FC... Da gibt es verschidenste Hersteller, ich nutze allerdings KISS in meinen Coptern. Deren Motto Gefällt mir: Keep It Super Simple. Die Hardware unterscheided sich zwar bei den verschiedenen Herstellern, aber viel wichtiger ist die Software drauf: KISS, RaceFlight, BetaFlight, CleanFlight oder Baseflight. Die ersten beiden sind Closed Source, die letzten 3 OpenSource!
  • die ESC: das sind die Speed Controller für die Motoren. Der FC sendet ein Signal an den ESC der das dann in entsprechenden Speed für die bürstenlosen Motoren übersetzt. Bürstenlose Motoren haben 3 Phasen, die der ESC ansteuert. So bestimmt er den Speed. Auch hier nutze ich KISS. Denn die harmonieren gut mit den KISS FCs
  • die Motoren. Wie schon gesagt, bürstenlose Elektromotoren. Die gibt’s in verschiedensten Formen und Farben. Bei den FPV racern mit 5Zoll Propellern sind normalerweise 2206er Motoren beliebt (die Zahl bestimmt den Durchmesser und die höhe des Motors). für die 3-Zöller kommen dan meistens 1306er zum Einsatz. Jeder Motor hat zudem noch eine KV Kennzahl. Das sind nicht Kilovolt, sondern 1000 Umdrehungen pro Volt. Da sind bei den größeren Coptern (5") um die 2000-2500kv üblich, bei den kleineren 3000-4000kv. Ich hab in meinen 5" Koptern Schubkraft 2205/2500kv und Cobra 2206/2100kv verbaut, in den 3" sind Emax RS 1106 (achtung, die muss man in zwei Drehrichtungen kaufen!) und DYS 4000kv.
  • die FPV Kamera: Das ding ist keine HD, sondern eine PAL oder NTSC-TV-Kamera in winzig emoji people:smirk Das Teil wird an den Sender angeschlossen und das bild wird an den Piloten bzw. seine Brille gesendet. In den 5" Racern hab ich eine Runcam Swift Rotor Riot Edition und eine Runcam Owl Plus verbaut, in den 3" jeweils eine Eachine 1000tvl.
  • der FPV Sender: auch was wichtiges. DAs teil nimmt das Signal von der FPV-Kamera und sendet es weiter. Man kann da normalerweise noch nen Sender einstellen oder sonst was. Aber eigentlich sind die sich alle recht ähnlich. Ausgenommn Smart-Audio. Da man beim FPV eigentlich kein Audio-Signal benötigt (da kommt eh nur rauschen und fipen an), kann man das ja für was anderes nutzen. Z.B. um Einstellungen vorzunehmen. So kann man z.B. über ein OSD seinen FPV Sender einstelln
  • OSD- On Screen Display. Blendet informationen in das Video-Signal ein. Evtl. kann man darüber auch Einstellungen vornehmen. Ich habe in den größeren Coptern ein Matek PDB mit OSD eingebaut, die kleinen 3" haben ein integriertes board von Flyduiono
  • PDB-Power distribution Board. Das verteilt den Strom von dem Lipo (Der Batterie) hin zu FC, Motoren und was sonst noch nötig ist. Einige PDB bieten auch noch Zusatzfunktionen, wie z.B ein OSD oder auch spezielle LED steuerungen.
  • die Fernsteuerung: das hat mich auch etwas Zeit gekostet am Anfang das zu verstehen. Hat man eine Fernsteuerung benötigt man dazu auch einen Empfänger, der das, was die Fernsteuerung da so vor sich hin sendet, auch versteht. D.h. jeder Hersteller hat da so sein eigenes Ding am laufen. Ich habe mich auf das Ecosystem von Frsky eingeschossen und nutze eine Taranis X9D Plus die ich auch wirklich wärmstens empfehlen kann. Wenn jemand in das Hobby einsteigen will, sollte er als erstes eine Fernbedienung kaufen. Die kann man an den PC anstopseln und "virtuell" schon mal üben. Bis man sich den ersten Flieger zusammenbastelt, kann man es dann schon... Ich hab meine bei Amazon gekauft.

Aber jetzt zu meiner Liste:

  1. Phantom 3 Pro - eine super Drohne, wenn auch kein Vergleich zu den anderen. Die ist super, um Video oder Fotos aus der Luft zu schießen. Die beste fliegende Kamera überhaupt - kann man nicht anders sagen. Damit bekommt man solche Fotos hin:
    Die hab ich auch bei Amazon geordert
  2. jetzt geht es schon mit den FPV-Racern los... von Groß nach klein emoji people:smirk der Lisam210 Frame, 5 Zoll Props, KISS, Schubkraft 2206/2500Kv Motoren
    (den Frame gibt’s bei Amazon)
  3. der Emax Nighthawk 200 - mein erster Eigenbau bzw. Eigenumbau.
    (gibt es auch hier)
  4. mein erster U250g-Copter: Redux130. Der nutzt einen KISS AIO CC - das ist ein FC, PDB und 4x ESC in einem super einfach zu verbauen. Mein einziger X-Frame... hmmm...
  5. mein zweiter U250g-Copter: ein Shendrones Shrieker 130 - auch fein. Allerdings scheinen mir die Motoren etwas überdimensioniert zu sein. Der akku ist echt schnell leer.
  6. Eachine Qx95 - auch wenn er gerade nicht wirklich fliegt (da ist was kaputt gegangen) doch ein feiner indoor Racer. Trotz der Bürstenmotoren!
  7. Blade FPV
    (gibt es z.B. hier)
  8. und Blade FPV Pro

    - zum in der Wohnung rumfliegen bei schlechtem Wetter emoji people:smile

Das wäre es auch fürs erste. Ich werde natürlich Änderungen an dem ganzen vornehmen im Laufe der Zeit. Ich versuche auch hier mal dies und das zu posten, um das zu erklären, was ich dabei so gelernt habe.


Kategorie: Sicherheit

von hacker content bereinigt

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: jblog

so, ich hab mir jetzt mal so gut wie alle von Wordpress importierten Beiträge angesehen und alles rausgeschmissen, was von den Hackern verändert wurde.

