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Datum: 04. 07. 2019 um 21:40:49
Schlagworte: Tesla E-Mobilität Tesla Model 3
Kategorie: Tesla
Ursprünglich veröffentlicht auf: boesebeck.biz
erstellt von Stephan Bösebeck
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Tesla als Firmenwagen
Ich war lange Zeit selbständig und bin eine Menge guter und neuer Autos gefahren. Alle waren geleast und alle waren neu. Darüber werde ich noch mal eine Liste machen, war auch eine spannende Reise.
Seit ich nicht mehr freiberuflich tätig bin und somit kein Gewerbe mehr habe, bin ich immer Gebrauchtwagen gefahren, zumeist Benziner mit großem Hubraum (wegen der vermuteten besseren Haltbarkeit und natürlich dem Fun-Faktor, bin halt doch ein sog. Petrol-Head).
Aber in meiner jetzigen Firma (https://www.genios.de) gibt es eine Firmenwagenregelung, auf die ich zugreifen kann. Da mein 5er BMW so langsam auseinander gefallen ist und so einige TÜV-relevante Reparaturen in Zukunft anstünden (sicher im Bereich von um die 5000,- €), war es an der Zeit mal zumindest über ein neues Auto oder eben auch einen Firmenwagen nachzudenken.
Ich habe also angefangen, mich genauer mit dem Thema zu beschäftigen. Wie in Deutschland üblich, hält der Staat bei allem seine Hand auf und hat für alles Regeln, die es zu beachten gilt. Und blauäugig an die Sache rangehen, ist nicht ganz das richtige. Man versucht ja doch den besten Weg zu gehen und den günstigsten.
Für uns war es wichtig, dass wir ein Fahrzeug haben, mit dem man auch mal Ausflüge machen kann, in den Urlaub fahren kann.
Und dafür brauchen wir Platz - Hund und Kind wollen schließlich auch mit in den Urlaub
D.h. ein Kleinstwagen kommt dabei nicht in Betracht.
Die Kosten, die wir jetzt für den Gebrauchten haben, sollten nach Möglichkeit nicht überstiegen werden (und der wurde schon recht teuer mit all den Reparaturen, Sprit, Ölwechsel etc.).
Und damit ging die Suche los. Was macht man bloss...?
Klar, so ein 5er BMW in "neu" wäre schon schick gewesen. Aber leider auch ganz schön teuer. Weshalb man sich doch mal deutlicher mit den Kosten beschäftigen muss...
Firmenwagen - ist doch toll, alles umsonst...
Oder auch nicht. Zum einen ist es für die Firma in meinem Fall gar nicht so wirklich interessant, dass ich mobil bin. Ich bin nicht im Vertrieb, habe keine Kundentermine. Also wäre das "nur" ein Incentive. Man bekommt also ein Firmenfahrzeug in diesem Fall mit Nichten "umsonst", sondern muss die Kosten weitgehend übernehmen.
Gehaltsumwandlung
Wie bei fast allen Firmen in so einem Fall kann man zwar den Wagen über die Firma Leasen, aber muss die Kosten von seinem Bruttogehalt begleichen. D.h. die Firma rechnet aus, was kostet sie der Wagen im Monat alles zusammengenommen und das wird einem dann vom Bruttogehalt abgezogen - je nach Verhandlungsgeschick evtl. auch weniger. ![]()
Das mit der Gehaltsumwandlung klingt erst mal recht ok, ist aber zunehmend interessanter, je mehr Steuern man zahlt. Beispiel:
- ich bin Single, habe einen Steuersatz von 45% und müsste jetzt 500,-€ von meinem Bruttogehalt bezahlen. D.h. mein Bruttogehalt reduziert sich um 500,-€, mein Netto reduziert sich um 275,- €
- ich bin Familienvater, mein Steuersatz beläuft sich auf ca. 33%. Das Bruttogehalt wird wieder um 500€ reduziert, netto beläuft sich das dann jedoch auf 335,- € im Monat
Diese Beispiele sind natürlich nicht exakt, Soli etc wird hier vernachlässigt, sollen nur den Hintergrund verdeutlichen.
