Mein Drohnenfuhrpark

veröffentlicht am : Sa, 20. 05. 2017 geändert am: Sa, 20. 05. 2017

Schlagworte: drone Drohne


Im laufe der Zeit ändern sich auch die Drohnen, die man so hat... und deswegen wollte ich mal meinen aktuellen Furhpark an drohnen hier protokollieren. Mit der Zeit wird sich das wohl ändern, denn die teile gehen gerne mal kaputt - wenn man richtig fliegt emoji people:smirk ich hab nur die flugbereiten Vögel hier mal aufgelistet...

Zur Technik: Eigentlich besteht so ein FPV-Racer aus gar nicht sooo vielen Teilen, ich erkläre das hier mal kurz:

  • der Rahmen oder Frame. Der Name des Frames ist bei mir auch Name der Drohne. Normalerweise aus Carbon oder was ähnlich festem (muss ja auch was aushalten), bestimmt die Größe des ganzen und welche Größe an Propellern geflogen werden kann (Für FPV-Racer irgendwas zw. 3 und 6 Zoll). Die Dinger gibt es in alle möglichen Formen. Aber man kann zwischen X und H- Form grob unterteilen. Je nach dem, was einem mehr liegt. Ich hab hier fast nur H-Formen, die sehen besser aus, find ich...
  • der Flight Controller. Das "Gehirn" des ganzen. Da ist die Steuerung, es wird jeder Motor einzeln geregelt um die Lage im Raum zu behalten. Das mach das Fliegen mit den Quads so "einfach". Wenn man mal einen Winkel eingestellt hat, dann bleibt der auch. Und das macht der FC... Da gibt es verschidenste Hersteller, ich nutze allerdings KISS in meinen Coptern. Deren Motto Gefällt mir: Keep It Super Simple. Die Hardware unterscheided sich zwar bei den verschiedenen Herstellern, aber viel wichtiger ist die Software drauf: KISS, RaceFlight, BetaFlight, CleanFlight oder Baseflight. Die ersten beiden sind Closed Source, die letzten 3 OpenSource!
  • die ESC: das sind die Speed Controller für die Motoren. Der FC sendet ein Signal an den ESC der das dann in entsprechenden Speed für die bürstenlosen Motoren übersetzt. Bürstenlose Motoren haben 3 Phasen, die der ESC ansteuert. So bestimmt er den Speed. Auch hier nutze ich KISS. Denn die harmonieren gut mit den KISS FCs
  • die Motoren. Wie schon gesagt, bürstenlose Elektromotoren. Die gibt’s in verschiedensten Formen und Farben. Bei den FPV racern mit 5Zoll Propellern sind normalerweise 2206er Motoren beliebt (die Zahl bestimmt den Durchmesser und die höhe des Motors). für die 3-Zöller kommen dan meistens 1306er zum Einsatz. Jeder Motor hat zudem noch eine KV Kennzahl. Das sind nicht Kilovolt, sondern 1000 Umdrehungen pro Volt. Da sind bei den größeren Coptern (5") um die 2000-2500kv üblich, bei den kleineren 3000-4000kv. Ich hab in meinen 5" Koptern Schubkraft 2205/2500kv und Cobra 2206/2100kv verbaut, in den 3" sind Emax RS 1106 (achtung, die muss man in zwei Drehrichtungen kaufen!) und DYS 4000kv.
  • die FPV Kamera: Das ding ist keine HD, sondern eine PAL oder NTSC-TV-Kamera in winzig emoji people:smirk Das Teil wird an den Sender angeschlossen und das bild wird an den Piloten bzw. seine Brille gesendet. In den 5" Racern hab ich eine Runcam Swift Rotor Riot Edition und eine Runcam Owl Plus verbaut, in den 3" jeweils eine Eachine 1000tvl.
  • der FPV Sender: auch was wichtiges. DAs teil nimmt das Signal von der FPV-Kamera und sendet es weiter. Man kann da normalerweise noch nen Sender einstellen oder sonst was. Aber eigentlich sind die sich alle recht ähnlich. Ausgenommn Smart-Audio. Da man beim FPV eigentlich kein Audio-Signal benötigt (da kommt eh nur rauschen und fipen an), kann man das ja für was anderes nutzen. Z.B. um Einstellungen vorzunehmen. So kann man z.B. über ein OSD seinen FPV Sender einstelln
  • OSD- On Screen Display. Blendet informationen in das Video-Signal ein. Evtl. kann man darüber auch Einstellungen vornehmen. Ich habe in den größeren Coptern ein Matek PDB mit OSD eingebaut, die kleinen 3" haben ein integriertes board von Flyduiono
  • PDB-Power distribution Board. Das verteilt den Strom von dem Lipo (Der Batterie) hin zu FC, Motoren und was sonst noch nötig ist. Einige PDB bieten auch noch Zusatzfunktionen, wie z.B ein OSD oder auch spezielle LED steuerungen.
  • die Fernsteuerung: das hat mich auch etwas Zeit gekostet am Anfang das zu verstehen. Hat man eine Fernsteuerung benötigt man dazu auch einen Empfänger, der das, was die Fernsteuerung da so vor sich hin sendet, auch versteht. D.h. jeder Hersteller hat da so sein eigenes Ding am laufen. Ich habe mich auf das Ecosystem von Frsky eingeschossen und nutze eine Taranis X9D Plus die ich auch wirklich wärmstens empfehlen kann. Wenn jemand in das Hobby einsteigen will, sollte er als erstes eine Fernbedienung kaufen. Die kann man an den PC anstopseln und "virtuell" schon mal üben. Bis man sich den ersten Flieger zusammenbastelt, kann man es dann schon... Ich hab meine bei Amazon gekauft.

Aber jetzt zu meiner Liste:

  1. Phantom 3 Pro - eine super Drohne, wenn auch kein Vergleich zu den anderen. Die ist super, um Video oder Fotos aus der Luft zu schießen. Die beste fliegende Kamera überhaupt - kann man nicht anders sagen. Damit bekommt man solche Fotos hin:
    Die hab ich auch bei Amazon geordert
  2. jetzt geht es schon mit den FPV-Racern los... von Groß nach klein emoji people:smirk der Lisam210 Frame, 5 Zoll Props, KISS, Schubkraft 2206/2500Kv Motoren
    (den Frame gibt’s bei Amazon)
  3. der Emax Nighthawk 200 - mein erster Eigenbau bzw. Eigenumbau.
    (gibt es auch hier)
  4. mein erster U250g-Copter: Redux130. Der nutzt einen KISS AIO CC - das ist ein FC, PDB und 4x ESC in einem super einfach zu verbauen. Mein einziger X-Frame... hmmm...
  5. mein zweiter U250g-Copter: ein Shendrones Shrieker 130 - auch fein. Allerdings scheinen mir die Motoren etwas überdimensioniert zu sein. Der akku ist echt schnell leer.
  6. Eachine Qx95 - auch wenn er gerade nicht wirklich fliegt (da ist was kaputt gegangen) doch ein feiner indoor Racer. Trotz der Bürstenmotoren!
  7. Blade FPV
    (gibt es z.B. hier)
  8. und Blade FPV Pro

    - zum in der Wohnung rumfliegen bei schlechtem Wetter emoji people:smile

Das wäre es auch fürs erste. Ich werde natürlich Änderungen an dem ganzen vornehmen im Laufe der Zeit. Ich versuche auch hier mal dies und das zu posten, um das zu erklären, was ich dabei so gelernt habe.

erstellt Stephan Bösebeck (stephan)