War echt nicht so einfach, alles anzupassen, die haben immer wieder irgendwelche links in bestehende Posts gestreut. Natürlich gehen die Links eh nicht mehr. Aber blöd ist es schon...

Ich hoffe, es ist jetzt alles weg... Wenn ihr noch was seht, gebt Bescheid!


Kategorie: Allgemeines

Rückenschmerzen nerven…

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: tweet

Rückenschmerzen nerven… emoji people:skull


Kategorie: Allgemeines

Entwickler Motto

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: tweet

„Der Unterschied zwischen Schrott und nix ist eigentlich ziemlich groß…“


Kategorie: Computer

Drosselkom verhindert - yeah

Sa, 20. 05. 2017 - Tags:

Das war knapp. Die Telekom wollte ja ab 2016 die Downloads der  Flatrates beschränken, was ja angeblich nur „wenige Nutzer treffen würde, die hohes Datenvolumen“ benötigen. Jetzt sahen das Richter am Landgericht Köln dann doch anders…

Im Endeffekt folgten sie auch der Argumentation der Kritiker dieser Drosselungsstrategie, dass damit eine ungerechte Benachteiligung stattfinden würde – insbesondere für Nicht-Telekom-Dienste! Denn telekomeigene Dienste (wie z.B. T-Entertain) würden ja nicht zu dem Datenvolumen hinzugezählt werden, alles andere (wie z.B. Youtube) aber schon.

Auch würde es über kurz oder lang eben nicht nur einige wenige treffen. Streamingangebote sind gerade stark im kommen und diese Dienste werden immer wichtiger werden.

So sahen es auch die Richter…

Nachdem sogar die Bundesregierung das ganze eher kritisch gesehen hat, ist das Urteil zum Glück nicht ganz unerwartet. Es gibt doch noch Recht und Ordnung in Deutschland! 😉

Natürlich geht das den Verbraucherschützern noch nicht weit genug, aber es ist ein Start!

 

Details dazu gibt’s hier:

http://www.sueddeutsche.de/digital/urteil-zu-plaenen-der-telekom-gericht-stoppt-drosselkom-1.1807138

 


Kategorie: Computer

WLAN im Haus - #Apple Airports vs. #Fritz!Box

Sa, 20. 05. 2017 - Tags:

So, das war erstaunlich einfach. Gestern ist mein Airport Extreme von Apple geliefert worden und ich hab mich ran gemacht, das ganze mal einzurichten.

Apple-Üblich lief das total unproblematisch… Das MacBook hat von sich aus das Airport Konfigurationsprogramm gestartet, und auf den iOS-Geräten tauchen die AirPorts dann in den Einstellungen unter WLAN auf – echt vorbildlich!!! super einfach

Naja, so richtig viel einstellen kann man da eh nicht, muss man ja zum Glück auch nicht – es funktioniert Apple-typisch simpel. Eine super einfache Lösung für 90% der Haushalte! Und die werden eben nicht mit irgendwelchen zusätzlichen Optionen genervt, die sie sowieso nicht verstehen.

Ich hätte gerne mehr an den Optionen rumgespielt, aber es geht ja auch so 🙂

Wie hab ich das eingerichtet:

Die Einrichtung war denkbar einfach, ging mit dem Telefon völlig unproblematisch.

 

Jetzt werden einige vermutlich sagen „der hat sie nicht alle, warum braucht der ein WLAN im Keller?“. Der Einwand ist berechtigt, aber dort steht unser NAS und auch der MacMini, welcher die iTunes Mediathek verwaltet. Deswegen war es nötig bzw. sinnvoll auch da ein WLan einzurichten – vor allem auch wegen dem WLAN-Sync von den iOS Geräten.

Vergleich zu vorher:

Ganz ehrlich – kein Vergleich! Die WLAN Stabilität hat um 1000% zugenommen! Wir können jetzt surfen, auch wenn im iPhone oben die WLan-Signalstärke mit nur nem winzigen Balken angezeigt wird. Funktioniert tadellos! Auch Streaming funktioniert nun ohne Probleme! TV Genuss auf jedem iOS Gerät oder Computer… keine Aussetzer mehr!

Was erstaunlich ist, jetzt funktioniert auch das Surfen mit dem iPhones besser. Es war mir bisher nicht aufgefallen, dass es vorher wirklich einen „lag“ gab, aber jetzt ist es gefühlt 100% schneller. Außerdem funktioniert jetzt endlich der iTunes WLAN-Sync wieder. Der war so gut wie nie stabil gelaufen – ich hab es immer auf die Baulichen begebenheiten der Wohnung / des Hauses geschoben. Jetzt weiß ich: die Wohnung war unschuldig!

Die Fritz!Box ist im Vergleich ja echt ne lahme Krücke 😉

Klar, man kann jetzt sagen, dass sich die Geräte aus einem Hause vermutlich am besten vertragen – was sicherlich richtig ist, aber auch die Playstation und das Samsung-TV hat jetzt endlich eine stabile Anbidung.

Es gibt da wohl ein paar Foren Einträge, dass sich die Fritz!Boxen mit ihrem Draft-N-Standard nicht mit Macs vertragen – oder umgekehrt. Das ist das blöde an einem Draft-Standard: Es ist kein Standard! Also Augen Auf beim Routerkauf! Dennoch lief ja alles so weit und beim normalen Arbeiten ist es einem nicht wirklich aufgefallen. Aber wenn größere Datenmengen übertragen wurden, oder streaming Services (Radio, TV, youtube, …) genutzt wurden, hats schnell geklemmt. Und die Reichweite war im Vergleich doch eher gering. Mit der Fritz!Box und 2 Repeatern bin ich nicht so weit gekommen, wie mit den Airports

Und ja, das ist vermutlich nicht die Fritz!Box allein, sondern eher Fritz!Box an ungünstiger Position in Verbindung mit dicken Wänden und nur in Verbindung mit Apple… ehrlich gesagt: is mir egal, was genau es war – nun läuft’s, wie es soll 🙂

 

Empfehlung:

Falls ihr eine Fritz!Box habt und ihr Verbindungsabbrüche und WLan-Probleme habt, bzw. das einfach nicht so flott funktionieren will, wie es eigentlich sollte. Dann schaut euch doch mal nach einem neuen WLAN-Router um. Die baulichen Begebenheiten müssen nicht unbedingt die Ursache für die WLan-Schwierigkeiten sein – diese Begründung hab ich mir auch die ganze Zeit eingeredet. Offensichtlich war es doch die Box.