Der vielgerühmte Geldwerte Vorteil
Zu den oben genannten Kosten gesellt sich noch der sog. Geldwerte Vorteil. Das bedeutet, dass man für die Überlassung eines Fahrzeugs auch zur privaten Nutzung, Steuern zahlen muss. Und zwar wird quasi auf das Bruttogehalt der Betrag des Geldwerten Vorteils drauf gerechnet und das dann eben versteuert. (der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass man den Geldwerten Vorteil auch mit einem Fahrtenbuch berechnen kann, jedoch macht das nur Sinn, wenn man geschäftliche Fahrten hat.)
Der Geldwerte Vorteil berechnet sich wie folgt (stand 2019):
- vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs (Neupreis!) werden 1% für Verbrennungsfahrzeuge und 0,5% für Elektrofahrzeuge angesetzt. Bei einem Fahrzeug, welches 40000,- € kostet, sind das für einen Verbrenner 400,-€ GWV, beim Elektrofahrzeug genau die Hälfte, also 200,-€
- Dazu kommt noch der Arbeitsweg. Pro km Arbeitsweg werden 0,3% des Betrages in Punkt 1 fällig. Bei einem Arbeitsweg von 20km macht das für den Verbrenner von 40000,- € zusätzlich noch 240,-€ aus. Beim gleichteuren Elektroauto wiederum die hälfte.
- In summe kommt ein Verbrenner von 40000€ auf einen GWV von 640€, ein Elektroauto jedoch nur auf 320,- €
Für Elektrofahrzeuge ändert sich das ganze dann in Zukunft, der Bruttolistenpreis wird ab 2020 nicht mehr halbiert, stattdessen wird in Abhängigkeit von der Größe des Akku der Bruttulistenpreis für die Berechnung reduziert. Pro kWh werden 500,-€ angesetzt (glaub ich), jedoch max 10000,- €. Also wenn Elektroauto, dann bald!
Warum Elektro?
also, da wir ja auch einige Ansprüche an so ein Fahrzeug haben, blieben die "Günstigsten" ja außen vor. Mit so einem Dacia Duster wäre eine Fahrt nach Südtirol sicher möglich, aber sicherlich auch nicht so spassig ![]()
Allein wegen der steuerlichen Förderungen ist ein Elektroauto im Moment eine sehr interessante Alternative. Das allein ist natürlich kein Grund, es gibt noch weitere gewichtige Gründe:
- die Emissionsfreiheit der Elektroautos sorgt sicherlich für sauberere Luft, zumindest dort, wo sie fahren. Den Strom sollte man dann natürlich irgendwie nicht aus Kohle bekommen, damit sich das Problem nicht nur verschiebt. Aber das ist eine andere Diskussion.
- Das Fahren mit einem Elektroauto ist "anders", viel entspannter und vor allem leiser. Ist schwer zu beschreiben, aber dadurch, dass kein Motor mehr aufheult, wenn man das Gaspedal durchdrückt, ist selbst ein Überholvorgang einfach nur... ein Überholvorgang. Weniger "emotional", wenn man das so sagen kann.
- Die Wartungskosten und der damit verbundene Aufwand ist quasi gleich null. Das ist auch einer der Gründe, warum die Automobilindustrie die E-Autos so verteufelt - meiner Meinung nach. Tesla selbst sagt, es ist nicht nötig, sein Fahrzeug zur Wartung zu bringen. Man sollte nach 4 Jahren mal checken, ob die Kühlflüssigkeiten noch ok sind, aber sonst... keine Wartungsintervalle, kein Ölwechsel, kein nix. Spart auch noch mal Geld. Und als kleiner Hinweis: die Teslas sind alle für eine Laufleistung von 1,6 Millionen KM ausgelegt. Wie kann das sein? Naja, so ein Verbrenner hat ca. 2000-3000 bewegliche Teile, die alle geschmiert, gewartet und evtl. ausgetauscht werden müssen, wenn der Verschleiß zu hoch ist. Bei einem Elektroauto sind es im Schnitt 12 bewegliche Teile und diese haben zudem noch deutlich geringeren Verschleiß. So wird man beim E-Auto die Bremsbeläge kaum wechseln müssen, da man kaum bremst. Der Motor rekuperiert, d.h. er führt die Bewegungsenergie zurück in den Akku...
