git und optware kaputt after Qnap Update auf 4.3.3

veröffentlicht am : Mo, 21. 08. 2017 geändert am: Mo, 21. 08. 2017

Kategorie: Allgemeines

Schlagworte: git qnap storage


Seit geraumer Zeit habe ich eine Qnap bei mir im Keller stehen, die so ziemlich alles speichert, was die Rechner und Server hier im Haushalt so an Daten produzieren oder was gebackupt werden soll.

Die Qnap wird von mir auch als git server genutzt. Das hat bisher auch völlig problemlos (naja, fast) funktioniert. Jetzt klemmt das allerdings...

Nach dem Update - nix mehr

ich hab letztens gesehen, dass es ein neues Update für die TS gibt und dass das wohl mehr oder minder das letzte sein wird. Ja, die Qnap ist schon etwas betagt, aber sooo alt doch nun auch wieder nicht (3 Jahre?). Es war auch eine Warnung in den Releasenotes, dass der Wechsel auf 64bit dazu führen kann, dass einige Apps nicht mehr gehen...

So weit so wenig spektakulär. Und nach dem update ging auch alles noch, der ganze nutzlose Mist läuft. Aber Optware ging nicht mehr, das war nur 32bittig.

Leider bekommt man das nur "hintenrum" mit, denn wenn man auf die Seite geht, läuft's einfach nicht mehr... Fehler... oder 404 Page not found oder noch besser Permission denied.

In der Shell (wenn man sich dann per ssh einloggt) ist dann beim versuch irgendwas manuell zu installieren ein file not found-Error die Folge. Was natürlich eher blöd ist, denn die Datei existiert ja und wurde aufgerufen.

Der Erfahrende Linuxer weiß dann, dass irgendeine lib nicht gefunden wird, und das zum Crash führt - und dann erinnert man sich siedentheiß and die Warnung vor der Installation.

Erst mal ist das ja nicht schlimm, aber leider funktioniert auch keines der über ipkg installierten Programme mehr: d.h. bei mir insbesondere kein git!

die lösung...

... heißt: entware und kann man hier runterladen. Installiert werden muss es über den Installer in der Web-GUI der Qnap, und leider hat entware keine "schöne" (denn hübsch war die von optware wirklich nicht) GUI im Angebot, sondern nach der installation hat man in der Shell "nur" das kommando opkg (man beachte die Änderung von i zu o).

Und das funktioniert dann... Einziges noch zu erledigendes ist (das schon eingeübte gewusel mit dem SSH-Daemon funktioniert erst, nach der installation von openssh via opkg install openssh-server), den symlink zu den einzelnen Git-commands anzulegen, da sh die sonst nicht findet:

cd  /bin
for in $(/opt/bin/git*); do
   ln  -s $i
done

Und wie immer - fröhliches hacken!

erstellt Stephan Bösebeck (stephan)