Versteht mich richtig: Die Fritz!Box ist ein super DSL-Router, Funktionalität ist sehr gut, nur weil das WLAN nicht sooo leistungsstark ist, werde ich nicht wechseln. Aber falls ihr euer WLan dann doch verbessern wollt, schaut mal, ob es irgendwo nen günstigen WLAN-Router gibt. Evtl. könnt ihr euch ja testweise mal einen ausleiehen (oder ihr findet einen beim Aufräumen, so wie ich ;-)). Hier hat das die Qualität des Interet deutlich erhöht!


Kategorie: Allgemeines

Good Morgning…. tgif

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: tweet

Good Morgning…. #tgif


Kategorie: Allgemeines

Deutsche Bahn fail. Eine Stun...

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: tweet

Deutsche Bahn #fail Eine Stunde Verspätung. Grml...


Kategorie: Computer --> Test of Tools

Test of Tools: 1Password 4

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: test of tools

Seit kurzem ist die lang erwartete 4. Version von 1Password über den App-Store verfügbar. Ich nutze zwar schon die Vorgänger-Version, aber es ist mal an der Zeit ein paar Worte zu dem Tool hier zu verlieren

Was ist 1Password?

Der Sinn von 1Password verbirgt sich bereits im Namen: es geht darum, den Wust an Passwörtern, Zugriffscode, Pins etc. irgendwie sicher zu speichern und - im Idealfall - auch zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Und auch die Sicherheit zu erhöhen: denn da man sich die Passwörter dann nicht mehr merken und auswendig lernen muss, ja sie meistens nicht mal mehr eintippen muss, kann man auch "richtige" Passwörter vergeben (mind. 8 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen).

Funktionsweise

1Password ist zunächst mal eine App, in der man recht einfach seine Passwörter und sichere Informationen eingeben und verwalten kann. Dabei kann man eben nicht nur Passwörter, Logins und Pins verwalten, auch Software Lizenzen, Kreditkarteninformationen sowie Der Zugriff all diese Daten wird durch ein sog. Master-Passwort geschützt. Auch da sollte man tunlichst ein gutes verwenden, aber da es ja das einzige ist, was man noch braucht, kann das ja gerne etwas komplexer sein (daher der Name "one"-Password).

Die Oberfläche von 1Password selbst ist aufgeräumt und man kann schnell an seine Daten rankommen:

 

Das wichtigste ist natürlich, seine Daten strukturiert abzulegen, so dass man sie auch wieder finden kann. Das geht auf verschiedene Art und weise: Zunächst werden die Einträge nach Typ gruppiert, so z.B. Logins, Bankkonten, Kreditkarten, Wirelesss router, Premienkarten etc. Da kann man die Suche schon eingrenzen. Bestimmte logins oder so kann man dann auch über "Suchen" finden. Es werden dann nur passende Einträge angezeigt. So, wie man es auch von anderen Apps kennt. Des Weiteren kann man all seinen Einträgen Tags zuweisen. Das sind kleine schlüsselworte, über die man dann auch suchen kann. So kann man z.B. alle Einträge (Passwörter, Kreditkarten, Email-Konten etc) die beruflich genutzt werden mit "Arbeit" taggen und so auch schnell wieder finden. Oder man denkt sich eigene Tags aus. Eine Besonderheit ist, dass 1Password darauf hinweist, dass man sehr alte oder unsichere Passworte hat:

Das ist eine sehr sinnvolle Eigenschaft von 1Password. Es werden da alle Einträge, unabhängig von deren Art angezeigt. So werden dort auch z.B. Kreditkarteninformationen aufgelistet. Es soll einen wohl daran erinnern, dass man auch bei diesen Einträgen die PIN von Zeit zu Zeit aktualisieren sollte.

1Password Mini

Besonders hilfreich, ist die kleine "Mini"-App, die im Hintergrund läuft und immer dann da ist, wenn man grad ein Passwort sucht. Natürlich wird auch der Zugriff darauf vom Master-Password beschränkt. Die gezeigten Einträge sind abhängig davon, welche Webseite man gerade anzeigt, bzw. auch welche App gerade im Fokus ist

 

hier waren für die geöffnete Safari-Seite 3 Passwörter gespeichert und hätten mit einem einfachen klick in der Seite eingefügt werden können (sofern passende Formularfelder gefunden werden). Sehr praktisch ist auch, dass der Passwortgenerator her aufgerufen werden kann und vor allem sehr leicht in der geöffneten Webseite eingefügt werden kann. Da hat 1Password eine gute "Ahnung" was wohl die Passwortfelder auf der Webseite sind. Auch kann man über dieses Menü gleich auf die URL verweisen und sich dort einloggen! Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Passenden URLs bei den Einträgen hinterlegt sind.

Synchronisation

Ein besonderer Clou von 1Password ist die Synchronisierung zwischen mehreren Endgeräten. Das ist vorallem in Verbindung mit 1Password auf dem iPhone oder iPad praktisch. Denn der Safari kann das ja (noch) nicht. Die Synchronisation kann über mehrere Wege erfolgen:

  • iCloud (seit 1Password V4)
  • DropBox
  • Wlan (direkt) Welchen Weg man da wählt, bleibt jedem selbst überlassen. In meinen Versuchen war die WLan Synchronisation allerdings recht fehleranfällig und hat nur selten wirklich gut funktioniert. Ich Synchronisiere über iCloud oder dropBox und da hatte ich bisher noch keinerlei Probleme! Wenn die Wlan Synchronisierung fehlerfrei gehen würde, gäbe ich da volle Punktzahl.