Da durch ein Elektroauto die Kosten für die Firma auch geringer sind, ist auch meine Bruttogehaltsumwandlung kleiner. Man spart sich monatlich etwas.
Warum Tesla?
Tja, um es kurz zu sagen: die Deutschen Autobauer haben es leider total verpennt, brauchbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Mit den bestehenden Fahrzeugen kann man zwar wunderbar innerhalb der Stadt rumcruisen, aber verreisen ist echt schwierig bis unmöglich. Schaut euch dazu einfach mal an, wie der E-Cannonball 2018 gelaufen ist, und wann die einzelnen Fahrzeuge nach der Fahrt von Hamburg nach München angekommen sind. Außerdem verlangen sie entgegen Tesla sehr wohl Wartungsarbeiten in festen Intervallen. Das sollte eigentlich unnötig sein.
Und obwohl Tesla keine verpflichtenden Wartungen verlangt, bekommt man bei jedem Tesla eine Vollgarantie von 4 Jahren auf das Fahrzeug. Und 8 Jahre auf Antrieb und Akku! Wer sonst bietet so etwas an?
Tesla hat nicht nur ein schickes Auto (bzw. mehrere) gebaut sondern vor allem verstanden, dass man eine einfache, einheitliche, großflächige und schnelle Ladeinfrastruktur braucht. In Deutschland sind die SuperCharger (also die Schnelladesäulen von Tesla) kaum mehr als 100km voneinander entfernt, man kommt also immer irgendwo hin, wo man laden kann. Die Reichweite von > 400km von den Teslas hilft dabei natürlich auch.
Und durch die hohe Effizienz der Teslas und die schnelle Ladeleistung der Ladesäulen bekommt man sein Auto innerhalb akzeptabler Zeit so weit wieder aufgeladen, dann man weiter fahren kann. Damit ist dann ein entspanntes Reisen innerhalb von Europa sehr gut möglich.
Bei den anderen Herstellern gibt es diese Infrastruktur nicht, es gibt viele Anbieter, über die man dann laden kann. Ionity bis Telekom, jeder kocht da irgendwie sein eigenes Süppchen. Das ist kaum zu durchschauen, allein die Kosten sind überall anders, die Berechnungsarten, die Ladegeschwindigkeiten. Das macht eine Planung im Vorhinein schwierig bis unmöglich.
Zudem benötigt man evtl. dann noch irgendwelche Ladekarten von dem jeweiligen Anbieter oder muss zu einer Säule, die Roaming für meine Karten anbietet (was natürlich wieder Zusatzkosten sind). Das ist nicht nur undurchschaubar, das ist eigentlich ein KO-Kriterium, wenn man mit seinem E-Auto auch mal weiter weg fahren will.
Es kursiert im Internet auch der Bericht von einem, der sich einen Audi E-Tron gekauft hat und wenn er in Urlaub fahren will, stellt ihm der Autohändler kostenlos einen Diesel zu Verfügung...
Also, die Ladeinfrastruktur ist für mich einer der Hauptgründe, warum ich zu einem Tesla greife.
wo laden?
Ich fing im März 2019 an mit der Recherche um rauszufinden, was der beste Weg für uns ist. Selbst ein Auto finanzieren, wieder einen Gebrauchten, doch ein Firmenwagen etc.
Dann kommt man zu einem ersten Schluss, der Firmen-Elektro-Wagen passt eigentlich am ehesten. Allerdings bin ich der erste in der Firma, der gerne ein E-Auto haben wollte, d.h. es gibt noch keinen Prozess dafür. Wie hoch wären die Kosten für die Firma, was müsste von mir getragen werden...
Und eine der wichtigsten Fragen: wie läuft das mit dem Laden! Das ist nämlich auch ein wichtiger Punkt. In Tiefgaragen ist es nicht so einfach, einfach mal einen Ladepunkt einzurichten. Da müssen aktuell noch alle Eigentümer einstimmig zustimmen. Das klappt so gut wie nie. Bei mir daheim z.B. keine Chance. Die lehnen sogar ab, wenn die TG ausgefegt werden soll...