Sicherheit

Sicherheit wird in 1Passwort wichtig genommen, gerade weil die Daten synchronisiert werden und irgendwo auf fremden Servern rumliegen (iCloud, DropBox). Es wird nicht einfach nur auf AES oder ähnlich bekannte Verschlüsselungsverfahren gesetzt, sondern insbesondere auf “Password Based Key Derivation Function version 2”, was es schwere macht mit Brute Force Attaken das Passwort zu "erraten". Details dazu gibt’s auch hier: http://learn.agilebits.com/1Password4/Security/1P4-security-changes.html

Einstellungen

In den Einstellungen kann man festlegen, ob man z.B. das 1password-Mini überhaupt verwenden möchte, ob und wie Backups der Passwortdatenbank erstellt werden soll, ob und wie sich  1Password mit anderen Geräten Syncrhonisieren soll und auch ein paar Sicherheitsrelevante Dinge können festgelegt werden.

 

Hier kann man auch sein Master-Passwort ändern (was dann auch auf allen Geräten verwendet werden muss!) oder den Zugriff für 3rd-Party Anwendungen (wie Alfred oder Quicksilver) ermöglichen. Letzteres ist natürlich ein Sicherheitsrisiko, denn ein Trojaner könnte sich ja als Alfred ausgeben. Eine Besonderheit ist noch, dass man einträge einzeln als Json exportieren kann oder sich dessen eindeutige UUID ausgeben lassen kann. Das sind sicherlich dinge, die nur für entwickler interessant sind. Ist per Default auch ausgeschaltet. Besonders interessant finde ich, dass 1Password die Zwischenablage von kopierten Passwörtern nach einer gewissen Zeit wieder löscht. D.h. wenn man ein Passwort kopiert hat, wird einfach nach 5 Minuten die Zwischenablage wieder überschrieben. Das kann manchmal etwas verwirrend sein, erhöht aber die Sicherheit.

##Preis

Da sind wir bei einem der größten Nachteile von 1Password. Die Suite geht so richtig ins Geld: zur Zeit kostet die App für den Mac $39,99 bzw. 35,99€ - der reguläre Preis liegt noch höher. Die Apps für iPhone und iPad (eine universal app) liegt bei $17,99 bzw. 15,99€. Für Android und Windows gibt es auch Versionen, die preislich ähnlich angesiedelt sind. Das ist schon happig und sicherlich kann und will sich das nicht jeder leisten

Fazit

Ich finde, 1Password trägt aktiv was zu einem sichereren Internet bei indem es einem die Möglichkeit gibt, echte Passwörter zu vergeben und auch zu verwenden. Meine Passwörter sind mittlerweile alle mind. 10 Zeichen lang (meist länger) und bestehen aus Zahlen, Sonderzeichen und Groß- sowie Kleinbuchstaben. Ich muss mir zum Glück keines davon merken - nur das Master Passwort. Und das muss man nicht immer eintippen. Ein großer Vorteil ist, dass 1Password für alle gängigen Systeme verfügbar ist (Windows, Mac OSX, iOS, Android). So kann man auch zwischen den Welten seine Daten synchronisieren! Wenn der hohe Anschaffungspreis und die Probleme bei der Wlan-Synchronisierung nicht wäre, gäbe es wirklich volle Punktzahl. Vor allem, weil eben nicht nur Passwörter, sondern auch andere Zugriffscodes, Pins und sonstiges gespeichert werden. Also, alles in Allem:

7/10 Punkte    


Kategorie: Computer

OSX Yosemite public Beta...

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: beta compatibility osx test yosemite

Ich hab mich dann doch nicht zusammenreißen können und hab mir die aktuelle Beta von Yosemite installiert. Und lasst mich so viel vorweg sagen: Es funktioniert erstaunlich gut… Ich hatte mir schon die erste Beta auf einen USB-Stick gepackt, mich aber noch nicht getraut, das mal so richtig zu installieren… ihr versteht… 😉

Die Installation

Ich hab die Beta auf meinem 2012er iMac 27″ Installiert. Vermutlich funktioniert es nicht auf jeder Hardware gleich gut, deswegen ist die Info, um welchen Rechner es sich handelt, vermutlich ganz interessant.

Die Installation an sich war erstaunlich… lang vor allem. Die Aussagen über die Dauer waren komplett gelogen. So stand er bei der Installation ca. 1h auf „Restdauer 4 Min“. Zum Glück konnte ich im Log sehen, dass er noch was getan hat. Zum Glück…

Da ich mich von der Developer Preview 1 bis zur Public Beta „hochupdaten“ musste, hat das schon etwas gedauert. Aber lief recht unproblematisch – bis auf die immer wieder falschen Zeitangaben – lustigerweise auch gerne mal viel zu hoch geschätzt… So wurden aus „18 Minuten“ auch gerne mal innerhalb von 5 Minuten „weniger als eine Minute“ mit sofortigem reboot…

Das ganze mag dem Umstand geschuldet sein, dass ich die Beta über die bestehende Installation drübergebügelt habe. Ich hab also meine ganzen Settings, alles, was so an Software installiert war etc. behalten.

Und ist auch nach der Installation der Beta noch vorhanden – sogar brew und die darüber installierten tools sind noch vorhanden und nutzbar. Auch LaTeX ist noch drauf. Da bin ich schon erstaunt.

Der Eindruck

Die Beta macht ehrlich einen sehr guten Eindruck. Fühlt sich nicht wie eine Beta an. Das ganze ist flott, ich hatte die letzten Tage kein Abstürze oder seltsame Effekte. Langsam ist es auch nicht. Ganz im Gegenteil. Ich finde, die Yosemite beta bootet merklich schneller.

App Liste

Hier eine Liste der Apps, die hier funktionieren bzw. nicht funktionieren. die Apps von Apple selbst hab ich mal weggelassen, da ich denke, dass klar ist, dass die recht gut funktionieren.

  • Omnifocus: Läuft problemlos
  • DevonThink: Läuft problemlos bis auf das Mail-Plugin, dass seit der Beta 5 nicht mehr geht
  • Steam: Läuft problemlos
  • mongodb: läuft problemlos (2.6.2)
  • robomongo: läuft problemlos (0.8.4)
  • sourcetree: läuft nicht ganz. Aus irgendeinem Grund zeigt er die UI immer auf Französisch an, egal was man einstellt
  • dayOne: läuft problemlos
  • Alfred 2: läuft problemlos (erstaunlicherweise)
  • Hazel: Läuft problemlos (auch erstaunlicherweise)
  • tunnelblick: läuft problemlos
  • iStat Menus: Läuft problemlos, auch in der neuen Version 5
  • Mega Sync client: läuft problemlos
  • Better Touch Tool: läuft problemlos
  • Fantatical: läuft problemlos
  • ShortCat Beta: läuft problemlos
  • 1password: funktioniert inkl der Browserintegration. Allerdings funktioniert die Cloud-Sync nicht mehr, da cloudDrive wohl etwas anders funktioniert
  • dropbox: funktioniert
  • Typinator 5: funktioniert problemlos
  • PathFinder 6: funktioniert problemlos
  • Hyperdock: funktioniert problemlos
  • Skitch: funktioniert nicht – stürzt bei Benutzung ab
  • byword, multimarkdown editor, etc – funktionieren problemlos
  • Logoist: funktioniert problemlos
  • tweetbot: funktioniert problemlos
  • snagit: funktioniert nicht richtig (erst die neue Version 6 geht wieder)
  • InteliJ 13: funktioniert, allerdings muss man Java nachinstallieren. Das funktioniert jetzt über ein gesondert herunterzuladendes pkg-file. Nachdem man java installiert hat, geht’s aber
  • Bank-X: läuft… problemlos kann ich nicht sagen, zumindest ist’s mir ein Mal abgeschmiert.
  • Grows: Läuft hier problemlos
  • die meisten Apple-Scripts (wie für Omnifocus oder DevonThink) – Laufen problemlos.
  • VLC: läuft problemlos
  • Mplayer OSX: läuft problemlos
  • Mplayer X (aus dem AppStore): läuft, allerdings sobald man in den Fullscreen Mode geschaltet hat, ist das Video weg.
  • Skype: läuft problemlos

erstaunlicherweise funktioniert wirklich so gut wie alles… für eine Beta echt nicht schlecht. Scheinbar hat sich an grundlegenden Dingen nicht so viel geändert.

Neue Features

UI

Was vor allem auffällt ist natürlich die Optik. die ist ganz gut gelungen, sieht irgendwie moderner aus. Dieses „durchschimmern“ durch Menüs etc ist wirklich nett anzusehen. An sonsten wirkt alles etwas „flacher“ – ähnlich zu iOS7. Aber nicht schlecht, wirklich…

Der Neue „Dark mode“ ist zwar nett, aber in meinem Fall sind dann plötzlich einige Menübar-Icons nicht mehr zu erkennen. Das liegt zwar nicht am Feature selbst (die Icons sind einfach dunkel, und schwarz auf schwarz ist so schwer zu erkennen), aber macht es dadurch (im Moment) noch etwas unbrauchbar.

Dadurch, dass sich der Standard-Font des Systems geändert hat, wirkt alles etwas „anders“, obwohl es eigentlich gar nicht so viele Änderungen gibt. Alles, auch „alte“ Apps, bekommen einen frischen neuen Anstrich.

„Über Geschmack lässt sich nicht streiten“ – es wird auch hier wieder genug Leute geben, die darüber was zu meckern haben. Aber ich finde es gut…

Spotlight

Das sieht auch komplett anders aus. Anstelle von einem Eingabefeld oben rechts, erscheint jetzt die Eingabe mittig auf dem Bildschirm (nicht unähnlich zu Alfred 2). Neu sind die Suchergebnisse, die jetzt nicht nur lokale informationen, sondern auch Wikipedia-Einträge anzeigt.

Apple’s Mail

Wenn man nicht noch irgendwo ein Gerät mit IOS8 rumliegen hat, bemerkt man bei Mail keine wirklich großen Änderungen (Continuity läuft momentan natürlich nur in Verbindung mit iOS8 ). Aber das muss ja nichts schlechtes sein, Mail war ja vorher schon gut.

Ich finde es ein wenig schade, dass man den Flags immer noch keine Custom namen geben kann (Rot = TODO, Gelb = Aufheben etc).

Ein paar kleinere Verbesserungen sind hi und da zu sehen, ein paar Tastenkürzel mehr, ein neuer Menüpunkt hier. Aber sonst war es das zum Thema mail.

Kalender

Mal abgesehen, von einer etwas anderen Optik hat sich hier auch nicht viel geändert. Ich finde zumindest keine neuen Features.

iTunes

Da hat sich wohl eine Menge getan, kann man sagen. Vor allem das Layout von iTunes ist ganz anders… Ob das gut oder schlecht ist, muss sich in der täglichen Nutzung noch rausstellen. Es fehlt die beliebte (zumindest bei mir) Navigationsleiste im Linken Teil des Fensters. Komplett weg. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Dafür hat man jetzt ein paar neue Icons…

Safari

Safari sieht auf den ersten Blick gar nicht so anders aus. Wenn man allerdings einen neuen Tab oder ein neues Fenster öffnet, bekommt man eine Übersicht über seine „Top Sites“ und eben auch eine Navigation für die Bookmarks. Sehr praktisch.

Es sieht so aus, als wäre der neue Safari wirklich eine Ecke flotter geworden. Die seiten fühlen sich irgendwie „snappier“ an. Auch scheinen sie schneller aufgebaut zu werden. Aber das ist ein subjektives Ergebnis, dass kann ich nicht wirklich „belegen“.