In der Arbeit zu laden wäre am besten. Die SWM haben da eine Förderung für das Laden von Elektrofahzeugen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Das Paket, welches von den Stadtwerken geschnürt wurde, ist wirklich interessant. Eigentlich gibt es keinen noch so kleinen Grund für die Eigentümer, das abzulehnen. Grundsätzlich hat der/die Eigentümer gar nichts zu tun. Die SWM kümmern sich um Anschluss, Wartung, Aufbau etc., garantieren, dass es keinen Einfluss auf die anderen Stromanschlüsse hat etc. Sollte also kein Problem geben, so etwas durch zu bekommen. Aber man kennt das ja, sowas ist immer schwierig...
Dennoch muss man daheim auch laden - es gibt ja auch Urlaub etc... Bei mir ist das auch nicht sooo einfach. Wie gesagt, in der TG eine Steckdose zu bekommen ist quasi unmöglich. Also wird der Tesla nicht in der Garage geladen, sondern muss vor dem Haus geladen werden (öffentlicher Parkplatz - nicht mein eigener Stellplatz). Da muss ich mir jetzt eine Starkstrom-Steckdose CEE16 anbringen lassen und dort kann ich dann ein Wallbox anschließen.
Ein "Ladegerät" ist beim Tesla ja dabei, allerdings kann dieses Ladegerät nur max 1 Phase laden. D.h. man bekommt max 3,7kW damit hin, wenn man sich eine 16A Steckdose legen lässt. Das ist nicht gerade viel, damit benötigt so ein Tesla Model 3 mit einer Akkugröße von ca. 75kWh und sagen wir einem Laden von 10% auf 80% (man soll die Akkus nicht immer voll laden, 80% entspricht bei mir einer Reichweite von ca. 400km) gute 15h. Wenn man das ganze nun mit einem 3-Phasigen Lader machen könnte, käme man nur noch auf ca. 5h...
Und der Vollständigkeit halber: man kann den Tesla auch an einer Normalen Steckdose laden. Das sollte man den Strom aber auf max 10A beschränken (entgegen vieler anderer E-Autos, kann man den Ladestrom im Tesla selbst einstellen - und er merkt sich das dann auf Grund der GPS-Koordinaten). Dann kommt man auf 2,4kW Ladeleistung (im Günstigsten Fall. Bei mir ist die Spannung auf knapp 200V abgefallen). Und damit benötigt der Tesla von 10% auf 80% in etwa 22h. Realistisch eher so um die 30h.
Ich habe mir jetzt eine Wallbox von stark-in-strom.de gekauft. Die sind recht günstig und haben alle Voraussetzungen für den Betrieb eingebaut. Einzig eine Starkstromsteckdose ist nötig. Und wenn man ein längeres Kabel benötigt, so wie ich, dann kann man da einfach Anfragen. Ich habe jetzt ein 12m Ladekabel dran. Super! Aber das ist auch nur eine Krücke - der Parkplatz for dem Haus ist hatl nicht immer frei. Ich kann zwar davon ausgehen, dass ich ein mal die Woche dort stehen kann, aber eben nicht immer. Und wenn Winterdienst ist, wird es schwer mit dem Laden. Da kippen die nämlich den Schnee hin.
Diese Kosten sollten man dann doch auch noch mal mit dem Arbeitgeber klären, insbesondere mobile Lösungen sind sicher etwas, was im Auto verbleibt und eigentlich zum Auto dazugehört... ![]()
ok, Tesla... und jetzt?
Nach dem vielen Hin und Her viel dann doch zusammen mit dem Geschäftsführer von GBI Genios die Entscheidung, auf den Tesla zu setzen und das mal auszuprobieren. Ich war sozusagen der Testballon in diesem Fall...
Also, erst Mal Leasingfirmen angeschrieben. Die meisten hatten das Tesla Model 3 gar nicht im Angebot und wenn, dann aus irgend einem mir nicht verständlichen Grund zu Mondpreisen (Leasingraten von > 1200€ waren keine Seltenheit).
Irgendwann kam ich dann auf Kazenmaier, welche ein wirklich interessantes KM-Leasingangebot für das Model 3 hatten.
Also, mit dem Angebot gingen die Diskussionen weiter und dann... Hat Tesla die Preise geändert. Noch mal von Vorn...
das 2. Angebot kommt rein, auch ok, und wieder ändert Tesla die Preise. Im Zeitraum von April bis ende Mai hat Tesla ca. 4x die Preise geändert.