Alle von mir verwendeten Erweiterungen (z.B. click to plugin) funktionieren weiterhin.

neu ist die neue Übersicht, wenn man per „Pinch“ ein Tab „verkleinert“ (herauszoomed), werden alle tabs übersichtlich gruppiert mit aktuellem Inhalt angezeigt. Für Tab-Junkies genau das richtige 😉

Es gibt jetzt keinen privaten Modus mehr, man kann jetzt allerdings ein neues Privates Fenster öffnen. Da gibt’s jetzt auch ein Tastenkürzel für (CMD-Shift-N). Falls das jemand braucht, ist das sicherlich ganz praktisch. Für die, die nicht wissen, was der private Modus ist: In diesem Modus wird versucht, so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen, sowohl lokal auf dem Rechner (History, lokaler Cache etc) als auch im Internet (Übertragen von Cookies).

Sonst halten sich die sichtbaren Änderungen in Grenzen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass der Browser deutlich flotter geworden ist.

Notification Center

Das ist allerdings neu. Man kennt das ja schon von Mavericks, dass man z.B. wenn man auf dem Trackpad von rechts „reinwischt“ die Nachrichtenzentrale erscheint. Dort werden alle möglichen Nachrichten angezeigt, welche ungelesenen Emails man noch hat, was gerade upgedated wurde etc.

Nun kann das Ding auch noch so was wie Widgets, so werden in der Beta gleich mal Aktienkurse angezeigt. Über „Bearbeiten“ kann man dann die Widgets bearbeiten oder neue hinzufügen bzw. bestehende entfernen. Es gibt auch einen Link „App Store“, über den man vermutlich neue Widgets runterladen kann, der funktioniert in der aktuellen Beta allerdings nicht.

Neue Diktierfunktion

Die neue Diktierfunktion ist erstaunlich gut! Man kann mitlesen, was der Mac so erkennt! Das macht es doch einfacher, Fehler gleich zu korrigieren. Die Qualität der Erkennung ist bei mir hier „so la la“, aber das liegt sicherlich daran, dass ich mich mit dem internen Mikrofon begnügen muss. Mit einem besseren Headset oder Mikro geht das sicherlich besser.

Übrigens, die Diktierfunktion ist per Default nicht aktiviert, das muss man in den Einstellungen unter „Diktat und Sprache“ gesondert einschalten.

Neue Settings „Erweiterungen“

Man kann dort die Erweiterungen des Systems verwalten, insbesondere wohl auch die Widgets für das Notification Center. Auch hier kann man sich später wohl weitere Erweiterungen aus dem Appstore laden, aber das funktioniert momentan noch nicht.

Bugs

Natürlich hat die Beta noch Bugs, wäre ja seltsam wenn nicht. Aber die halten sich in Grenzen. Bisher habe ich nur kleinere Grafikfehler oder Ähnliches gefunden.

  • das Menü von iTunes ist englisch, der rest ist deutsch
  • beim Runterfahren des Mac sollte bestimmt irgendein Doodle oder so angezeigt werden. Stattdessen kommt eine blinkende Pixelwolke. Schwer zu beschreiben… Ist aber ein Grafik-Bug 😉
  • Drückt man beim Aufruf von Launchpad die ALT-Taste (um eine App zu entfernen oder anders anzuordnen), bleibt das „X“ zum löschen auch nach beenden des Editiermodus erhalten. Seltsamerweise auch, wenn man dann noch mal Launchpad startet
  • kann man sicher nicht als echten Bug bezeichnen, aber die Diktierbefehle scheinen mir momentan nur in Englisch zur Verfügung zu stehen – was sich ein wenig mit der deutschen Erkennung beißt.

Fazit

Ich finde, für eine Beta ist das schon echt gute Qualität. Ich kann kaum Probleme ausmachen, allerdings konnte ich gerade die neuesten Features, die nur in Verbinudnung mit IOS8 funktionieren, bisher nicht testen.

Macht einen soliden Eindruck, das Update kann man getrost auf seinen Mac packen.

UPDATE:

Es scheint, dass Yosemite noch ein paar Probleme mit WLAN hat. Ich hab meinen Mac via Kabel angesteckt, deswegen betrifft mich das nicht. Aber der Mac weigert sich partout sich in das Wlan meiner Fritz!Box einzuwählen. In das Wlan eines AirPort Extreme läuft es seltsamerweise problemlos. Also: Vorsicht

2. Update (Letzte Beta 5):

Da sind jetzt lustigerweise mehrere kleine Inkompatibilitäten aufgetreten:

  • DevonThink importieren von Emails funktioniert nur mit einzelnen Mails, wenn man mehr als eine Email markiert hat, will er alle importieren!
  • DevonThink Mail.app plugin funktioniert nicht mehr
  • Skype ist mir mehrere Male abgeschmiert
  • Die auto-Login-Funktion bei .htaccess geschützten Seiten klappt nicht mehr zuverlässig. Obwohl „im Schlüsselbund speichern“ angehakt ist, wird man des öfteren noch mal gefragt.


Kategorie: Computer

The ErgoDox EZ reinforcement kit...

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: ergodox-ez

What's that?

The first persons to get the ErgoDox EZ were lucky, and happy. Only until they learned, that there is a little flaw in the first Batch of ErgoDox-EZ's (what's the correct plural for that?). The thing is, if you happen to connect your EZ to the computer without having the two halfs connected properly, the keyboard might stop working for good. Everybody from the first batch got this little Email from Erez explaining things and offering this reinforcement kit. I chose the reinforcement kit - as it needs a bit of soldering, it might not be the solution for everybody.

Just to make that clear, this does only affect a very little number of the first customers to receive the ErgoDox-EZ - only those, from batch 1 - not batch 1a or batch 2. Only if your ErgoDox got this batch number. And you got an email from Erez about this problem, too. So, if you did not receive this email, you probably have a different batch.

Why do I create this post, if it does not affect a lot of people:

  • maybe in future times, this might be interesting for others. and for me as well...
  • I want to show (off) the internals of the ErgoDox-EZ and the very good quality of it
  • and for the fun of it

This kit needs to be soldered and fixed at the PCB of both halfs of the ErgoDox, but it is actually not that hard...

What's in this kit?

Today I received the Reinforcement Kit from USA. It took quite some time to get shipped and through customs. Which is a bit strange, as the kit only contains

  • two very little PCB
  • two new backplate stickers for your ergodox halfs
  • a 3 page instruction manual with photos

And that's it! The two little PCBs need to be soldered to the PCB of each keyboard half, should not be so hard....

Installing the kit.

It took me about 30 minutes in total to do that, and I'm really not practiced in soldering such delicate things. It worked fine, as it seems.

First you need to remove the stickers from the back, as below the sticker there is one screw that needs to be removed. You only need to loosen those screws and then take the lid off...

To remove the stickers, a cutter actually comes in very handy.

Just to mention: on the big sticker there is actually a little small sticker with your serial number. I removed that first (also with the help of the cutter) and kept that for reattaching to the new stickers afterwards...

After that, remove those screws one after the other. That should be more or less self explanatory😉

I kept the screws "lying" in the holes, so I did not need to search for them when putting everything back together. So I removed the lid with the screws still inside the holes, but lose.

You might have noticed that I put some valcro tape on the back of both halfs. This way I can "stick" them together for transportation purpose. In my case it’s a bit tilted, so I don't need to remove the tent. Makes transporting the ErgoDox EZ a bit more safe and easy.

So, back to the Reinforcment Kit. When you removed it lid, you reveal the real beauty of your keyboard, the inner soul ;-)

"Above" (or below, depends on your point of view) the inter-keyboard-half-connector (or simple: audio jack), there you need to solder the little PCB that came with the kit to the PCB of the keyboard:

If you have a look at the labels on the keyboards PCBs, they're actually wrong... meaning that the left half of the keyboard is actually labeled right. But this is probably due to the production process. So keep calm, all is ok..

So, now you only need to fix the kit-PCB to the big one. This not that hard to do, you only need to solder it on 4 places. What makes it a bit hard is that it is so damn small! If you're not used to soldering such delicate things, take your time. For some experienced guy this is probably done within a couple of minutes.... I took my time doing that... and it ended up being really kind of ugly:

it really does not look good, but it seems it is working fine. At least the keyboard is... and that's what counts for the moment ;-)

After soldering you only need to repeat the steps above in the opposite order... and voilá! You reinforced your Ergodox-EZ!

I asked Erez how would I know, if the soldering went on well? How do I know that the fix is in place properly.... the answer was "if your keyboard is still working, everything is fine." - So, as I type this on my reinforced ErgoDox-EZ, it seems to be all fine!


Kategorie: Computer

OSX Yosemite Beta 7

Sa, 20. 05. 2017 - Tags:

Heute gab es das Update von Apple… ich hatte ja gehofft, dass sich ein wenig was tut und es sieht gut aus

Alles in allem ist die Beta echt ok. Allerdings kamen jetzt scheinbar nur kleinere Bugfixes dazu. Schade, das ich continuety und handsoff nicht testen kann, da mein Testgerät kein Bluetooth LE unterstützt – wäre nett, wenn sie da noch was machen würden.


Kategorie: Computer

The Infinite loop of performance improvement

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: tweet fun


Kategorie: Allgemeines

Downtimes

Sa, 20. 05. 2017 - Tags: jblog

Hallo zusammen,

wie ihr ja wisst, ist die Software hier recht neu, und natürlich gab es so einige Fehler, die ich übersehen habe...

dummerweise kann ich (noch) nicht ohne downtime deployen... sorry dafür

ich werde aber versuchen es dann zu machen, wenn möglichst wenig leute online sind...


Kategorie: Allgemeines --> Drohnen, Mulitcopter

Drohnen und so...

Fr, 19. 05. 2017 - Tags: drone legal gesetzliches drohne

Es gibt ja bekanntlich (oder vielleicht auch vielen nicht so bekannt) eine neue Verordnung zum Thema Drohnen oder UAV (Unbemannte Vehikel emoji people:smirk )

Auf jeden fall wollte ich mich darüber auch mal "auslassen", diese Verordnung betrifft mich durch mein Hobby ja direkt und ich habe meinen "Fuhrpark" auch entsprechend angepasst emoji people:grin

Ich hatte ja hier schon mal was dazu geschrieben.

Jetzt ist die neue Drohnenverordnung in Kraft, die sich sehr auf Kameradrohnen ala Phantom konzentriert. Denn die Regeln sind eindeutig danach ausgelegt: (kein Anspruch auf Vollständigkeit und natürlich keine Haftung - das ist das, was ich mir so zusammengesucht habe emoji people:smile )

  • man darf nicht mehr höher als 100m fliegen - man kann aber eine Erlaubnis beantragen. (neu)
  • man muss in Sichtweite bleiben
  • man darf nicht über Menschenansammlungen fliegen
  • nicht über Bundesstraßen, Autobahnen oder Wasserstrassen!
  • nicht über öffentlichen Gebäuden (Polizei etc ist tabu), auch nicht in der Nähe von oder über größeren Fabrikgeländen
  • nicht über Wohngrundstücken (es sei denn, man hat die Erlaubnis, keine Kamera oder die Drohne wiegt weniger als 250g) neu
  • Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250g benötigen eine nicht-brennbare Plakette mit dem Namen und der Adresse drauf (neu)
  • für Drohnen über 2kg benötigt man einen Kenntnisnachweis (Was immer das bedeuten mag) neu
  • alles über 5kg braucht eine gesonderte Erlaubnis neu
  • Nachflüge sind verboten
  • Bei drohnen schwerer als 250g sind FPV-Flüge nur in Verbindung mit einem Spotter (einer Person, die aufpasst) erlaubt. Früher war die regelung sogar so, dass der Spotter jederzeit eingreifen können muss (Trainer/Schüler Schaltung) neu
  • bei Drohnen leichter als 250g benötigt man keinen Spotter für FPV und auch sonst kaum eine regel der oben genannten. neu
  • Versicherungspflicht besteht in jedem Fall
  • die bisher immer gülitige Aufstiegserlaubnis für gewerbliches Fliegen ist jetzt wohl viel leichter zu bekommen bzw. nicht mehr nötig (zumindest ab ich davon nichts mehr gelesen).