In der Zeit habe ich auch mit Telsa Kontakt aufgenommen und mal gefragt, wann so ein Fahrzeug denn geliefert wird. "Das dauert ca. 3 - 6 Monate" hieß es da... Als wir die Probefahrt gemacht haben, hieß es, es wären "sicher 3 Monate"... naja...
Kazenmaier bietet das Leasing aber nach Abzug aller Förderungen an, d.h. die Leasingrate wird günstiger, was für einen Firmenwagen ja auf jeden Fall interessant ist. Die Förderungen sind jedoch vom Bruttolistenpreis abhängig und müssen auch jedes Mal angepasst werden. D.h. ich habe von Anfang April bis ziemlich genau Ende Mai warten müssen, bis wir die Bestellung endlich durchführen konnten.
Das war auch irgendwie "anders" als sonst. Wir haben die Unterlagen an den Leasinggeber gesendet, dort war dann alles OK, d.h. sie haben das "Fahrzeug bestellt". Daraufhin hat mich Tesla angerufen und gesagt "so, wir können jetzt die Bestellung gemeinsam durchführen".... Hä??!?!?
Am Telefon haben wir dann das Fahrzeug schon wieder konfiguriert und sind das durchgegangen. Dabei kam raus, dass die Preise wohl schon wieder andere waren. Na super. Bestellt haben wir das Fahrzeug dennoch. Die Leasingfirma hat dann auch prompt einen neuen Vertrag geschickt, hat die Leasingrate aber gleich gelassen... ein Hin und Her...
Dann wurde mir auch noch mitgeteilt, dass "Tesla es auf Grund des Hohen Bestellvolumens nicht schaft, die Fahrzeuge anzumelden" - das müsse man selbst machen. Auch noch...
Bei der Bestellung hieß es dann, das Fahrzeug wäre "vermutlich in 6 Wochen da, aber persönlich glaube ich, es kommt in 3".
Na, das ist doch mal was, Lieferzeit gleich mal auf ein sechstel gekürzt.
6 Tage später bekomme ich von Tesla einen Anruf, ich könnte mein Fahrzeug abholen... allerdings steht es in Nürnberg, Tesla zahlt aber Taxi und Zugtickets...
Na super... dann Fahren wir eben nach Nürnberg. Das Gespräch war am Mittwoch, Donnerstag war Frohnleichnam. Die Dame am Telefon meint, ich könnte das Auto doch gleich am Montag holen.
Das ging natürlich nicht, ich hatte ja keine Papiere. Und damit befand ich mich im Tesla Universum, da läuft so einiges anders wie im Rest der Welt...
Die Unterlagen für die Zulassung wurden am Freitag nicht versendet... am Montag versuche ich krampfhaft noch jemanden zu erreichen, damit das noch klappt. Nach einigen Versuchen erreiche ich am Abend dann jemanden und die stellen fest: "oops, die Papiere sind nach Karlsruhe gegangen" - An Die Leasingfirma. Dabei haben wir das echt bestimmt 10x durchgekaut, dass der Kram zu mir kommen muss, damit das klappt...
Die Leasingfirma hat die Unterlagen dann am Montag bekommen, diese auch gleich wieder auf Kosten von Tesla via Overnight Express an mich gesendet, am Mittwoch früh bekam ich dann die Papiere. Der Termin für die Zulassung war noch am selben Tag...
Das hatte dann endlich geklappt. E-Kennzeichen nebst Feinstaub-Plakette mitgenommen, Auto ist zugelassen.
Am Freitag sind wir dann mit dem Zug nach Nürnberg gefahren, dort mit dem Taxi zu Tesla. Von da ab lief alles wirklich nett, die Mitarbeiter dort waren zuvorkommend (wenn auch etwas verpeilt: "Ich kann momentan nicht zu Ihrem Auto, weil der Kollege mit dem Schlüssel weg ist")
Bei der Übergabe haben wir noch ein paar Mängel am Lack moniert und dann sind wir los gefahren. DAS war allerdings wirklich toll.... darüber aber in einem nächsten Blog mehr.