Die schon davor bestandenen No-Fly-Zones (Flughäfen, Hubschrauberlandeplätze etc) gelten natürlich immer noch. Selbiges gilt für das Fliegen in Naturschutzgebieten oder ähnlichem. Dort ist es eigentlich auch immer untersagt.

Jetzt hat sich eigentlich für die Drohnenfliegerei nicht sooo viel geändert. Ja, für diejenigen, die gerne Luftaufnahmen machen ist die Flughöhenbegrenzung etwas ärgerlich. Vor allem weil das mal wieder nicht genau geklärt ist, von wo aus die 100m gemessen werden...

Es scheint mir aber, dass sich kaum jemand dessen bewusst ist, dass diese Regeln überhaupt existieren. Insbesondere die Medien machen immer mehr Drohnenaufnahmen und fliegen dabei über Städte, Privatgelände etc. und scheren sich einen Dreck um die Regeln.

Erst letztens wurde auf RTL irgend so ein Messie ausgeschmiert, sie sind mit einer Drohne über sein Grundstück geflogen und haben seinen Garten geflimt. Ich wette, die hatten dafür keine Erlaubnis!!!!! Und selbst wenn, man darf mit drohnen nicht die Privatsphäre von anderen verletzen. Das zählt eindeutig dazu. Kein wunder, dass die leute immer mehr Angst for dieser Technologie haben.

Ich bin immer noch der Meinung, dass die "alten" Regeln eigentlich hätten reichen müssen. Das Problem ist mehr, dass die Menschen nichts von den Regeln wissen. Und wenn der Papa seinem Sohnemann beim Technikmarkt seines Vertrauens eine Drohne kauft, sagt ihm der Verkäufer doch auch nicht "übrigens, du brauchst ne Versicherung und einen Kenntnisnachweis und für unter 14Jährige geht da gar nichts!"

Sau blöd das!


Kategorie: Computer

Neue Blogging Software

Di, 16. 05. 2017 - Tags: java jblog security

ich habe mich ja schon so einige Male über Wordpress beschwert (z.B. hier). Und das habe ich zum Anlass genommen, mal meine Software-Development-Skills zusammenzukratzen und übers Wochenende eine neue Blogging-Software zusammenzustopseln.

Raus gekommen ist diese wunderschöne (naja...ich finds ok) Seite hier. Aber zunächst mal wie es dazu kam...

PHP Sucks

naja.. nicht wieder gleich losheulen. Ich mag PHP nicht besonders, weil ich es nicht gut kenne. Und deswegen ist mir Wordpress auch ein Mysterium. Die Konfiguration ist mehr oder minder "gut Glück" und PHP an sich ist ja schon schwierig, sicher hin zu bekommen.

Dummerweise wurde mein Blog auch mehrmals gehackt und das hat mich schon genervt. Also, wollte ich was mit Java machen, aber leider gibt’s da keine echte gute / einfache Bloggingsoftware.

warum also nicht selbst machen?

Dachte ich so bei mir. So schwer kann das ja nicht sein. Also wollte ich mal ein Blog schreiben, das mit einem

  • einfachen Technology stack auskommt
  • keine komplexe Plugin-Technologie braucht, wenn es Funktionalität braucht, schreib ich die selbst emoji people:smile
  • themes oder desings... öhm... ja, das könnte besser sein, aber ich denke, das ist ok so.
  • Security... ja das leidige Thema. Ich hab die Blogging-Software (ich hab sie nicht sehr kreativ jblog getauft) ja selbst geschrieben. Eigentlich sollte es einigermassen passen, aber wer weiß das schon. Sicher ist nur: die Einfachen exploits für PHP und / oder wordpress laufen nicht mehr! Ätsch!
  • Internationalisierung war auch so ein Thema. Mit Wordpress nicht so einfach machbar. in Jblog ziemlich simpel: es kann Deutsch und Englisch. Mehr sprachen, spreche ich auch nicht, insofern ist das ok.
  • Whitelabeling: Ich hatte ja noch so ein paar andere Domains rumfliegen: boesebeck.biz aus der Zeit als ich selbständig war, caluga.de unter der meine ganzen opensource-projekte laufen und eben diese hier. Ich dachte mir, ich könnte das blog aufteilen und so die ganzen "alten" domains auch wieder zum leben erwecken.
  • eine Admin-Oberfläche: es sind jetzt zwar 3 blogs, aber ich hab keine lust, alles 3x zu administrieren. Alle nutzen die selbe DB, alle werden gleich administriert. Zeigen halt nur was anders an und sehen twas anders aus.

Jblog

ich bin ganz zufrieden damit, ehrlich gesagt und endlich sind wir live! Es hat dann doch etwas länger gedauert als ein Wochenende, aber so richtig lange dann auch nicht. ging doch erstaunlich flott...

Aber wenn jetzt so einige Links nicht mehr sauber funktionieren, oder Bilder nicht richtig angezeigt werden, seht es mir nach - ich werde das alles nachkorrigieren.

die verschiedenen Blogs

Boesebeck.name - dieses Blog hier

Das wird mein privates hauptblog sein. Da kommt der ganze hobbykram rein, Drohnentechnik, Games, Gadgets etc.

Caluga.de - das Java blog

ich möchte, da mein ganzes Opensource Zeuch, wie z.B. morphium auch dort beheimatet ist, den ganzen PRogrammierung / Java / sonstige Sprachen ja, wo ich das jetzt so schreibe, ist Java Blog wohl nicht ganz so passend

boesebeck.biz

Naja, dem Namen nach sollte es ja eh eine business Site sein, also will ich da so Dinge aus der Arbeitswelt posten. Z.B. Scrum, Vorgehensweisen etc. Mal sehen, was mir da so einfallen wird.

Updates

Ja, das wird, wie üblich, spannend werden, denn ich habe auch nicht so viel Zeit, jeden Tag neuen Content zu produzieren. Ich werde aber versuchen, jedes Blog regelmäßig mit ein wenig Content zu versorgen... mal sehen, in wie weit das klappt...

technisches

Wie oben schon erwähnt, der ganze Technikkram kommt dann auf caluga.de emoji people:smirk

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